WEIBERSCHAFFTS - SEMINAR von 20.04.2018 - 21.04.2018

  Wir möchten dich, unterstützt von altem Wissen durch einen wunderschönen Frauenkreis begleiten. Ein altes Ritual welches dich näher zu dir und deinen Gaben bringt und dir Wege und Möglichkeiten aufzeigt, diese Gabe zum Ausdruck zu bringen . Im Kreis von Frauen werden wir eine Beregini Puppe herstellen , ein Massageöl und ein Schmuckstück welches dich auf deinem Lebensweg begleiten wird .

Als langjährige Freundin von Barbara, bin ich (Suna) durch meine Arbeiten - der Schmuckherstellung (die hauptsächlich der schönen Verpackung von Heilsteinen dient) und der Arbeit mit ätherischen Ölen - zu ihrer 7WomanWings-Tätigkeit hinzugestossen (worden). Ich kombiniere die (von mir) ausgewählten Steine (entsprechend Aufgabe und Farbe des jeweiligen Kreises bzw. für das jeweilige Zeichen) mit der Zahl des entsprechenden Kreises und "verpacke" sie in die von mir angewendeten Techniken des "Makaramee´s" oder "Drahtweben´s".
In unserem Seminar werdet ihr, unter meiner Anleitung, euren persönlichen 7WomanWings-Schmuck herstellen.
Und da uns ätherische Öle in ganz vielen Bereichen unseres Lebens (speziell in unserer persönlichen Weiterentwicklung) unterstützen und helfen wollen, ist es nur selbstverständlich, dass wir auch sie in unser Seminar integrieren.
Wir werden persönliche Ölmischungen zusammenstellen, uns damit massieren und natürlich dürft ihr diese dann auch mit nach Hause nehmen, um auch weiterhin davon profitieren zu können.
Die Auswahl der ätherischen Öle und der Steine, wird von euch selbst in unserem Frauenkreis am 1. Abend des Seminars bestimmt werden ....  
https://www.facebook.com/events/217552218993693/


Wie du die Kraft der Rauhnächte für dich nutzen kannst !

Rückschau halten
Gleich zu Beginn der Rauhnächte sollte das zu Ende gehende Jahr abgeschlossen werden. Dazu zählen erst einmal alle häuslichen und persönlichen Pflichten. Zur Rückschau gehört aber auch, die Ereignisse und Erfahrungen des vergangenen Jahres noch einmal innerlich an sich vorbeiziehen zu lassen. Was war wirklich gut, was waren wichtige Erfahrungen, aber auch: was will ich in der Zukunft anders machen. Auch traurige Erfahrungen und schwierige Umstände git es anzunehmen und zu akzeptieren, denn sie sind ein Teil des eigenen Lebens, selbst wenn noch nicht erkennbar ist, warum sie so geschehen mussten. Wenn wir darauf vertrauen, dass innerhalb der göttlichen Schöpfung alles einem Plan folgt und nichts zufällig geschieht, dann mag das zwar schwer zu verstehen und zu akzeptieren sein, aber sehr oft im Leben verstehen wir erst sehr viel später, was wir aus vermeintlichen Schicksalsschlägen glernt haben. Ich blicke also mit Wertschätzung auf alle Erfahrungen, die ich in diesem Jahr gemacht habe. Und dann stellt sich von selbst die Frage: Wo stehe ich jetzt?


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Ogham-Hölzer

Das keltische Baumorakel, das "Tree-Ogham" wurde von unseren keltischen Vorfahren besonders auch zur Rauhnachtszeit verwendet. Die Bedeutung und Symbolik wurde lange Zeit nur mündlich weitergegeben, schließlich aber u.a. im "Book of Ballymote" schriftlich festgehalten. Das "Ogham" wurde auch als Alphabet verwendet, und bestand aus zwanzig Zeichen, wobei jedes Zeichen auch für einen bestimmten Baum steht. Die Alphabetzeichen sind senkrechte Linien mit Querstrichen, die manchmal nur nach einer Seite, manchmal über beide Seiten der Grundlinie hinausgehen.

 

Herstellung

Um selbst ein Set herzustellen, muss man fleißig sammeln, und es ist nicht so einfach, alle 20 Hölzer zu finden. Aber gerade das mühsame Sammeln trägt sehr dazu bei, sich den einzelnen Bäumen wirklich anzunähern, ihre Wesensart und Botschaften aufzunehmen und zu verstehen.

 

Man nimmt dazu eher dünne Äste, die noch nicht vertrocknet sind. Die Hölzer sollten möglichst gerade gewachsen, etwa 1 cm im Durchmesser und etwa 8 - 10 cm lang sein. Da die Rinde sehr charakteristisch ist, sollte sie nach Möglichkeit am Holz bleiben. Die Stöckchen werden zunächst einige Tage sehr vorsichtig im Schatten getrocknet. Dann wird das eine Ende mit einem Messer angeschrägt und in diese Stelle ritzt oder zeichnet man später das Ogham-Zeichen. Während der Bearbeitung der Hölzer verbindet man sich bewusst mit dem Baum und versucht, alle Eindrücke und Erfahrungen, die man selbst mit diesem Baum gesammelt hat, aufleben zu lassen. Aufbewahren kann man die Ogham-Sticks zum Beispiel in einem Holzkästchen, Stoff- oder Lederbeutel.

 

Das Sammeln der 20 Hölzer

Die Druiden früher baten einen Baum oder Strauch um einen Zweig und respektierten, wenn sie nicht die Erlaubnis dazu bekamen. Es gehörte auch zur Achtung und Wertschätzung, dass man dem Baum anschließend eine Gabe hinterließ.

Am besten geht man in einen Mischwald und nimmt sich Zeit, sich den einzelnen Bäumen anzunähern. Zum Beispiel an den Stamm lehnen, den Baum umarmen, den Blick in seine Wurzeln, Rinde, Blätter oder Nadeln versenken. Seine Atmosphäre tief ins Herz hineinatmen und sich für diese Erfahrung eine ganze Weile Zeit geben. Man sollte die Bäume immer wieder aufsuchen, um in tieferen Kontakt zu kommen, zu den verschiedenen Jahreszeiten und zu unterschiedlichen Tages- oder auch Nachtzeiten bzw bei unterschiedlichem Wetter.

 

Die 20 Hölzer und ihre Bedeutung

Die Birke

steht für Frühling, Neuanfang, neue Gelegenheiten, für Reisen in der äußeren und inneren Welt. Sie rät, sich auf Veränderungen einzustellen, sich spirituell vorzubereiten, alte Denkweisen, Muster oder Hoffnungen hinter sich zu lassen und kündigt die Zeit an, sich bewusst von Einflüssen zu trennen, die nicht hilfreich sind und uns abhalten, uns weiterzuentwickeln.

 

Die Eberesche

nimmt schützend und unterstützend Einfluss, übersinnliche Fähigkeiten zu entwickeln, Botschaften zu empfangen und Omen zu lesen. Sie fördert unsere Wahrnehmungsfähigkeit und bietet Schutz vor Verzauberung, Unglück und Bösem.

 

Die Erle

besitzt schützende Qualitäten, die ein spiritueller Krieger braucht, um sich mutig in unbekanntes Terrain zu wagen. Die Kraft der Erle hilft, sich Herausforderungen und neuen Situationen zu stellen und lehrt uns, wann es Zeit ist, mutig voranzugehen und wann es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen.

 

Die Weide

verbindet uns mit unseren tieferen Emotionen, verletzten Gefühlen, unserem Schmerz, mit Einsamkeit und Trauer. Sie möchte uns Mut machen, unsere Gefühle auszudrücken und frei fließen zu lassen, und inspiriert uns zu Träumen und Visionen.

 

Die Esche

streckt ihre Krone weit in den Himmel, ihre Wurzeln tief in die Erde. Sie vereint Sonne und Licht - die Kräfte des Himmels - mit dem Wasser der Erde. Sie steht für schöpferische Kraft, für Wiedergeburt und miteinander verwobene Kreisläufe des Lebens. 

 

Der Weißdorn

einer der heiligsten Bäume der Kelten, war der großen Weißen Göttin Dana geweiht, der Braut des Sonnengottes Bel. Weißdorn unterstützt und stärkt das Herz, befreit uns von Kummer und Gram, schützt unser Herz vor böser Absicht und öffnet es. Er hilft uns zu verzeihen und lädt uns ein, durch die Liebe spirituell zu wachsen.

 

Die Eiche

weist uns den Weg zu innerer Stärke, zu Wahrheit, Mut, Ausdauer und Selbstbestimmung. Sie öffnet das Tor zu neuer Erkenntnis, stärkt unseren Willen und vertieft unser Vertrauen.

 

Die immergrüne Stechpalme

ist ein Symbol für machtvolle Lebenskraft. Sie hilft uns, beide Seiten eines Problems zu sehen, eine ausgewogene Lösung zu finden und eine neue Richtung im Leben einzuschlagen. Sie fördert unsere Bereitschaft zu bedingungsloser Liebe und unterstützt unsere Fähigkeit, in innerer Harmonie und Balance zu leben. Sie kann uns Mitgefühl und Verständnis lehren.

 

Der Haselstrauch

verheißt Träume und Visionen, verbindet uns mit innerem Wissen und fördert intuitives Verständnis. Er hilft, Ideen, Träume und Visionen zu verwirklichen und verbindet uns mit der göttlichen Quelle.

 

Der Apfelbaum

steht für überschwängliche und offenherzige Großzügigkeit, Fülle und Dankbarkeit. Er zeigt uns, dass wir alles geben können, ohne etwas zu verlieren. 

 

Die Weinrebe

windet sich von Baum zu Baum, nutzt dabei Instinkt und Intuition und zeigt sich äußerst zielgerichtet. Sie verbindet Ausdruck und Wesensart Einzelner zu einem großen Ganzen, schadet dabei aber den Bäumen nicht, greift nicht in deren Leben ein, sondern lässt sie ihrer eigenen Bestimmung folgen. 

 

Der Efeu

als immergrüne Pflanze von zäher Lebenskraft überdauert Sommerhitze ebenso wie Eis und Schnee und klettert zielstrebig und unbeirrt der Sonne entgegen. Er zeigt uns so das Verlangen der Seele auf der Suche nach Licht.

 

Der Besenginster

mit seinen goldgelben Blüten war einst dem keltischen Sonnengott Bel geweiht. Er reinigt auf allen Ebenen, innerlich und äußerlich. Er erinnert daran, alles was nicht mehr relevant ist, wegzugeben.

 

Die Schlehe

galt als Feenbusch oder auch Hexenstrauch. Seine Dornen dienten dem Schadens- und Abwehrzauber, und seine dornigen Zweige über Fenstern und Türen sollten Hexen und Druden Fernhalten. Sie fordert uns heraus, immer das ganze Bild zu betrachten, nicht nur den Teil, der uns besser gefällt. Denn sie zeigt uns ihre liebliche, zarte Seite mit weißen Blüten im Frühling, aber auch ihr düsteres, furchterregendes und unheimliches Wesen.

 

Der Holunder

heiliger Busch der Frau Holle, der Herrscherin über Leben und Tod, nimmt eine besondere Stellung ein. Er steht für Transformation, Erneuerung und Regeneration, für den Zyklus des Lebens, das mit dem Tod endet, sich aber immer wieder in einem neuen Zyklus fortsetzt. Er steht an der Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits und lässt uns wissen, dass beide nicht wirklich weit voneinander entfernt sind.

 

Die Tanne

überblickt große Entfernungen und steht daher für Weitsicht und Objektivität. Sie hilft uns, unsere innere und äußere Wahrnehmung zu schärfen und den Blickwinkel anderer zu verstehen.

 

Der Stechginster

steht als üppige Bienenweide für den Lohn, der für unermüdliche Arbeit gewährt wird. In keltischen Legenden ist Honig ein Symbol für Weisheit, die wir letztlich erlangen, wenn wir unserem spirituellen Weg achtsam und unermüdlich folgen. Honig ist der süße Lohn der Ernte, der süße Lohn für Fleiß und Unbeirrtheit. Der Ginster ermutigt uns, niemals Glauben und Hoffnung zu verlieren und unsere Ziele stets vertrauensvoll im Auge zu behalten.

 

Das Heidekraut

überträgt Ruhe und Leichtigkeit, fördert Sensibilität und Empathie. Es hat eine nährende Qualität und schenkt uns inneren Frieden und ein Gefühl glücklicher Zufriedenheit.

 

Die Espe

zittert und flüstert im Wind und möchte uns erinnern, auf die leisen Stimmen zu hören, die Botschaften für uns bereithalten: auf die Stimmen der Natur, unseres Herzens, unserer Seele. Auf die Stimme jenseits unserer Ängste und Zweifel. Sie zeigt uns, dass es keine Schwäche ist, empfindsam zu sein.

 

Die Eibe

repräsentierte die Wintersonnenwende im Jahreslauf. Sie galt als Symbol für Tod und Wiedergeburt und stand - wie der Hollerbusch - am Tor zur Anderswelt, an der Schwelle zur Ewigkeit. Sie lässt uns wissen, dass jenseits der dunklen Schwelle des Todes bereits das strahlende Licht auf uns wartet.

 

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...wie Staub den ich mir vom Gehirn klopf...

...für die Reinheit ,die Wahrheit,die Klarheit - nichts in meinem Kopf (Zitat: Thomas D.)  Heute möchte ich bevor ich das nächste Mal wieder über eines meiner Kinder erzählen und darüber was sie für meinen ganz persönlichen bzw. menschlichen Wachstum mit im Gepäck haben, mal etwas über meinen momentanen Bewusstseins-Zustand verraten !  Bei so vielen Menschen in meiner Umgebung ,welche mein Herz berühren,´geht es oft mal drunter und drüber in meinem Kopf. Affirmationen welche im letzten Jahr in mein Leben traten waren : Ich bin es wert beschützt zu werden ! ,Persönliche Freiheit über Alles ! ,Ich darf mich den Anderen zumuten !, Ich lege die Reste meiner Rüstung ab !, Ich darf endlich meinen Raum auf dieser Welt einnehmen ! ... Die Frage an mich lautet : Kann ich das Alles überhaupt als Mutter, Frau, Kind,.. leben ??? Meine Antwort an mich lautet : Wenn du den Mut hast, deinen Platz einzunehmen (ohne schlechtem Gewissen ) und diese Freiheit in dein Familienleben integrierst, deine Rüstung bis auf den letzten Schutz ablegst - dich deinem Gegenüber aus deinem Herzen heraus zumutest - dann bist du es wirklich wert - DU BIST DANN ENDLICH SOOO WERTVOLL FÜR DIESE WELT - dass Gott und die Welt dich beschützen werden :) Und das ist ein wunderbares Gefühl !!! 

 

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Unsere Gebärmutter und ihr unschätzbarer Wert !

  • Die Künstlerin des Bildes - Martina Blume
     Mutter Barbara schreibt ... Wir tragen einen unglaublichen Schatz in uns und leider ist uns die Kraft welche dort verborgen ist zu einem großen Teil unbekannt ! In uns ist alles angelegt um Leben entstehen zu lassen .... lasst euch dieses Wunder bewusst werden ... wir gebären einen Menschen und schenken nicht diesen Menschen das Licht des Lebens sondern dem Leben dieses Licht ! Leider wurde viel betrieben um die Kraft der Menschen / Frau zu unterdrücken und zu schwächen ! Verbrannt wurden nicht nur die Frauen sondern fast alles was uns daran erinnern könnte ! Männer mussten und müssen ihre Frauen verlassen um einen Krieg zu führen und Herausforderungen anzunehmen für welche kein Mensch je geboren wurde . Frauen ungeschützt und verlassen - allein in ihren Häusern - gelehmt vor Angst und Schmerz !!! Dieser Schmerz zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte  ... Frauen sind isoliert  , Männer auf vielen Ebenen weit weg und im Kampf gegen die Natur / ihre Natur ! Nicht oft ist es zu sehen wie eine Frau ihren Mann nährt , hinter ihm steht und seinen  Schutz genießen kann , beiderseits wohlwissend wie wichtig das Wirken der Frau im Hintergrund für einen lebendigen Raum der Liebe auch für den Mann ist ! Wir Frauen wirken , meißt unbewusst immer öfter  bewusst , immer manipulierend und unseren Gedanken und Gefühlen entsprechend ! Es wird Zeit uns wieder unserer Natur bewusst zu werden ... Wir sind Frauen und unser Körper und besonders dieser vernachlässigte Schatz ,versteckt in der Wiege unseres Schoßes ist ein Wunderwerk der Natur ! Wir Frauen sind es, die im Stande sind  nur durch  unseren Schoß -ein Gefühl zu empfangen - Licht zu gebären .... ja wir können ZAUBERN !!!! Wie in diesem Bild so schön sichtbar gemacht( Danke Martina ) : Da ist der Gedanke -  jeder intensive Gedanke  schwingt und dehnt sich aus - nimmt immer mehr Raum ein - bald schon versetzt er das Herz zum schwingen ... in Liebe oder Angst ??? Du hast die Wahl !!!  Dein Herz berührt - dehnt es  sich aus und wird zum Gefühl ... der Herzraum bei uns Frauen ist weit aus großer als der des Geistes und dementsprechend stärker! Dort bei den Gefühlen liegt auch der Schmerz und die Angst  und das ist der Grund warum wir uns so schnell in den Kopf flüchten .... die vermeindliche Sicherheit ... dort kann nichts geschehen ... dort fühlt Frau nichts  !  Was aber wenn wir unser Angst überwinden und wir endlich wieder unseren Raum einnehmen ?  .... sich auszudehnen ... das Herz berühren und darüber hinaus unsere Gebärmutter ereichen ... dann erst ist die Lebendigkeit spürbar und real ... wir erschaffen einen Raum  der Liebe ! WIR ENTSCHIEDEN WAS WIR GEBÄREN WOLLEN ! WIR HABEN DIE MÖGLICHKEIT UNSER MACHT ZU LEBEN UND DEM MANN SEINE EHRE ZURÜCK ZU GEBEN INDEM WIR IHN IN DIESEN RAUM DER LIEBE AUFNEHMEN UND ER IHN WIEDER EHREN UND BESCHÜTZEN DARF !  In Liebe Mutter Barbara

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Mein Weg vom Himmel zum Erde und endlich zu mir Selbst !!!

Mir ist nun klar warum mein Leben bis jetzt so verlief wie es eben verlief ... nach meinen Erfahrungen welche ich in meinem Leben sammeln durfte , Erfahrungen in denen ich mich oft ausgeliefert fühlte und nicht mehr weiter wusst , fühlte ich mich machtlos ! Doch als ich das erste mal in meinem Leben bei mir selbst ankam und wusste das hier niemand ist der mir weiterhelfen kann außer ich SELBST, fühlte ich wieder diese Kraft in mir und hörte wieder diese Stimme ! Die Stimme war längst verstummt bzw. sehr , sehr leise geworden. Viel zu viel zu tun und Ablenkungen wohin das Auge reicht . Doch am Boden zerstört fühlt ich das pochen meine Wurzeln wieder,ich fühlte wie tief sie sich in der Erde verankert haben , da waren um mir Halt zu geben doch ich war abgeschnitten von meiner Kraft ! Mit dem Halt und der Kraft welche mir meine Wurzeln gaben ... stand ich da und fühlte die Führung , die Stimme welche mich leitet - die Verbindung zur geistigen Welt und mein Herz schlug kräftig ... geführt vom Vater / der Sonne über mir, genährt von Mutter / die Erde unter mir ... gehe ich nun meinen Weg als Frau auf dieser Erde und freu mich darauf Menschen , speziell Frauen zu treffen und zu inspirieren ihre Kraft zu fühlen und zu entfalten ! Dieser Weg führte mich zu zwei Frauen (http://7womanwings.de/autorinnen/) aus Russland und lebend in Deutschland ,bei denen ich die Ausbildung zur Frauenbegleiterin machen durfte :) Das hat wirklich mein Leben verändert und dafür bin ich mehr als DANKBAR !

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Wenn Frauen in Ihre Kraft kommen

juhuuu ... ich bin wieder da und habe vieles zu erzählen ! Ich hatte die Ehre Seminare (http://7womanwings.de/frauenschule/ ) zu besuchen in denen ich zu einem schlafenden Teil der tief in mir schlummerte. Es war wirklich wunderbar und ich habe zum ersten mal im Leben * Bewegungen * für mich entdeckt ... welche zu mir gehören und ich sie mir nicht mehr wegdenken kann .... weil sie wirken und mein Leben Schritt für Schritt verändern. Verbunden mit Ritualen , Freude und einen Kreis von Frauen möchte ich in Zukunft Frauenkreise gestalten und euch teilhaben lassen * an dem Zauber der in jeder Frau steckt erinnern .* Gerne berate ich dich auch im Bezug auf dein Seelenbaumhoroskop und den Bewegungen welche deine energetisches Feld auf dieser Welt stärken und es dir erleichtern dich zu entfalten ! * Wenn ihr neugierig geworden seid könnt ihr gerne bei unserem Newsletter eintragen und so werdet ihr gemeinsam mit einigen nützlichen Tipps einmal im Monat über aktuelle Termine und Themen der Frauenkreise informiert ! Nächster Termin ist Freitag der 29.09.2017 von 16.00 bis 18.00 ! Die Kosten für die Frauenkreise sind eine Spende deines Herzens !!!  Ich freu mich über Anmeldungen und aufs Kennenlernen über unser Kontaktformular ! http://7womanwings.de/frauenbegleiterin/


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Infoabende Hausgeburt


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Hausgeburt mit Action

Mutter_Birgit schreibt...

 

Naja, zugegeben - das Ende der Hausgeburt, den "Ausklang" sozusagen, hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Aber ich bin froh, dass alles gut gegangen ist und bin auch froh über meine Entscheidung. Ich kann jeder Frau, bei der in der Schwangerschaft alles in Ordnung ist, eine Hausgeburt empfehlen!

Informationen kann man sich direkt bei meiner Hebamme Patricia Schmidmeier und ihrer Kollegin Daria Sopa holen, Sie veranstalten auch regelmäßige Infoabende in Wr. Neustadt zu diesem Thema.

 

Die Geburt

Ich hatte schon seit Montag immer wieder leichte Wehen, Senkwehen, nehme ich mal an, und mein Bauch hatte nur noch geschmerzt. Die Kinder waren schon einige Tage bei den Großeltern untergebracht, wie ich im vorigen Blogeintrag bereits berichtete. Dann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag glaubte ich, es wäre etwas Fruchtwasser abgegangen, und ich verspürte einen Drang, groß aufs Klo zu gehen, was ich mich aber nicht traute. Lieber wollte ich Patricia, meine Hebamme, in der Nähe haben. So rief ich sie um 2.30 h an, und eine dreiviertel Stunde später war sie schon da. Nur leider keine Geburtswehen... Wir setzten uns im Wohnzimmer zum Tisch, mein Mann brachte Tee und sogar Kuchen. Ich dachte: "Na super, die halten da Kaffeekränzchen ab, während ich daneben die Wehen veratme... so stelle ich mir das wirklich nicht vor!" Außerdem war ich schrecklich müde, was ich dann auch äußerte. Patricia schlug vor, dass wir uns alle nochmal hinlegen - wir in unserem Bett, sie im Wohnzimmer auf der Couch. Mein Bauch schmerzte allerdings so arg, und sobald ich im Bett lag, waren die Wehen wieder komplett weg. Um halb 7 stand ich frustriert und den Tränen nahe auf und schickte die Hebamme wieder heim. Sie gab mir den Rat, vielleicht etwas Warmes aufzulegen. So ging ich mit Thermophor wieder ins Bett. Irgendwann gab es in meinem Bauch sowas wie eine kleine Explosion, die Bauchschmerzen wurden leichter. Ich dachte, das wäre im Darm gewesen, aber einige Zeit später merkte ich, dass die Fruchtblase geplatzt war! So rief ich um halb 8 wieder bei Patricia an, sie war schon fast wieder daheim in Mödling. Da noch immer keine besonders regelmäßige Wehen da waren vereinbarten wir, dass sie in der Nähe bleiben würde, damit ich noch Zeit für mich hätte. Sie ging also im Ort frühstücken, während ich im Bad an den Heizkörper gelehnt die ersten Wehen veratmete. Zweimal meldete sie sich per Telefon, und kurz vor elf kam sie nochmal vorbei. Als sie ihre Sachen dann wieder ins Wohnzimmer brachte, war das für mich wohl so erleichternd, dass die Geburtswehen auch wirklich einsetzten und ich schließlich am 11. Mai um 13.17 h im Wohnzimmer auf der Couch unseren Vincent zur Welt brachte!

 

Die Action

Vincents Lunge wollte sich nicht sofort entfalten, und er hatte auch die Nabelschnur einmal um den Hals gewickelt. Als er aus meinem Bauch kam, war er am ganzen Körper blau, was ich aber nicht sofort mitbekommen hatte. Die Herztöne waren währenddessen immer in Ordnung, und er war ja noch über die Nabelschnur versorgt. Die Hebamme massierte seinen Körper und beatmete ihn einige Male, was sie als "kleine Starthilfe" bezeichnete. Dann begann er zu röcheln und schließlich zu weinen, und sie legte ihn mir auf den Bauch. Als die Nabelschnur auspulsiert war, konnte sie Bernd abschneiden. Vincent atmete normal, war aber im Gesicht - an Stirn und Nase - immer noch blau. Vorsichtshalber solle lieber der Notarzt drauf schauen, meinte Patricia, und rief die Rettung an. Kurze Zeit später kamen drei Rettungsleute zur Tür rein, gleich darauf nochmal drei. Der Notarzt würde erst kommen, wurde uns gesagt, und das Gerät zur Lungensättung auch. Im Nachhinein erfuhren wir, dass es bei der Verständigung der Rettungsleute ein Missverständnis gab - nämlich, dass das Baby schon einen Tag alt und blau angelaufen wäre ... beinahe wäre der Hubschrauber gekommen! Was für eine Action!!! Danke trotzdem an alle Rettungsleute, die da im Einsatz waren!

 

Vincent bekam Sauerstoff, einfach übers Gesicht gehalten, was ihm nicht besonders gefiel - er stieß die Sauerstoffmaske immer wieder weg. Dann standen auf einmal nochmal 4 Leute mehr da, darunter die Notärztin, die meinem Baby das Messgerät auf den Fuß klebte. Sie stellte fest, dass die Lungensättigung bei etwa 95% lag und dass das voll in Ordnung wäre. Dennoch wollte sie kein Risiko eingehen und bestand darauf, dass wir mit ins Krankenhaus kommen. Mittlerweile war schon einige Zeit vergangen, und es dauerte noch eine gefühlte Ewigkeit, bis ich - nachdem dann noch schnell die Plazenta abgegangen war - mit der Vakuumtrage aus dem Haus und dann ins Rettungsauto befördert war. Wir fuhren sehr langsam ins Spital, Vincent lag bei mir am Bauch und schlief die ganze Zeit. Diesmal rauschte ich mit der Rettung UND mit Baby in den Kreißsaal ein, mal was anderes! Die Kinderärztin nahm Vincent für etwa zehn Minuten mit und bestätigte dann, dass alles in bester Ordnung wäre und wir wieder heimfahren könnten. Erst im Kreißsaal hatten wir dann Zeit, uns für einen Namen zu entscheiden, ihn trinken zu lassen und zu wiegen und zu messen. Dann erst fuhren wir im eigenen Auto wieder heim. Meine Hebamme war natürlich ins Spital mitgekommen.

 

Empfehlung

Ich danke Patricia sehr, dass sie jederzeit auf meine Bedürfnisse eingegangen ist und diese auch so gut erspürt hat. Sie hat mir Zeit für mich gegeben, als ich noch allein sein wollte und war da, als ich sie gebraucht habe. Während der Geburt war sie leise und "unauffällig" anwesend, hat mich mental unterstützt, als ich Durchhänger hatte, und war voll da, als sie vom Baby gebraucht wurde. Dabei ist sie so ruhig und gelassen geblieben, dass bei uns überhaupt keine Sorge oder gar Panik aufkommen konnte. Patricia hat die Sache mit dem Notarzt geregelt und auch im Krankenhaus nochmal die Geburt geschildert. Und die Nachbetreuung in den folgenden Tagen bzw Wochen war auch sehr fein und hilfreich! Sie konnte mir viele wertvolle Tipps in der Schwangerschaft und danach geben, etwa was ich gegen den Milchstau alles machen könnte, der sich bald einstellte. Und ich schätze ihre feine Persönlichkeit, ihr Einfühlungsvermögen und ihre offene, ganzheitliche Haltung. Vielen Dank, liebe Patricia!


Vom einfachen Leben...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Zweite Nacht, zweiter Tag ohne Kinder, das ist purer Luxus! Nachdem ich immer wieder leichte Wehen hatte und einen argen Husten und Schnupfen, sind meine drei Rabauken auch gestern bei Oma und Opa geblieben. Heute Vormittag sind die zwei Mädchen in Schule und Kinderhaus und auch am Nachmittag versorgt. Der Kleine kann die Ruhe bei Oma und Opa genießen.... Und ich daheim! Mit schlechtem Gewissen und vielen Fragen im Kopf: Kann man das den Kindern zutrauen, von der Mama getrennt zu sein? Kann man es den Großeltern zumuten? DARF man das als Mutter überhaupt??? Gleichzeitig ist es sehr angenehm, mal einige Nächte ruhiger schlafen zu können und ein paar erholsame Stunden für sich allein zu haben! Gerade, wenn man hochschwanger und eh nicht bei Kräften ist...

 

Mein 2 1/2-jähriger Sohn sagte gestern Abend, als ich mich verabschiedete nur: "Du jetzt Hause gehst?!" Und zu meinem Mann - mit strahlendem Gesicht: "Ich immer Oma schlafi!" Also kein Anzeichen von Überforderung, im Gegenteil - er scheint es zu genießen! Dann heute Früh das Angebot meines Schwiegervaters: "Nein, das passt schon, alles in Ordnung! Die Kinder können ruhig da bleiben, machen wir jetzt einfach so weiter, bis das Baby da ist!" Die Gedanken, das schlechte Gewissen, Schuldgefühle usw überschlagen sich förmlich...

 

Leben in der Sippe

Dabei habe ich erst vor kurzem gelesen, dass Kinder früher - und auch heute zB in afrikanischen Stämmen - nie allein aufgezogen wurden und werden. Da werden Babys von bis zu elf Frauen abwechselnd umsorgt. Gewiegt, gekuschelt, gepflegt und sogar gestillt! Was machen wir?! Das "Bonding" an die Mutter ist am Anfang das Wichtigste, heißt es. Mag sein. Aber mit welchem Ergebnis, mit welchen langfristigen Folgen? Lebenslange Bindung an eine einzige Bezugsperson, an der man sich orientiert. (Im "Idealfall" gibt es zumindest noch den Vater als Ausgleich - und die Großeltern.) Einer Bezugsperson, von der man sich nie ganz lösen kann, der man vielleicht lebenslänglich alles recht machen will, die vielleicht immer irgendwie im Hinterkopf "spukt" bei allem, was man macht. Und die vor allem eine sehr eingeschränkte Sichtweise hat. Und damit meine ich nicht meine eigene Mutter, sondern ALLE Mütter. Jede von uns hat eben ihre eigene Welt, ihren Blickwinkel, ihre (getrübte) Sicht der Dinge, ihre Scheuklappen. Ihre Muster, ihre Geschichte, ihre Sorgen, Nöte und Ängste, und natürlich ihre Vorstellungen und Erwartungen an die Welt und an das Kind. Das stülpen wir diesem auch über, ob wir wollen oder nicht. Man - frau - kann nicht anders sein, als er bzw sie eben ist!

 

Auf der anderen Seite: Ist es wiederum gut, wenn Kinder mit wenigen Monaten schon in eine Kinderkrippe gesteckt werden, weil die Frau arbeiten muss - mit vielen anderen Kindern und wechselndem Personal?! Für mich als "moderne" Frau auch undenkbar, mein Kind von einer anderen Mutter stillen zu lassen! Wie auch?! Dazu wäre ja schon mal eine gänzlich andere Lebensweise und Wohnsituation Voraussetzung... Und - wäre es wirklich angenehm, "in der Sippe" zu wohnen? Gibt es da überhaupt Zeit und Raum, auch mal allein zu sein? Oder brauchen die Menschen dann dieses Allein sein nicht, so wie ich??? Wann brauche ich es denn?! Wenn ich mich überfordert fühle. Wenn mir die Arbeit, die Kinder, die Herausforderungen des täglichen Lebens zuviel werden. Und ist das auch in solchen Sippen so? Kann da jemals einem Einzelnen etwas "zuviel" werden? Wohl kaum, wenn die Arbeit gemeinsam erledigt wird, jeder seinen Teil beiträgt, auch schon die Kinder, und einfach mal jemand anderer "übernimmt", wenns grad nicht geht... Hört sich doch irgendwie verlockend an, oder nicht?!

 

Wie aber könnten wir uns langsam wieder an dieses einfache Leben herantasten??? Ohne gleich voll den Rahmen zu sprengen... Hat jemand Ideen dazu??? Ich hab zumindest eine kurzfristige Lösung für mich gefunden: Ich nehme einfach das Angebot von Oma und Opa an und lasse es mir heute gut gehen! Ohne jegliche Schuldgefühle, ohne schlechte Gedanken, ohne Sorgen um meine Kinder oder sonst irgendwas!!!  So sei es ;)  Mit RIESENGROSSEM Dank an die lieben Großeltern!!!

UND IHR???


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Krankenhaus vs Hausgeburt

Mutter_Birgit schreibt:

 

Meine drei Kinder sind allesamt im Krankenhaus geboren worden. Und das nicht mal ambulant, ich bin immer alle drei Tage dort geblieben. Bei der ersten Geburt hätte ich mich gar nicht anders getraut, bei den anderen beiden war wohl auch sowas wie Bequemlichkeit dabei. Einerseits dachte ich, ich könnte mich besser erholen, weil eben die Kleinen nicht rund um die Uhr dabei sind, andererseits war es auch angenehm, rund um die Uhr "Fachleute" zur Verfügung zu haben, die man mal schnell um Hilfe bitten kann, wenn das Baby die halbe Nacht wegen Blähungen schreit. Auch die ganzen Erstuntersuchungen werden gleich so nebenbei gemacht, ohne dass man lange das Bett verlassen muss.

 

Ein Vortrag von einer ganzheitlich denkenden Hebamme und natürlich viele eigene Überlegungen haben mich diesmal jedoch dazu bewogen, eine Hausgeburt in Betracht zu ziehen. Erstens bin ich mir nicht so sicher, ob die Erholung im Spital tatsächlich so toll ist - in einem vollbelegten Fünfbettzimmer, so wie ich das jedes Mal erlebt habe, mit Licht und mindestens einem schreienden Baby jede Nacht, vielen Menschen, die täglich aus- und eingehen und manchmal auch anstrengenden Bettnachbarinnen. Zweitens weiß ich auch nicht, ob diese sogenannten wichtigen Erstuntersuchungen alle unbedingt notwendig und aussagekräftig sind.

 

Und drittens, was natürlich noch viel ausschlaggebender ist: Wie erlebt das Baby eigentlich die Geburt im Krankenhaus???

Ist so ein hellerleuchteter, steriler Kreißsaal wirklich eine angenehme Umgebung, wenn man grade aus der Dunkelheit und Wärme des Bauches hinausflutscht? Und WIE flutscht man? Oder WIRD man geflutscht??? Im Nachhinein wurde mir klar, dass - obwohl bei mir eigentlich immer alles natürlich verlief oder verlaufen hätte können, doch immer mit irgendwelche Mitteln nachgeholfen wurde. Weil "draußen schon die nächste wartet" wurden die Wehen beschleunigt, weil ich zwischen den Wehen zu entspannt war, wurde ebenfalls beschleunigt, und weil man nicht bis Mitternacht warten wollte, wurde die dritte Geburt eingeleitet. Mit einem Magenschoner, weil der wehenauslösend ist. Der Arzt (!) versicherte mir, er habe das Mittel schon selbst ausprobiert, toll!!!

 

Nicht zuletzt: Wie habe ICH die Geburten erlebt? Klar, nach drei Kindern im Abstand von jeweils etwa 2 Jahren kennt man schon das Personal, die Umgebung und fühlt sich irgendwie eh auch "aufgehoben" dort. Trotzdem wusste ich ja nie, welche Hebamme mich begleiten würde und wie, und welche Leute sonst noch in den Kreißsaal laufen. Das Entspannen hat bei der ersten Geburt gar nicht funktioniert, bei den anderen beiden halbwegs - da hatte ich mich davor mit "hypnomentaler Geburtsvorbereitung" beschäftigt. Aber bin ich auch geistig wirklich bei meinem Baby oder viel mehr im Außen, bei den ungewohnten Geräuschen und Menschen?!

 

Und wie werde ich die Geburt daheim in den vier Wänden erleben, wo die Wehen beginnen und ich einfach "weitermachen" kann, ohne überlegen zu müssen, ob ich noch eine beschwerliche Fahrt ins Krankenhaus vor mir habe?! Wo ich eine vertraute Umgebung habe, in der ich mich entspannen kann, mit vertrauten Geräuschen und Gerüchen, und ganz allein nur mit meinem Mann und der Hebamme?! Im Idealfall... ich hätte schon vor, dass die Geschwister inzwischen bei Oma und Opa sind, weil ich mich sonst zu abgelenkt fühlen würde und ich mir nicht sicher bin, ob so ein Geburtserlebnis in so jungen Jahren nicht auch traumatisch erlebt werden könnte...

 

Wie - und wann - ich die Hausgeburt tatsächlich erleben werde, das werde ich euch gern berichten! Mutter-Barbara hat da schon sehr schöne Erfahrungen gemacht und mir auch die Hebamme Patricia Schmidmeier weiterempfohlen. Vielleicht magst du ja auch davon berichten, liebe Barbara?!


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Gedanken beim Warten...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Zwei Wochen noch bis zum errechneten Geburtstermin! Der Bauch fühlt sich oft aufgebläht und kurz vorm Platzen an. Letzte Nacht haben wir die Kinder vorsichtshalber schon bei der Oma schlafen lassen, weil es am Nachmittag so rund ging im Bauch und leichte Wehe zu spüren waren. Aber, Fehlalarm. Macht nichts. Wer weiß, wie lange es noch dauert. Vielleicht habe ich es mir gestern nur schon so sehr gewünscht, dass das Baby endlich kommen möge.

 

Wollte ich es forcieren? Habe ich versucht, vom Kopf her zu "erzwingen", dass es schon kommt? Vielleicht ist es ja noch gar nicht fertig. Dabei wäre genau dieses Warten können, dass etwas reif ist, eine typisch weibliche, positive Eigenschaft. Das Gespür dafür zu haben, wann es Zeit wird, mit einer Idee, einem Projekt nach Außen zu gehen und es nicht zu früh in die rauhe Welt zu entlassen. Es nicht an den Haaren herbeizuziehen oder es aus der Erde zu ziehen, ehe sich noch die Wurzeln gefestigt haben. Dieses Gespür können wir in der Schwangerschaft wieder "üben", was wir im Alltag vielleicht oft verloren haben.

 

Dennoch: Die Wochen ziehen sich! Obwohl ich bisher ohnehin noch zuviel um die Ohren hatte, um ich so richtig auf die Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt zu konzentrieren - und vor allem darauf, was mir und dem Baby wirklich gut tun würde. Außer mein Mittagsschläfchen halte ich regelmäßig ein, das geht gar nicht anders. Trotzdem falle ich müde und erledigt am Abend ins Bett. Die Nächte sind dafür unruhig, ich wälze mich von einer Seite auf die andere und weiß nicht mehr, wie ich liegen soll. Dazwischen Klogänge. Hüftschmerzen und Krämpfe und Verspannungen... Welche Schwangere kennt das nicht?! Dabei sind das ja wirklich harmlose Dinge! Ich höre immer wieder von Frauen, die die schlimmsten Torturen während der Schwangerschaft durchmachen müssen - ihnen und ihren Babys wünsche ich alles erdenklich Gute! Und bin gleichzeitig sehr dankbar, dass es mir gut geht!

 

Warum aber gibt es diese "Ungerechtigkeiten"? Warum geht es manchen Frauen so schlecht? Warum klappt bei manchen nicht einmal die Zeugung? Und die Geburt schon gar nicht??? Auf der anderen Seite höre ich von mehr und mehr Frauen, die sich einen Kaiserschnitt-Termin geben lassen - rein aus "Bequemlichkeit"(?!) oder Mangel an Vertrauen, und weil sich das Kind dadurch besser planen lässt.

 

Sind das Folgen unserer wie mir scheint unmenschlichen Lebensweise? Sollten wir nicht viel mehr eingebunden sein in die uns umgebende Natur?! Sollten wir nicht wieder nach den Jahreszeiten leben können und nach dem eigenen Zyklus und dem des Mondes und der Sonne?! Vielleicht würden wir dann unser weibliches Gespür wiederentdecken und unsere eigene Natur ausleben können - ohne Schmerzen, Kampf und Komplikationen...

 

Frauen, Weiber - Mütter und Großmütter: Wie finden wir zurück zu unserer Natur, zu unserer weiblichen Intuition? Wie können wir uns zusammentun und die starke, weibliche Kraft wiederbeleben, die in dieser Welt so fehlt??? Wie finden wir zurück zum Urvertrauen und zum Vertrauen in die eigene Weiblichkeit - und leben wieder das Leben, das der Schöpfer einst für uns erdacht hat???!!!


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Eine Mutter schafft...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Lange ist es her, seit wir unseren letzten Blog veröffentlicht haben.

Seither ist viel geschehen: In meinem Bauch wächst ein Baby heran, ein kleiner Junge! Bald wird er das Licht der Welt erblicken...

 

Es ist unser viertes Kind, und erst langsam beginne ich wirklich zu begreifen, was "Mutterschafft" eigentlich bedeutet - oder "Elternschafft". Nämlich, dass ich meine - oder ich und mein Mann wir unsere - von Natur aus zugedachte Rolle als Schöpfer annehmen!

 

Laut "Anastasia" wäre es das Natürlichste und Wundervollste, wenn Frau und Mann vor der Zeugung ihr Kind in Gedanken - und Worten erschaffen. Und wenn sie sich dann in dem Wunsch, gemeinsam ein neues Wesen zu schaffen vereinigen, dann ist das kein normaler Sex mehr, sondern eine Verbindung, die im Himmel geschlossen wurde und alles im Leben der beiden und der ganzen Familie verändern könnte.

 

Diesmal ist es anders gekommen, mein Mann und ich hegten keinen bewussten Wunsch nach einem Kind. Dennoch kann ich mich sehr gut an die Zeugung erinnern, in der ich losgelöst von sämtlichen Ängsten einer bevorstehenden Schwangerschaft war. Ich war wohl einfach bereit, zu empfangen - so, wie er bereit zu geben war. Und es war wunderschön!

 

Bei den anderen drei Kindern haben wir unsere Bereitschaft für ein Kind immer vorher ausgesprochen, und mit dieser Bereitschaft haben wir auch die Zeugung erlebt, es war jedesmal viel spezieller, intensiver, schöner als sonst. Und kurze Zeit später spürte ich, dass ich schwanger bin.

 

Trotzdem wussten wir auch diesmal noch nicht, welche Bedeutung diesem gemeinsamen Schöpfen zukommt und dass es sogar möglich ist, sich das neue Wesen in allen Details in Gedanken zu erschaffen. Dieses gemeinsame Erschaffen jedoch wäre laut Anastasia die Voraussetzung für eine glückliche Partnerschaft und Familie. Sie spricht davon, dass Sex nur um der Befriedigung willen tatsächlich nur eine kurze Befriedigung bringt, aber auf Dauer nicht glücklich machen kann. Weil die uns von Natur gegebene Schöpferkraft nicht ausgelebt wird. Oder weil Kinder nur "Zufallsprodukte" einer fleischlichen Lust sind, die echte Verbindung zweier Schöpfer jedoch fehlt.

 

Nun, mag sein, dass das alles sehr altmodisch und lebensfremd klingt... Ich frage mich nur, warum es dann kaum glückliche Familien gibt und Paare ihre Verliebtheit schon nach kürzester Zeit verlieren. Könnte da nicht vielleicht was dran sein?!

Fortsetzung folgt...


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Tierorakel

Tieren wird im Schamanismus, von Medizinmännern, Seherinnen und weisen Frauen von jeher besondere Bedeutung beigemessen, denn Tiere können mühelos die Brücke zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt queren und sind in der Anderswelt genauso daheim wie in der irdischen Welt. Sie können Botschaften überbringen, uns lehren, führen oder beschützen, selbst wenn sie nicht physisch anwesend sind.

Um selbst ein Tierorakel zu erstellen, kann man flache Kieselsteine sammeln und die Tiere bunt aufmalen oder mit einem wasserfesten Stift skizzieren. Für die unten angeführten Tiere brauchst man 17 Steine. Es sind dies die Tiere:

Pferd, Bulle, Kuh, Hirsch, Reh, Fuchs, Adler, Widder, Rabe, Bär, Wolf, Eber, Hund, Katze, Eule, Amsel und Biene.

 

Zur Orakelbefragung gibt man die Steine in einen Stoff- oder Lederbeutel. Am Ruheplatz zündet man eine Kerze an, zentriert sich, indem man ein paarmal tief ein- und ausatmet und formuliert eine Bitte oder Frage, wie zB "Welches Tier, welche Kraft und Qualität möchte mich jetzt und in nächster Zeit begleiten?" oder "Welche Botschaft möchte mir jetzt durch eines der Tiere übermittelt werden?" Man stellt immer nur eine Frage! Dann in den Beutel greifen und einen Stein herausnehmen. Um die Antwort zu erfassen, sollte man aber nicht nur die Worte ablesen, sondern auch versuchen, sich in das Tier hineinzuversetzen - welche Verhaltensweisen hat es, welche Gefühle und Assoziationen weckt es in mir, wie verhält es sich in freier Natur, welche Erlebnisse oder Geschichten fallen mir zu dem Tier ein, usw.

 

Einige Tiere mit ihren charakteristischen Eigenschaften:

Das Pferd

ruft uns auf, in der physischen Welt oder auch den inneren Welten auf Reisen zu gehen. Pferde sind Herdentiere und brauchen Gemeinschaft, sie haben große physische Kraft und Ausdauer, sind aber gleichzeitig sehr feinfühlig und besitzen eine hohe Sensitivität.

 

Der Bulle

symbolisiert physische Kraft und Mächtigkeit, Überzeugungskraft und Fruchtbarkeit. Als vorbildlicher Wächter seiner Herde ist er seinem Besitzer von großem Nutzen. Er gilt als Zeichen von Fülle und Wohlstand.

 

Die Kuh

als heiliges Symbol und Totem der keltischen Göttin Brigid, steht für selbstlose Mutterschaft mit großzügig fließenden, heilenden und nährenden Kräften. Dieser immerwährende Strom nährender und heilender Energie steht allgegenwärtig zur Verfügung: in der Natur, in unserer Nahrung, in unseren Herzen.

 

Der Hirsch

steht für majestätische Anmut, Integrität, Unabhängigkeit und Schöpfungskraft. Als Botschafter der Anderswelt wurde er mit Cernunnos assoziiert. Dieser keltische Naturgott vereinte sämtliche schöpferische Kräfte der Natur und galt als Begleiter der großen Erdgöttin.

 

Das Reh

verkörpert Sanftheit, Anmut und Eleganz. Sein scheuer Ruf entführt uns ins Reich der Feen und lädt ein, jenseits unserer materiellen, oberflächlichen Welt den Dingen ins Herz zu blicken, um die Ursachen zu erkennen, anstatt nur die Auswirkungen wahrzunehmen.

 

Der Fuchs

ist schlau und scharfsinnig; das kennen wir bereits aus Märchen. Er weiß, wann er sich offen zeigen kann, wann er sich besser versteckt hält oder wann er Schläue und Diplomatie einsetzt. Die Herausforderung ist, Scharfsinnigkeit und Schläue nicht zu nutzen, um andere zu täuschen oder zu betrügen.

 

Der Adler

lehrt uns, das Leben im größeren Überblick und Kontext zu betrachten, um anstehende Entscheidungen mit mehr Klarheit und Objektivität zu treffen. Der Adler trifft seine Entscheidung genau im richtigen Moment, verfolgt mutig sein Ziel und zeigt keine Scheu, neues, unbekanntes Territorium aufzusuchen.

 

Der Widder

repräsentiert die Kraft, Schwierigkeiten durchzustehen und zu überwinden, um letztlich sein Ziel zu erreichen. Er steht für Stärke und Stabilität, für Ausdauer und Durchbruch. Die Herausforderung kann sein, geduldig zu bleiben und trotz Zielstrebigkeit nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.

 

Der Rabe

steht für Heilung, Einweihung und Schutz, aber auch für Zerstörung. Als Begleiter der keltischen Todesgöttin Morrigan taucht er auf, wenn etwas Altes stirbt oder vergeht und Platz macht für etwas Neues. Für die Druiden blickte er hinter den Schleier des Todes, in Vergangenheit und Zukunft und verkehrte als Botschafter zwischen den Welten.

 

Der Bär

vereint Urkraft, Souveränität, Instinkt und Intuition. Wegen dieser Eigenschaften war er in allen alten schamanischen und druidischen Zeremonien eines der wichtigsten und am meisten verehrte Krafttier. Der Name "Arthur" bedeutet im Keltischen "Bärenmann" und "Alban Arthan" für die Wintersonnenwende bedeutet "Licht des Arthur". Hier zeigt sich die Artus-Sage in ihrer tieferen Bedeutung!

 

Der Wolf

als wildes und doch sehr soziales Tier kann uns lehren, scheinbar Gegensätzliches zu vereinen. Weil er seine Intuition nutzt und nicht allein auf seine Kraft vertraut, weiß er genau, wann er Barrieren überwinden und Risiken eingehen kann. Als Gefährte und Rudeltier ist er treu, aber auch als Einzelgänger kann er problemlos überleben.

 

Der Eber

steht für Kampfgeist, Führerschaft und Ausrichtung. Der Eber lehrt uns, Richtung im Leben zu finden und mutig, kraftvoll und energisch für unsere Überzeugungen einzustehen. Die Herausforderung kann sein, erst abzuwägen, bevor mit roher, ungezügelter Kraft gekämpft wird.

 

Der Hund

verkörpert Loyalität, Treue und Vertrauen, aber auch Schutz. In der druidischen Tradition galt der Hund als Hüter der Mysterien. Um wichtige Werte zu beschützen, ist er bereit zum Kampf, unterscheidet aber instinktiv zwischen guter und böser Absicht. Die Herausforderung kann sein, nicht sofort reflexartig zuzubeißen.

 

Die Katze

lehrt uns die Fähigkeit, Situationen über längere Zeit ganz ruhig zu beobachten, ohne darauf zu reagieren. Scheinbar schlafend, aber in Wirklichkeit lauschend, nutzt sie ihre hoch entwickelten Sinne zur gleichzeitigen Wahrnehmung physischer und feinstofflicher Welten. So sehr sie die Nähe liebt, braucht sie doch auch ihre Unabhängigkeit.

 

Die Eule

steht für Weisheit und Wandel. Es heißt, sie würde den Schleier der Begrenzungen von Raum und Zeit durchdringen, sie sieht die Seelen kommen und gehen, und so galt ihr Schrei seit jeher als Omen für Tod und Geburt. Während sie lautlos durch die Nacht gleitet, nutzt sie ihre äußerst scharfen Sinne, um auf die Jagd zu gehen.

 

Die Amsel

sitzt am Torweg zweier Welten. Sie drängt uns, zu erkennen, welcher Weg jetzt für uns ansteht. Ist es der spirituelle Weg, der uns verspricht, die tiefsten Tiefen unserer Seele zu ergründen? Oder ist es die äußere Welt, die uns ruft, unseren Aufgaben und Verantwortungen nachzukommen?

 

Die Biene

zeigt uns, dass wir in Harmonie miteinander leben können, indem wir als Gemeinschaft zusammenhelfen. Sie lädt uns ein, Süße und Wunder des Lebens zu kosten und gemeinsam zu feiern. In der druidischen Tradition gab es viele Feste, und wir alle brauchen Zeiten, wo wir zusammenkommen, um Freude zu erleben.

 


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Ritual für Abschluss, Übergang und Neubeginn

  • Ich mache mir Gedanken, welche Phase meines Lebens oder welches Ereignis ich rituell beenden möchte. Ich bin bereit, das Vergangene noch einmal vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen.
  • Ich blicke aus der Distanz heraus möglichst neutral auf die Vergangenheit zurück und versuche zu verstehen und zu akzeptieren, dass auch traurige und schmerzhafte Erfahrungen zu unserem Leben gehören und diese oft wertvolle Lektionen enthalten können.
  • Ich schaue auch auf gute Erfahrungen zurück und erinnere mich an alle glücklichen und frohen Stunden.
  • Es ist wichtig, das Vergangene zu würdigen - das Schwierige und Schmerzhafte genauso wie das Schöne und Freudvolle. Nur so kann ich frei und unbelastet den nächsten Schritt in die Zukunft gehen! Dafür erlaube ich mir so viel Zeit, wie diese Schritte eben benötigen.
  • Alles, was "das Alte" symbolisiert, schreibe ich auf ein Blatt Papier nieder oder verwende dafür symbolisch einen Gegenstand oder Fotos. Das Alte" wird zu meiner Linken platziert, und dort wird auch eine Kerze angezündet.
  • Nun frage ich mich, was ich für die Zukunft in mein Leben einladen möchte. Ich denke an Schönes und Positives, an Freude, Liebe, Leichtigkeit, Freundschaften usw und schreibe einige Worte dazu auf.
  • Ich verwende ein Symbol für die Schöpfungskraft wie zB eine Blume oder einen Kristall und platziere dieses "Zukünftige" zu meiner Rechten, wo ich ebenfalls eine Kerze anzünde.
  • In der Mitte stehe ich mit einer Räucherschale und nehme den Platz zwischen Vergangenheit und Zukunft ein. Zuerst räuchere ich mich selbst zB mit einer Feder oder einem Fächer ab, wende mich dann der Vergangenheit zu und räuchere dort die Objekte ab. Dabei denke ich noch einmal an das Gute und auch weniger Gute und was ich daraus gelernt habe. Ich formuliere meine Gedanken und Gefühle mit eigenen Worten und danke für das, was ich in dieser Zeit lernen durfte. Ich drücke aus, was ich jetzt hinter mir lassen möchte, verabschiede mich und blase die Kerze aus.
  • Ich halte kurz inne und mache mir bewusst, dass ich an der Schwelle stehe: Das Alte ist abgeschlossen, aber das Neue noch nicht sichtbar. Es ist die Zeit dazwischen (wie in den Rauhnächten), die Zeit schöpferischer Stille, in der das neue Leben darauf wartet, geboren zu werden.
  • Ich räuchere mich selbst noch einmal ab und wende mich nun der "Zukunft" zu. Dort räuchere ich alles ab, was die Zukunft repräsentiert und tauche ein in ein Gefühl der Vorfreude und des Glücks, wenn sich meine Wünsche schon erfüllt haben. Ich freue mich auf das Zukünftige, selbst wenn es wieder ein paar Lektionen bereithält. Ich genieße mein Leben und bin davon überzeugt, dass letztendlich alles gut ist. Ich danke für all die guten Dinge, die ich schon in meinem Leben erfahren habe. So heiße ich die Zukunft willkommen und blase zuletzt die Kerze aus.

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Newsletter für die magischen Rauhnächte...

Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren  - und sind es heute immer noch - Heilige Nächte. In ihnen wurde früher möglichst nicht gearbeitet, sondern nur wahrgenommen und in der Familie gelebt.Wollen wir gemeinsam den Mut haben und unser Wurzeln wieder integrieren ?

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Auszeit nehmen !

Mutter_Birgit beginnt einfach mal mit dem Schreiben...

 

Erst nachdem mein Sohn, also mein 3. Kind, abgestillt war, habe ich es mir endlich, endlich erlaubt, mal eine längere Auszeit zu gönnen. Ich hatte etliche Wochen, in denen alle drei Kinder nachts mit uns das Bett teilten und ich kaum noch Schlaf finden konnte. So habe ich letztes Jahr vor Weihnachten beschlossen, mir im Jänner ein Wochenende allein in einer Therme zu gönnen. Schlafen konnte ich trotzdem nicht ;) Aber es war schön, einfach mal Zeit für mich zu haben! Habe beim Heimfahren gleich wieder fürs nächste Jahr gebucht - same time same station!

 

Aber ich finde, eine kleine Auszeit sollte sich nicht auf ein einziges Wochenende im Jahr beschränken, sondern regelmäßig eingeführt werden. Zum Beispiel allein mal raus in die Natur, wöchentliches Yoga zum Entspannen oder ein inspirierendes Hobby, bei dem die Kinder in der Zwischenzeit gut versorgt sind... Ja, ich kenne die Aussagen wie "Rabenmutter" und "Egoist" usw... davon sollte frau sich bloß nicht beirren lassen! Erst wenn es der Mutter gut geht, geht es der ganzen Familie gut!

 


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Liebster Award

Vielen Dank, liebe Linda von "Lebendig sein", dass du uns für den "Liebster Award" nominiert hast!

 

Du hast uns elf Fragen gestellt, die wir hier beantworten möchten:

 

       1. Woher kommt deine Inspiration für’s Bloggen ?

Aus dem Bedürfnis heraus, sich mitzuteilen, um seine Erkenntnisse und Lösungsstrategien anderen eine Inspiration sein zu lassen! Oft fehlt uns der Überblick und dann kann ein Beitrag, der vom Herzen eines anderen Menschen kommt, wahre Wunder wirken ;)

Unsere Texte sind direkt aus dem Leben gegriffen. In den Blog fließen alle möglichen Themen ein, die uns täglich beschäftigen.

 

       2. Was glaubst du, macht deinen Blog lesenswert?

 

Wir meinen, - wenn sich jemand die Zeit nimmt und sich auf unsere langen Texte einlässt - hier einen Platz findet, an dem frau nicht allein gelassen wird. Unser Anliegen ist es, besonders in den schwierigen Zeiten der Mutterschaf(f)t Mut zu machen und mit einer oft im Alltag fehlenden Offenheit für diese Themen des Lebens an diese Dinge heran zu gehen. Unser grösstes Anliegen ist es, der Frau und dem Menschen allgemein zu zeigen bzw. ein Gefühl zu geben, dass wir nicht alleine sind - nein - wir sind ALL - EIN :)

Und außerdem gibt es neben den längeren Blogs auch einen kurzen, knackigen Newsletter. Dieser bietet die Möglichkeit, kurz zusammengefasste Erkenntnisse und Erfahrungen in Form von sehr wertvollen Tipps für den Alltag einmal im Monat zu bekommen! Also einfach anmelden!


3. Setzt dich das Bloggen manchmal auch unter Druck, machst du dir damit Stress, oder „kommt es dir leicht aus den Fingern“?

 

Wenn ein konkretes Thema ansteht und wir bereits am Schreiben sind, geht es leicht von der Hand. Aber dann gibt es Zeiten, wo es uns stresst, weil doch eigentlich schon ein Blog fällig wäre und wir im Moment kein besonderes Anliegen haben, das wir mit anderen Müttern teilen könnten, weil das Thema einfach zu "schwammig" ist oder wir sogar das Gefühl haben, im Moment nichts zu sagen zu haben. Doch auch das ist Teil des Lebens und der Mutterschaf(f)t - Alles hat seine Zeit und des glücklichen Lebens Feind ist der Streß - also - auch KEIN Blog darf sein ;)

 

4. Wie gehst du mit unangenehmen Gedanken um?

 

Mutter_Birgit: Wenn es mir einfällt, wende ich mich an Byron Katie und mache "The Work" dazu - schriftlich oder auch nur im Kopf. Noch besser geht's mit Unterstützung von außen, wie ich es früher mit einer guten Freundin übers Telefon praktiziert habe.

Mutter_Barbara: Ich konzentriere mich so gut wie möglich auf meinen Atem und nehme wahr, was sich jetzt gerade tut und  selten findet der Inhalt der Gedanken gerade statt ! Was sie tun ist das JETZT blockieren !  Einfach atmen und loslassen - oft leichter gesagt wie getan ;)

 

5. Was ist das Tollste, was du jemals entdeckt hast?

 

Das Tollste, das ich jemals entdeckt habe... hm... in ganz, ganz wachen und schönen Momenten MICH selbst :) das heißt, etwas Höheres, das durch mich wirkt und gleichzeitig doch Ich bin.

 WIr - sind wunderbare Wesen nur wir reden uns klein und kommt Irgendwas entgegen ,soll es eben so sein ;)

            

6. Hast du Kinder? Falls ja, möchtest du welche? (In beiden Fällen) Warum und wenn ja, wie viele?

 

Mutter_Birgit: Ja, 3 Kinder - und das möchte ich auch so! Wahrscheinlich, weil ich selber auch 2 Geschwister habe und es sich für mich irgendwie "komplett" anfühlt. Naja, manchmal wären 2 einfacher, zB wenn in der Früh darum gestritten wird, wer auf welcher Seite von mir im Bett kuscheln darf (der 3. liegt dann halt oben auf - geht ja jetzt noch, wo sie noch so klein sind) ;)  

Mutter_Barbara: Ja , 5 kleine und große Meister ! Für mich war es Bestimmung um die bedingungslose Liebe leichter zu lernen ! Die einfachste Form dieser Liebe ist die Mutter _ Kind Liebe und darauf wird meiner Meinung nach alles im Leben eines Menschen aufgebaut. Auch wenn man oder frau sich gegen Kinder entscheiden , wird die Bindung  zu den einigenen Eltern das eigene Leben prägen !

                                                7. Was mögen andere an dir?

 

Mutter_Birgit: Ich glaube, andere schätzen an mir die Fähigkeit, zuzuhören. Meine Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Loyalität. Was meinst du dazu, Barbara? Das denke ich auch und nicht zu vergessen _ dein schönes, freches aber  herzliches Lächeln, dein Arrengement für die SINN und HERZ - VOLLEN Dinge in der Entwicklung der Menschen, deinen Stil zu schreiben und dadurch die Herzen zu erreichen, die Ruhe die du im Umgang mit deinen Kindern ausstrahlst, deine Stimme, deinen Humor, dein Glaube und und und ... i mog di a afoch ;)  Dickes Bussi, liebe Babsi!!!

 

Ich schätze an Mutter_Barbara ihren großartigen Sinn für das Ganze, ihre Mütterlichkeit - sie schaut darauf, dass alle versorgt sind und es ihnen gut geht. Ich schätze ihre Tiefgründigkeit und ihren Ideenreichtum, ihren Mut, ihre Kraft und ihren Willen, die Welt zu verbessern und generell wie sie ihr Leben meistert, ihre coole Ausstrahlung, ihr Lächeln, ihre Kreativität und noch viel, viel mehr... I mog di afoch :))) - Moi Danke, liebe Birgit !

 

                                      8. Inwiefern würdest du die Welt gerne verändern?

 

Mutter_Birgit: Ich möchte mithelfen, eine neue (Arbeits-)Kultur zu schaffen. Kinder sollen sich nicht länger im Schulsystem verbilden lassen, sondern in neuen Schulen aufwachsen dürfen, in denen sie sich selbst immer besser kennenlernen und herausfinden, wer sie sind und was sie wollen. Und dieses dann unmittelbar ausleben können - in Form einer Arbeit, die ihnen wirklich entspricht und wo es nicht mehr darum geht, bloß Geld zu verdienen, um irgendwie überleben zu können.

Ich träume von einer Welt, in der die Grundbedürfnisse jedes Menschen erfüllt sind, in der Frieden herrscht und eine Gemeinschaft voller Mitgefühl. In der wir uns überhaupt erst zum echten "Mensch sein" aufschwingen und unser volles Potenzial entwickeln können. Und dass sich die einzelnen Potenziale zusammen noch potenzieren :)

Mutter_Barbara: Es wurde alles gesagt ,bzw. geschrieben :)

 

9. Bist du auch mal gerne alleine für dich oder lieber in Gesellschaft?

 

Mutter_Birgit: Ich bin gern in Gesellschaft, besonders wenn es eine Gruppe von Gleichgesinnten ist und ich gute, tiefgründige Gespräche führen kann. Aber ich brauche das Allein sein, um wieder ganz zu mir zu kommen.

Mutter_ Barbara: Ich liebe Menschen mit denen man in die Tiefe gehen kann , dann wiederrum abhebt und in andere Sphären aufsteigt :) Ich finde Small Talk = Zeitverschwendung und es wäre oft besser statt dessen einfach zu schweigen . Allein sein ist seit langem wie eine Sternschnuppe - aber ich erfreu mich sehr darn ;) Brauchen würde ich es täglich um in meine Kraft zu kommen - das wäre das Geheimrezept für eine entspannte Mutter_Barbara !

 10. Welches Buch hat dich am meistens geprägt?

 

Mutter_Barbara: "Der Weg des echten Mannes" und "Sex als Gebet" von David Deida

Mutter_Birgit: "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron

 

11. Was heißt es für dich, lebendig zu Sein?

 

Wenn ich ganz bei mir bin, mich gut spüren kann, einer inspirierenden Tätigkeit nachgehe oder tiefgehende Gespräche führe... und natürlich auch beim Sex... dann fühle ich die Lebendigkeit wie ein warmes Kribbeln bis hin zu einem starken Pulsieren im ganzen Körper und besonders im Bauch und im Herzen. Es ist wie Verliebtsein, ich könnte Bäume ausreißen! Mutter_ Barbara: Mit Menschen meine Zeit verbringen welche bereit sind ihr und das SEIN von ihrem Gegenüber als GANZES wahrzunehmen  ....weil wir uns unserer vielen Körpern bewusst sind !

 

Und... die neuen Nominierten sind:

Claudia und Ed von "Afoch lebn"

Claudia von "Claudia's Cancer Challenge

Stefan Wolf "http://www.loveproductions.org/ "

 

Und das sind unsere elf Fragen an die Nominierten:

1. Was hat dich dazu veranlasst, einen Blog zu starten?...dich durch einen Blog der Welt mitzuteilen ?

2. Was willst du den Menschen mit deinem Blog besonders ans Herz legen?

3. Welche Rückmeldungen hast du bereits auf deinen Blog bekommen?Über welche Rückmeldungen hast du dich bei deinen Blogs am meisten gefreut ?

4.Wie lebst du, wie kann man sich dein Zuhause vorstellen?

5. Hast du ein besonderes Hobby?Fühlst du dich zu etwas berufen in deinem Leben und folgst du dieser Gabe ?

6. Liest du gerne? Hast du ein Lieblingsbuch?Welches Buch hat dich am meisten geprägt bzw. dich wach gerüttelt ?

7. Verreist du gerne? Was ist dein Lieblingsland und warum?

8. Hast du etwas übrig für Politik?
Wer oder was hat Dich in deinem Leben am meisten geprägt?

9. Was war das traurigste Erlebnis in deinem Leben? .. und was hast du daraus gelernt was dich reifer und stärker machte ?

10. Was war das schönste Erlebnis in deinem Leben? ... und warum ist es so passiert ?

11. Wie siehst du in die Zukunft - pessimistisch oder mit Optimismus?

 

 

Was hat es mit dem „Liebster Award“ eigentlich auf sich?

Wenn du für den „Lieb­ster Award“ nomi­niert wirst und ihn anneh­men möch­test, gibt es ein paar Vor­schläge zur besten Vor­ge­hens­weise, damit sowohl der nomi­nie­rende Blog und ich, als auch die von mir nomi­nier­ten Blogs den größt­mög­li­chen Nut­zen aus die­ser „Ver­net­zungs­mög­lich­keit“ zie­hen kön­nen, bei der es sich um eine Art Ket­ten­brief für Blog­ger han­delt. Dieser wurde dafür geschaf­fen, neue Blogs und Blog­ger zu ent­decken bzw. in der soge­nann­ten Blo­gosphäre zu begrü­ßen.

Schreib hierzu einen neuen Blogbeitrag zum „Liebster Award“ mit folgendem Inhalt:

1. Danke der Per­son, die dich nomi­niert hat, und poste einen Link zu ihrem Blog (und evtl. auch zum Beitrag).
2. Zeige den „Lieb­ster Award“ auf dei­nem Blog, indem du ihn in den Bei­trag ein­fügst oder ihn mit­tels eines Wid­gets anzei­gen lässt (dies funk­tio­niert am besten, wenn man die Grafik auf den Com­pu­ter lädt und dann in den Blog­bei­trag hoch­lädt.
3. Beant­worte die elf gestell­ten Fra­gen.
(4. Optional: Erzähle elf zufäl­lig aus­ge­wählte Fak­ten über dich.)
5. Nomi­niere fünf bis elf Blogs, von denen du meinst, dass sie den „Lieb­ster Award“ ver­dient haben und denen weni­ger als 1000 „Fans“ fol­gen. Nicht alle Blogs zei­gen die Zahl ihrer“ Fol­lo­wer“ an. Hier kannst du ein­fach beim Inha­ber nach­fra­gen.
6. Erstelle eine neue Liste mit Fra­gen, deren Beant­wor­tung du dir von den nomi­nier­ten Blogs wünschst.
7. Schreibe die hier ste­hen­den „Hand­lungs­emp­feh­lun­gen“ in dei­nen Bei­trag und dann:
8. Infor­miere die Menschen/Blogs, die du nomi­niert hast, dass sie für den“ Lieb­ster Award“ nomi­niert wur­den. Teile einen Link zu dei­nem Bei­trag mit ihnen, damit sie wis­sen, was es mit die­sem Award auf sich hat, denn sie könn­ten noch nichts davon gehört haben.

 

 

 

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Was ich an dir mag...

Mutter Birgit schreibt...

 

Bei einem unserer Mutterschaf(f)ts-Treffen zeigte sich mal wieder ganz deutlich, wie unzufrieden (speziell) frau oft mit sich selber ist. Die eine kann ihr Kinn nicht ausstehen, die andere jammert über ihre Nase, über ihre zu breiten Hüften oder Schultern, dem zu großen oder zu kleinen Busen, Orangenhaut, Falten und überhaupt ganz unmöglicher Figur - nicht zu vergessen die Haare! Sprich, frau ist selten mit dem zufrieden, wie und was sie ist und würde meistens viel lieber aussehen wie "die anderen" oder zumindest Teile von sich selbst austauschen. Und selbst, wenn frau mit den körperlichen Gegebenheiten so halbwegs zufrieden ist, so findet sich bestimmt irgendein anderer "innerer" Makel. Mir scheint, bei Männern ist diese Unzufriedenheit mit sich selbst nicht so weit verbreitet. Oder geben sie's nur nicht zu?!

 

Ich musste immer wieder an dieses Thema denken und fragte mich, warum das wohl so sei. Nun habe ich in einem Buch von Frithjof Bergmann (Neue Arbeit, Neue Kultur) eine interessante These gefunden, die ich euch hier mitteilen möchte:

Die Selbstunkenntnis

Frithjof Bergmann hat diese Wortschöpfung als Gegensatz zur "Selbsterkenntnis" erfunden, um zu verdeutlichen, wie wenig wir über uns selbst wissen. Er meint, dass wir gerade, wenn es etwa um unsere Wünsche geht, also darum, was wir wirklich, wirklich wollen, sehr oft im Dunkeln tappen und wir tatsächlich so etwas wie einen blinden Fleck haben. Er meint, dass wir große Schwierigkeiten haben, uns selbst zu erkennen. Dass wir unsere unterschwelligen Begierden nicht kennen, aber oft nicht einmal die bloße Form und Kontur unseres Körpers. Als Beispiel gibt er an, dass sich viele Menschen zu einer Diät zwingen, sich dabei aber unsicher sind und nicht wissen, was sie von der Wirkung halten sollen. Also warten sie. Endlich treffen sie jemanden, den sie längere Zeit nicht gesehen haben, und wenn dieser dann sagt: "Du siehst dünner aus", atmen sie erleichtert auf.

 

Noch schlimmer scheint es mit unseren Emotionen zu sein. Etwa, dass uns jemand anderer darauf aufmerksam macht, dass man deprimiert oder traurig wirkt, ohne dass man es bisher selber bemerkt hätte. Erst ein Blick in den Spiegel zeigt einem dann vielleicht, dass man tatsächlich abgeschlagen und fertig aussieht.

Andere können uns auch oft viel besser sagen, welche Farbe oder welches Kleidungsstück zu uns passen würde - und das, obwohl sie uns gerade mal ein paar Minuten gesehen haben.

 

Auf der anderen Seite aber haben wir ein wunderbar klarsichtiges Wissen um andere Menschen und um sehr viele andere Dinge in der Außenwelt. Unsere Begegnungen mit anderen Menschen sind daher sehr erstaunlich und asymmetrisch.

"Wir stehen uns gegenüber, ein Ich und ein Du. Wir beide tappen, was uns selbst angeht, im Dunkeln. Aber ich weiß, dass Du mit Deinen Augen sehr viel klarer sehen kannst, was ich bin, als ich selbst, und dasselbe gilt umgekehrt. Du sitzt da und hast das Gefühl, von mir erkannt zu werden. Das erzeugt mit einem Schlag eine ganz erstaunliche enge wechselseitige Verbindung. Wo es um Dich selbst geht, bist Du verloren, aber ich habe ein Augenpaar, mit dessen Hilfe Du Dich selbst kennen lernen könntest; und umgekehrt ist es genauso. Darum brauchen wir einander auf die allergrundlegendste Weise. Wir sind dermaßen miteinander verbunden, dass man sich auch vorstellen könnte, wir seien ein einziger komplexer Organismus mit vier Augen."

 

Das heißt, dass uns andere Menschen auf eine endgültige und tiefgehende Weise in vielem wahrscheinlich schneller und besser erkennen als wir uns selbst, und dass wir anderen in manchen Dingen mehr vertrauen sollten als unserem eigenen Urteil... Das habe ich so noch nie betrachtet. Setzt aber voraus, dass wir sehr gut zuhören lernen, um alle Nuancen wahrzunehmen, die da gesagt werden. Und auf der anderen Seite ist natürlich auch die Frage, wie ich mein Gegenüber wahrnehme und ihm meine Beobachtungen über ihn kundtue - in Liebe?!

 

Wir könnten es immerhin wieder wie ein Spiel angehen und einmal schauen, was einem andere so alles über uns selbst verraten können. Und dann darüber staunen... Wir schauen in die Welt hinaus, nur um uns selbst besser kennen zu lernen. Oder wie Goethe dies formuliert hat:

 

Man muss sich selbst verlassen und in die Welt gehen, um zu sich selbst zu kommen.

 

Also, liebe Frauen (und auch Männer)... Glaubt euren Freunden, die euch sagen, dass die Figur super ist, so wie sie ist, dass euer Kinn perfekt ist und die Hüften und überhaupt alles an euch :) Ihr seid es wert, geliebt zu sein - vor allem von euch selbst!!!


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Mein armes Mäuschen

Mutter Birgit schreibt:

 

Gestern große Verzweiflung: Mia, meine bald 4-jährige Tochter hatte seit der Nacht von Freitag auf Samstag arges Erbrechen und Durchfall, hat anfangs noch getrunken, aber am Sonntag dann alles verweigert, was ich ihr zum Mund geführt habe. Nach einem langen Mittagsschlaf war sie dann auf einmal kaum noch ansprechbar. Sie verdrehte die Augen, gab eigenartige Dinge von sich - also fantasierte oder halluzinierte offensichtlich - und hing schlapp im Bett herum. Sie hatte hohes Fieber, und ich war mit ihr und meinem Kleinsten, dem bald 2-jährigen Clemens allein daheim, der ebenfalls Durchfall und Erbrechen hatte, aber lange nicht so stark wie sie.

 

Ich hatte große Panik, sie würde mir vollkommen "wegkippen". Zum Glück waren helfende Hände zur Stelle: ein Dank an den lieben Winnie, unseren Freund und praktischen Arzt in Pernitz sowie an meine liebe Freundin Petra! Über Nacht hat sie sich soweit erholt, dass sie in der Früh wieder vollkommen ansprechbar war und wieder getrunken und sogar ein bisschen gegessen hat! Jetzt hoffe ich einfach, dass sie sich rasch erholt und bald wieder der Schalk aus ihrem Gesicht sieht - so wie auf diesem Bild von unserem letzten Urlaub!

 

Wie mein kleines Mäuschen da so schlaff in meinen Armen gelegen ist, da wurde mir nicht bloß bewusst, wie zerbrechlich der Mensch eigentlich ist, sondern auch, wieviel Liebe für diesen kleinen, besonderen Menschen da ist. Wie sehr ich um sie besorgt bin, auch wenn das im Alltag oft überdeckt ist. Als ich sie so reglos liegen sah, da wünschte ich mir nichts anderes herbei als ihr ohrenbetäubendes Kreischen, ihre Lebendigkeit, ihre Geschichten, ihr Lachen, ihre kindliche Freude. Manches, was ich oft kritisiere, wie etwa dass sie so laut wäre, so schrill, so jammernd... das fehlte mir plötzlich.

 

Und ich musste an ein interessantes Interview von Robert Betz und der Geistigen Welt denken, was so die Hauptqualität des Monats Juni ist. Es ist die LIEBE! Oh ja, da ist sie plötzlich wieder - tief und bewegend... Und ich merke, wie sehr sie mir gefehlt hat. Wie sehr ich im Außen war, beschäftigt mit diesem und jenem, ohne mich selbst mehr gut zu spüren und ohne meine Mitmenschen mehr wirklich wahrzunehmen. Ohne die Liebe zu mir selbst und zu anderen noch wirklich wahrnehmen zu können. Nun stehen uns einige Tage Urlaub bevor, und ich will die Zeit nutzen, wieder ganz bei mir "anzukommen" und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren... die LIEBE!!!

 

 


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Urlaubszeit

Mutter Birgit schreibt:

 

Hurra, der Urlaub rückt näher!!! Nur noch drei Tage, dann geht es bei mir für zwei Wochen ab nach Kroatien! Wir haben ein Mobilheim auf einem netten Campingplatz bei Porec gebucht, und ich freue mich schon sehr darauf!

 

Nun stellt sich aber bei mir gleich die Frage: Warum ist frau (und man) im Urlaub so viel anders als daheim? So relaxed, so gechilled, so absolut nicht zu erschüttern? Naja, letzteres nehme ich wieder zurück, wenn ich an den vergangenen Urlaub denke. Da hatten Bernd und ich mal einen ordentlichen Auszucker, weil wir tatsächlich den ganzen Tag alle 5 zusammengeklebt sind - und das auch für zwei Wochen lang, ohne dass sich wenigstens einer von uns beiden mal für ein Stündchen oder mehr eine kleine Auszeit für sich selbst genommen hätte. Aberdennoch beobachte ich an mir selber, dass ich viel fröhlicher und gelassener bin, den Kindern vielleicht einiges durchgehen lasse, was daheim nicht der Fall wäre, dass ich vielleicht gönnerhafter bin und generell umgänglicher, freundlicher, liebevoller.

 

Warum??? Ich meine, es ändert sich natürlich die Umgebung gravierend, aber ich habe im Urlaub immer noch einen gewissen Haushalt zu verrichten, die Kinder sind diesselben (oder nicht?! die sind auch meist wie ausgewechselt), der Partner auch ;) Und ich habe beim Baden auch nicht wirklich Erholung für mich, weil ich ständig hinter den Kleinen her sein muss. Außerdem bin ich ja nun schon seit einigen Jahren durchgehend in Karenz daheim. Sowas wie einen "Arbeitsalltag" gibt es bei mir ja nicht. Oder vielmehr gibt es Urlaub vom Muttersein nicht...

 

Was also ist so anders, wenn frau mal einen Tapetenwechsel bekommt? Und warum gelingt es nicht, dieses Urlaubsfeeling zu speichern und auch daheim abzurufen??? Hat jemand Theorien oder vielmehr Ideen dazu? Danke schon mal!


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Blitzbrot

(Aus "Vegane und vegetarische Brotaufstriche" von Johanna Sederl)

ZUTATEN für 1 Kastenform - in 60 Minuten fertig!

 

400 g gemahlener Dinkel

 100 g  gemahlener Buchweizen

1 Packung Weinsteinbackpulver

1/2 l Wasser + 1 EL Apfelessig

2 EL Brotgewürz

1 TL Salz

2 EL kalt gepresstes Öl, wie Oliven- oder Rapsöl

1 Kastenform

1 Bogen Backpapier

 

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten vermischen, das Wasser zum Schluss dazugeben und mit dem Mixer oder dem Kochlöffel gut verrühren.

Es entsteht eine patzige Masse, die nicht geknetet werden kann. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform

füllen. Bei Heißluft bei 200°C 20 Minuten backen, danach auf 180°C zurückschalten und weitere 20 Minuten fertig backen.

 

Stichprobe: Mit einer Nadel das Brot anstechen - wenn kein Teig kleben bleibt, ist das Brot fertig gebacken. Danach unbedingt auskühlen lassen.

 

Tipp: Dieses Brot enthält keine Germ (Hefe) und ist daher für Menschen mit Hefeunverträglichkeit gut geeignet! Sie können statt Buchweizen natürlich auch ein anderes Getreide verwenden, zB Dinkel, dann haben Sie ein reines Dinkelbrot, oder gemahlene Hirse.


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Dicke Luft

Mutter Birgit schreibt...

 

Konflikte und Auseinandersetzungen...

 

Ein Thema, das uns heute Vormittag beim Mutterschaf(f)ts-Frühstück beschäftigte... und wie ich auch beim Schreiben gerade bemerke, ein "abendfüllendes" Thema ist!

 

Die erste Erkenntnis:

Ich kann Beziehung nicht ohne Konflikte haben! Konflikte und Auseinandersetzungen sind TEIL einer Beziehung, sie sind notwendig, um eine Beziehung überhaupt leben zu können!

 

Was ich aber immer wieder (auch an mir selbst) beobachte ist, dass Konflikte weh tun und deshalb unerwünscht sind. Oft redet man aneinander vorbei, beharrt auf seiner Meinung, geht nicht wirklich auf den anderen ein und meint auch zu wissen, dass das Gegenüber das alles "absichtlich" und "gegen" einen selbst tut - "z'fleiß", sozusagen. Wenn ich aber, wie in einem vergangenen Blog, wieder auf das humanistische Weltbild verweisen darf, dann gibt es hier dieses 'zfleiß' nicht. Und das prüfe bitte jede selbst nach, ob das stimmen könnte.

 

Die zweite Erkenntnis:

JEDER Mensch agiert nur FÜR SICH SELBST, aber NIE von Grund auf GEGEN JEMAND ANDEREN!

 

ACHTUNG: Für die Überprüfung, ob das stimmen könnte, ist aber bereits ein gewisser Vertrauensvorschuss notwendig. Das heißt, ich nehme ZUERST einmal an, dass mein Gegenüber - sei es nun mein Kind, mein Partner oder irgendjemand anderer - mich NICHT kränken, verletzen, ärgern, demütigen, klein halten, etc wollte, sondern einen Grund hat, warum es so handelt, und dass dieser Grund ihm selbst dient. Und DANN überprüfe ich, ob es stimmen kann.

 

Wenn also nicht absichtlich gegen mich gehandelt wurde, könnte ich mich ja kurz einmal - als objektiver Beobachter sozusagen - an ihn wenden, ihm schildern, was ich gerade beobachtet habe (und zwar rein die äußerlichen Beobachtungen OHNE jegliche Interpretation!), und ihn fragen, worum es ihm dabei geht, wieso er so gehandelt hat?! Das geht sogar schon bei kleineren Kindern, hier ist es aber besonders notwendig, dass frau versucht, das Bedürfnis dahinter zu deuten und mitzuteilen. Das tut übrigens JEDEM gut, denn auch wir Erwachsene sind uns manchmal selbst nicht so im Klaren, WARUM wir so handeln, wie wir handeln. Und da ist es sehr hilfreich, wenn unser Gegenüber zumindest einen Versuch wagt, mich verstehen zu wollen. Selbst, wenn ich nicht genau errate, worum es dem anderen dabei geht - es ist eine klare Ansage: Ja, ich möchte wirklich verstehen, was du brauchst!

 

Die dritte Erkenntnis:

Ich stelle mich bewusst in das "Haus" des anderen!

Ich versuche zu erfühlen, was bei ihm los ist.

 

FOLGE: Der andere FÜHLT sich verstanden! Oder kann dann ganz klar sagen, Nein, darum gehts nicht, es ist vielmehr so und so... Und es findet ein echter Austausch statt, das Gegenüber öffnet sich, und dies wirkt absolut DE-ESKALIEREND, das heißt, der Konflikt wird gemildert.

 

Und dennoch kann ich unabhängig davon eine andere Meinung, ein anderes Empfinden haben und eine andere Entscheidung treffen! Ich muss es niemanden recht machen, ich muss aber auch niemanden zurecht weisen, sprich ihm SEINE Wahrnehmungen und Gefühle absprechen.

 

Die vierte Erkenntnis:

Meine Entscheidung hat nichts mit dem Wunsch des anderen zu tun!

 

Das heißt, ich spreche ihm diesen Wunsch nicht ab, ich anerkenne, dass er diesen Wunsch hat, auch wenn ich ihn nicht erfüllen kann, auch wenn ich anderer Meinung bin.

 

Zur Veranschaulichung hier, wie ein Konflikt "gesund" ablaufen sollte, dh ohne irgendwelche "Schäden" zu hinterlassen oder einen chronischen Konflikt daraus entstehen zu lassen, der bei jeder Gelegenheit wieder entflammt:

 

Beispiel Mama und Kind:

  1. Wunsch: Kind hat einen Wunsch, zB möchte, dass der Freund bei ihm übernachtet.
  2. Nein: Mama sagt: Nein, ich möchte das (heute) nicht, weil sie ihre berechtigten Gründe hat.
  3. Kampf: Kind beginnt zu kämpfen, dh will seinen Wunsch durchsetzen.
  4. Mama bleibt bei ihrem Nein, denn das ist ihre Entscheidung zum Wohle der ganzen Familie, die sie unabhängig vom Wunsch des Kindes trifft bzw treffen muss.
  5. Trauer: Kind beginnt zu weinen oder rennt beleidigt davon.
  6. Versöhnung: Kind kommt meist zurück, als wäre nichts gewesen, Mama und Kind gehen liebevoll miteinander um.

 

Warum verlaufen aber viele Konflikte NICHT gesund?!

 

Ausgehend vom vorigen Beispiel (und das ist sicherlich nicht vollständig und psychologisch wahrscheinlich etwas dürftig, frau verzeihe mir):

  1. Mama ist nicht klar in ihrer Entscheidung. Sie sagt zwar Nein, ist innerlich aber unsicher; zB sie sollte nicht so streng sein, das Kind hat an dem Tag eh schon so viele Neins gehört, ein Nein ist generell etwas sehr Negatives, oder ähnliches.
    FOLGE: Das Kind wird sehr stark kämpfen, und es wird vielleicht ein wiederkehrendes Thema, dh diesen Kampf gibt es immer wieder mal.
  2. Mama beginnt zu schimpfen, dass sich das (Kämpfen) nicht gehört, dass sich das Kind nicht so aufführen soll wegen "so einer Kleinigkeit", etc, etc. -
    FOLGE: Kind fühlt sich verletzt und unverstanden und wird in weiteren Konflikten allein deshalb schon wütend. ODER
  3. Mama gibt nach, weil sie denkt, na wenn es dem Kind SO wichtig ist..., ist aber gleichzeitig darüber genervt, weil sie eigentlich anders entscheiden wollte.
    FOLGE: Grant bei der Mama kommt auf, Kind lernt auf Dauer, dass es mit Kämpfen bekommt, was es will.
  4. Bisher verlief alles "gesund", aber sobald das Kind zu weinen beginnt, reicht es der Mama: "Jetzt brauchst du nicht auch noch zu weinen beginnen, Heulsuse", oder was auch immer. Diese Phase ist jedoch für Kinder extrem wichtig - und würde uns Erwachsenen auch gut tun, manche können es nur leider nicht zulassen: Die Tränen sind nämlich eine sehr geniale Reaktion des Körpers, um das gesamte System wieder in Balance, ins Gleichgewicht zu bringen!
    FOLGE: Das Gleichgewicht kann, so folge ich daraus, NICHT optimal wieder hergestellt werden, Kind fühlt sich in seinen Gefühlen nicht ernst genommen. ODER
  5. Mama wird bei Tränen immer weich
    FOLGE: Kind lernt, dass man mit Tränen erreicht, was man möchte und wird vielleicht die nächsten Male sofort zu weinen beginnen. Und ich glaube, auch hier wächst ein leichter Unmut bei der Mama, weil sie auch nicht authentisch gehandelt hat, was dann wiederum dazu führen kann, dass der Konflikt eigentlich gar nicht gelöst wurde, sondern sich irgendwie auf eine "andere Ebene" verzogen hat und immer wieder über den Tag verteilt ausbricht, bis aus dem leichten Unmut eventuell ein großer Tobsuchtsausbruch geworden ist...
  6. Es wird nach einem 'ungesunden' Konflikt sofort wieder zur Tagesordnung übergegangen, dh der Zorn ist nicht verraucht, es gab gar keine Versöhnung oder eine halbherzige, nur damit der Frieden wieder (oberflächlich) hergestellt ist. Jedoch ist - gerade, wenn es sehr "heiß" herging - ein Bruch zwischen den beiden passiert. Und den sollte man nicht einfach übergehen, sondern versuchen, zu reparieren (zB indem man das Kind fragt, ob es sich sehr erschreckt hat, als man es angeschrien hat)

Die fünfte Erkenntnis:

Konflikte halten einen (versteckten) Schatz für uns bereit!

 

Was meine ich damit?! Wenn ich das nächste Mal mit meinem Partner, meinem Kind einen Konflikt habe, FREUE ich mich darüber. Denn wenn es mir doch einmal gelingt, nicht gleich in Rage zu kommen und damit in die Trennung zu gehen, wenn es mir gelingt, in das "Körperhaus" des anderen zu steigen und seine Bedürfnisse zu erspüren, dann kann etwas ganz Wunderbares passieren, nämlich VERBINDUNG. Mitgefühl. Liebe.

 

One Love ;)

 

P.S.: Ich würde mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen! Immer wieder mal gelingt es schon, dass ich diese positive Erfahrung mache. Und manchmal auch wieder gar nicht, aber ich höre auf, so streng mit mir zu sein ;) Denn was unsere Kinder wirklich brauchen, sind authentische Mütter (und Väter natürlich genauso), die echte Gefühle haben, nicht "pädagogisch wertvolle" Eltern.

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Der sprechende Papagei

Mutter Birgit schreibt:

 

Ein Spaziergang und eine interessante Begegnung

 

Gestern war ich mit meiner Tochter Judith spazieren, und wir sind bei einem Garten vorbeigegangen, in dem ein sprechender Papagei auf einer Wäschespinne saß. Es war sehr entzückend und faszinierend, dem plappernden, singenden, pfeifenden Tier zuzuhören. Er begrüßte uns artig mit "Servas, griaß di!" und sang uns dann mit der Ansage "Rico, singen!" ein sehr menschliches "Hollare diria, hollare gugu" vor. Judith fragte mich, ob das ein echter Papagei wäre, denn es klang so, als würde ein Tonband, eine CD ablaufen. Als ich dann auch den Besitzer kennenlernte und er uns einiges über seinen 29-jährigen Papagei von der Elfenbeinküste erzählte, war mir klar: Der Papagei WAR ein lebendes Tonband! Alles, was man - wahrscheinlich öfter - zu ihm sagte, speicherte er und gab es in genau der Stimmqualität wieder. Er hörte sich an wie sein Besitzer! Hatte er anfangs wahrscheinlich einfach nachgeplappert, was man ihm vorgesagt hatte, so hat er mittlerweile auch gelernt, wann man welche Aussage verwendet und setzt dies scheinbar sinnvoll ein. Was er da allerdings von sich gibt, weiß er zum Glück nicht. Wenn zum Beispiel jemand in den Garten glotzt, schreit er ihm entgegen: "Wos schaust denn so deppert?!" oder wenn er selbst irgendwo hin macht, sagt er mit einer bestimmten Stimme: "Rico Haufi gmacht" oder so ähnlich, und mit einer anderen Stimme: "Host scho wieder überall hingschissn - Schweindi!" Tja, also es war höchst faszinierend, aber denkwürdig zugleich.

 

Nachdenklich...

 

Ich muss an meine Kinder denken... Wie sie mich imitieren, wie sie im selben Tonfall meine Schimpftiraden wiederholen und sich gegenseitig herumkommandieren. So, wie ich das offenbar gelegentlich mache. Was gebe ich da weiter?! Ich höre mir selbst zu, wenn Dinge aus meinem Mund kommen, die mir schon bei meinen Eltern auf die Nerven gegangen sind. Warum kommt das aus mir heraus?!

 

Offenbar funktionieren wir auch nicht anders als Tonbandgeräte. Wir sind nicht anders als dieser sprechende Papagei! Bis zum 7. Lebensjahr saugen wir alles auf, funktionieren wir wie ein Recorder - wir nehmen einfach alles auf, was wir hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen. ALLES, einfach alles. Es geht über in unser Unterbewusstsein und wird dort gespeichert. Nun ist es aber leider so, dass wir 90% des Tages aus dem Unbewussten heraus leben, dass wir quasi wie ferngesteuert durch die Gegend laufen und unser Unbewusstes die Kontrolle über uns hat. Das heißt, wir sagen Dinge, die wir von Kind auf abgespeichert haben, wir tun Dinge in einer angelernten Weise, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir funktionieren reflexartig, wir reagieren bloß auf unsere Umwelt, anstatt bewusst zu AGIEREN. Ja, es scheint, als hätten in der Situation wir gar keine Möglichkeit oder vielmehr gar keine Zeit, anders zu handeln.

 

Als Erwachsener wird uns zumeist kurz danach bewusst, was da abgegangen ist, und dann ärgern wir uns vielleicht noch über uns selbst, dass wir so und nicht anders gehandelt oder etwas gesagt haben, das wir auch etwas liebevoller hätten ausdrücken können. Und sobald ein Funken Bewusstheit da ist, scheint es nur noch schlimmer zu werden, weil uns unsere unbewussten Phasen danach noch viel stärker auffallen und stören.

 

Wie wird aber aus dem sprechenden Papagei ein Mensch???

 

Tja, der Papagei im Garten wird wohl nie zu der Bewusstheit gelangen, WAS er da sagt und dass er es auch anders formulieren könnte, auch wenn er es schon recht gezielt einsetzen kann. Wie aber sieht es mit uns Menschen aus? Wir müssen leider davon ausgehen, dass sich auch unser Unbewusstes nicht "von selbst" ändern wird. Das heißt, solange wir nicht die bewusste Führung über unser Denken, Sprechen und Handeln übernehmen - also die Verantwortung über unser Tun, werden uns immer irgendwelche unbewusst abgespeicherten Dinge "dazwischen kommen". Und die hören sich dann immer gleich an - wie ein Tonband, sozusagen. Was also tun?! Ich habe ein paar wenige Ideen zusammengetragen, und die können gern vervollständigt werden! Wie so vieles müssen aber auch diese regelmäßig angewandt und eingeübt werden.

 

Ein paar Hilfestellungen:

 

Die eine Sache wäre NLP - Neuro-linguistisches Programmieren: Hier geht man davon aus, dass Prozesse im Gehirn wie auf einer Computerfestplatte gespeichert werden, dass manche dieser Prozesse jedoch schädlich für uns sind. Mit NLP kann man solche schädlichen Programme verändern und positive Programme "installieren". Wie das geht, lese jede bitte selber nach. Ich habe selbst noch keine Erfahrungen damit gemacht, wäre aber neugierig.

 

Eine andere Idee wäre, gezielt an seiner Sprache zu arbeiten und sich die "gewaltfreie Kommunikation" nach Marshall Rosenberg einmal genauer anzuschauen. Es soll laut Wikipedia Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. Wen es interessiert, der schaue bei folgender Veranstaltung am 22. Mai 2016 in Bad Vöslau vorbei!

 

Was IMMER wichtig wäre: Im Moment zu sein, also so gut es eben geht im Hier und Jetzt zu leben. Wie macht man das?! Die besten Antworten darauf hat meiner Meinung nach Eckhart Tolle. Ich kann sein Buch "Jetzt!", seine vielen Vorträge (auch auf YouTube) oder etwa sein Hörbuch "Torwege zum Jetzt" nur wärmstens empfehlen! Zwei kleine Übungen daraus:

 

* Für ein paar Minuten die Augen schließen und die Stille hören, die allen Geräuschen zugrunde liegt.

* Den Körper von innen spüren, angefangen zB bei den Handflächen. Kann ich meine Hände spüren, auch wenn ich sie nicht sehe und nicht bewege?! Kann ich meinen ganzen Körper von innen spüren? Und das sogar während ich etwas mache?

 

Und was machst DU, um ins Jetzt zu kommen und mehr als ein sprechender Papagei zu sein???

 


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Wie mir mein Leben meine innere  Glaubenssätze  spiegelt ...

... ja wie denn nur ? Ist es möglich das du durch deine Familie  bloß dein innerstes gespiegelt bekommst ? Was bist du dir SELBST WERT , wie KLAR bist du dir über deinen Lebensweg ,wie sehr achtest DU auf deinen Körper , wie gut hörst DU SELBST den Menschen zu , wie sehr schätzt DU dein Umfeld und die Menschen darin in ihrem SEIN ? Da kommt mir wieder die Nummer von Thomas D. in meinen  Kopf !    

Ich begebe mich hiermit auf meine persönliche Challenge und beziehe mich fürs Erste auf den Blog von Birgit : Ich werde versuchen mich über alle Konflikte zu freuen .

 :) Besonders darauf , an ihnen zu wachsen ! Vorstellen kann ich es mir gerade gut und bin echt schon gespannt ,wie sich das auf mein Umfeld auswirkt !

 Falls jemand von euch mitmachen will ,würde ich mich auch freuen mehr von Erfahrungen etwas zu hören !

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Mein Stern

Unbefangen ist dein Handeln  
Vorbehalte kennst du nicht
Bist der Antrieb meines Strebens 
Sehe ich in dein Gesicht

Befreist in mir das starre Denken
Und löst in mir den tristen Blick
Lässt den Fokus auf dich lenken
Schaue nun zu dir zurück

Dein grenzenloser Drang nach Taten
Und die Zartheit deines Seins

Lassen mich sooft erstaunen

Ist dein Herz doch noch so klein


Schau zurück in deine Augen

Sind sie doch so klar und rein

Lebe jetzt den Augenblick

Könnt er doch nur endlos sein

Unheilig

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Oje, die Mama ist krank...

Wie begegne ich mir selbst liebevoll?

Mutter Birgit schreibt...

 

Tja, jetzt hats mich "erwischt"... Mit Halskratzen und Druck im Kopf hat es sich schon angekündigt, aber ich wollte unbedingt noch den Tag so verbringen, wie er geplant war und nicht einfach "schlapp machen". Wir waren viel an der frischen Luft, und der Wind ließ mich frösteln. "Nein, nein - das packst du schon noch, durchhalten!, - es war ja auch ein schöner Tag mit guten Gesprächen und einem feinen, lang ausgedehnten Mutterschaf(f)ts-Frühstück. Obwohl ich mich insgeheim nach meinem Bett sehnte. Am Nachmittag begann die Nase zu laufen, und gegen Abend war der Schnupfen so richtig da, gefolgt von Kopf- und Gliederschmerzen und einer dumpfen Nacht.

 

Am nächsten Tag wusste ich, ich wollte nicht außer Haus gehen, sondern wenn möglich in mein Bett zurück - was also tun?! Es gehört ja schließlich zum Mutter-Sein, dass man nie krank sein kann und darf... Und ich weiß natürlich, dass viele, viele Mütter nicht so ganz einfach jemanden um die Ecke haben, der ihnen helfen kann. Ich weiß, wie schrecklich sich das anfühlt, wenn einem hundeelend zumute ist und trotzdem den Alltag (mit Kindern) bewältigen muss.

 

Diesmal war es aber anders...

Zum Glück habe ich eine ganz, ganz liebe Nachbarin, die morgens schon ihre Runden dreht, die hat mir meine beiden Mädls mit in den Kindergarten genommen. Den Vormittag habe ich dann noch so irgendwie rübergebracht mit meinem Sohn, ein bisschen was wegräumen, Autos und Bausteine spielen, aber ich hörte mein Bett schon SEHR laut rufen und sehnte mich schon nach dem Mittagsschläfchen meines 1 1/2-Jährigen ;) Eine liebe Bekannte hatte ich gebeten, ob sie mir mein Obst- und Gemüsekisterl vom Bauern mitbringt, die kam kurz vor Mittag vorbei.

 

Und da konnte ich etwas Bemerkenswertes feststellen:

Wir standen da in meiner Küche an der Tür, sie mit Blick auf die (zusammengeräumte) Küchenzeile, ich mit Blick auf den UR-dreckigen Frühstückstisch, den ich noch nicht sauber gemacht hatte. Während der ganzen Unterhaltung war es mir furchtbar unangenehm, dass dieser Tisch so dreckig war, ich sagte es sogar einmal laut. Und die Gedanken rotierten, was sie sich wohl darüber denken könnte und wie peinlich das denn nicht wäre. Das hätte ich doch längst erledigen können, blablabla.... Mir fällt nun im Nachhinein auf, dass ich sehr oft die Aufmerksamkeit auf die Dinge an und um mich lenke, die NICHT passen. Dabei ist ihr vielleicht der Tisch nicht einmal aufgefallen. Abgesehen davon, dass es genug Gründe gäbe, warum dieser Tisch eben gerade NICHT abgeräumt und abgewischt war.

 

In jedem Fall ist mir nach dieser Begebenheit wieder das Thema eingefallen, dass echte Liebe und echtes Mitgefühl doch erst dann stattfinden können, wenn wir Menschen uns als Subjekte begegnen und nicht als Objekte. Ich habe also festgestellt - nachdem ich immer wieder in dem Modus drin bin, mich selbst "niederzumachen" - dass ich erst einmal mir selbst als Subjekt begegnen muss, bevor ich auch anderen so begegnen kann. Wenn ich mich selbst ständig herabwürdige... woher soll es dann kommen, dass ich anderen gegenüber verständnisvoll, liebevoll, achtsam und wertschätzend gegenüber sein kann?! Und das beginnt wohl gerade dabei, mir den dreckigen Küchentisch bewusst zu machen. Wer außer mir verlangt denn, dass dieser Küchentisch JETZT geputzt sein sollte?! Obwohl ich mich krank fühle, den gestrigen Tag nicht daheim war, ganze Woche schon allein mit den Kindern war, und und und...

 

Was heißt es, mir selbst als Subjekt zu begegnen?

Das ist die Feststellung: Ach ja, ich fühle mich nicht wohl! Was brauche ich JETZT? Ruhe, Bettwärme, ein homöopathisches Mittel, eine gute Suppe, zum Beispiel. Kann ich mir das alles selbst geben oder brauche ich Hilfe von außen? In der Früh kommt, wie gesagt, die Nachbarin und bringt die Kinder in den Kindergarten. Mist - Geschirrspülertabs nicht eingekauft. Sie hat auch angeboten, für mich einkaufen zu gehen. Als ich sie nochmals anrufe, ist sie grade aus dem Geschäft rausgegangen - "du kannst meine haben, ich verwende meinen Geschirrspüler so gut wie nie", sagt sie und bringt sie später vorbei. "Gelsemium"-Globulis fühlen sich stimmig für meine Erkältung an, ist aber nicht im Haus. Ich schreibe meiner lieben Bekannten, ob sie das daheim hat und sie bringt sie zusammen mit meiner Gemüsekiste. Zwei Stunden Schlaf, während mein Jüngster auch seinen Mittagsschlaf hält. Während die Gemüsesuppe am Herd kocht, liege ich auf der Couch und schreibe. Ich weiß, die Mädchen wurden bereits von der Oma abgeholt und sind gut versorgt. Wenn mein kleiner Clemens aufwacht und mit mir gegessen hat, kommt Oma und holt auch ihn ab, und ich kann nochmal zurück ins Bett. Was für ein Segen!

 

Und dann - was kann ich mir weiter Gutes tun?! Nasenbalsam von WALA für die schmerzende Nase, irgendwas für die schmerzenden Gelenke wäre nicht schlecht.... ich habe selbstgemachten Pechbalsam daheim, der für Husten aber auch Gelenksentzündungen gut ist. Mal ausprobieren... Allein das Einreiben damit, die bewusste Hingabe an die schmerzenden Stellen, und das sind viele, bewirken schon Linderung. Es fühlt sich gut an! Im Bett liegend achte ich bewusst auf meinen ganzen Körper, ich bleibe bei mir... und im JETZT. Auch wenn immer wieder mal ein Gefühl von schlechtem Gewissen aufkommt, weil ich da "so faul im Bett herumliege". Nein, heute nicht! Schuldgefühle und negative Gedanken dürfen heute draußen bleiben!!! Heilen beginnt im Kopf...

 

Ich denke, es geht hier gar nicht darum, dass ich gesegnet bin mit hilfsbereiten Menschen um mich herum - oder doch?! Denn wenn ich mir selbst diese Hilfe von außen nicht erlaube, weil ich gelernt habe, als Mutter "ist das eben so" (und hat das so zu sein), dann erkenne ich diese Hilfe ja gar nicht und kann es nicht zulassen. Dann setze ich mich erst gar nicht zum Telefon und bitte einfach darum. "Gib dir selbst, und dir wird gegeben" - so heißt glaube ich ein Ausspruch von Jesus. Oder in dem Fall "Hilf dir selbst, und dir wird geholfen", genau dasselbe.

 

Zuerst ist das Bewusstsein da - erst DANN die helfenden Hände von außen!

 

Und die Dankbarkeit und die Demut! Vielen lieben Dank euch allen - allen voran meiner lieben Schwiegermama - und auch mir selbst!!!

 

Wertvolle Tipps bei Erkältungserkrankungen gibt es übrigens demnächst!

 

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Kraftlos ?   7 tipps wie du einfach SEIN kannst *

Ein Foto von meiner Tochter Delia !
Ein Foto von meiner Tochter Delia !

Eigentlich ziemlich unangenehm, wenn die Kinder und dein Umfeld, vielleicht sogar der Mann, da sind und versorgt werden wollen und du kraftlos erscheinst! VER - SORGEN - ja ich VER - SORGE sie und so manchmal VER - SORGE ich mich! Sollte ich nicht beides besser sein lassen? Oder sollte ich nicht lieber Zeit mit ihnen VER- BRINGEN oder soll ich doch lieber Zeit mit BRINGEN? Das macht mich VER - RÜCKT und ich will doch immer in meiner Mitte sein ..... damit mein wahres SEIN in den Vordergrund RÜCKT!!! Ich möchte einfach SEIN !!!

                                              ... SEIN SO FEIN ... 

 Ich habe heut mit einer Freundin, zwischen Kinderweinen und Mann, der wissen will, ob da noch LIEBE zwischen uns ist, telefoniert und es ging uns sehr ähnlich :

                                               ... BITTE EINMAL AUFLÖSEN ...

 

... der Druck, der in der Brust entsteht, wird ein paar Etagen höher durch Tränen zum AUS - DRUCK gebracht!

                         Was ist mit mir los ... Warum kann ich nicht einfach immer glücklich SEIN ?

                                           

                                            * 7 Tipps um zu SEIN *

                   

                     1 : Schließe deine Augen !

                     2: Atme -                 nimm dir in solchen Situationen immer Zeit um dein BEWUSST - SEIN 

                                                auf deinen Atem zu lenken !

                                                                          *

                        3 : FÜHLE -           wo bist du angespannt und hältst an Etwas fest -

                                                    so fest, dass du schon fast keine Kraft mehr hast ?

                                                                         *

                        4 : Lass Los -         Atme jetzt ganz ruhig zu diesen Stellen hin und stell dir vor, wie dein Nacken

                                                    sich mit Leichtigkeit in alle Richtungen bewegt und alle Anspannungen durch

                                                    den Raum den du gibst, wieder ganz weich wird, wie dein Becken

                                                    große kreise zieht und sich dein Herzschlag durch jeden Schlag  

                                                    durch deinen Brustkorb (Herzchakra) hindurch ausdehnt 

                                                    JETZT - lass alles mit dem Ausatmen los

                                                                *

                                                    DU DARFST: weinen, schreien, springen, ...

                                                    - nichts muss dein Körper mehr fest halten

                                                    er darf sich völlig in den Raum hinein entspannen .

                                                                        *

                       5 : Öffne die Augen - und nimm wahr, wie sich dein Umfeld wieder an deinen Herzschlag -

                                                   deinen Rhythmus anpasst und  du wieder

                                                                  Eins bist mit Allem !

                                                              *

                    6 : Erkenne -         aus diesem göttlichen Sein heraus - was wirklich im Moment benötigt wird 

                                                   und gib dich einzig und allein dem hin.

                                                              *

                      7 : Danke dir -       du hast gerade kräfteraubende Kreationen zerstört, losgelassen und dir neue 

                                                  Möglichkeiten kreiert, um etwas viel größerem zu dienen, welches 

                                                  alles Bewusst - Sein auf dieser Erde verbindet !

                                                                       *

                                            Es ist so schön, wenn man  ER - schafft 

            Wenn wir gemeinsam immer wieder ein Feld entstehen lassen, in welchem wir unser Ego

                        loslassen, um uns der Illusion des getrennt SEINS zu entledigen ....

               wird unser Leben, unser Umfeld, unser Planet endlich wieder zum Paradies !

                                  And this could be the answer : Let it be ! 

                                 

                 

                                                                 *   *   * 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mit dieser Übung, in Form von einem Kommentar hinterlasst . Denn auch ich bin "nur" eine Meisterin, die übt und darf mich immer wieder darin üben, nicht die Fassung zu verlieren ;)

                                                                                                             MfG MUTTER BARBARA *

                                 

 

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Mich hält nichts mehr ...

Weiteres möchte ich gerne über eine Mutter , Freundin und Frau sprechen . Also, wie schon in einem anderen Bloog  geschrieben ,ist ein guter Freund gestorben und sein Herz wird vor Freude lachen wenn er sieht welche Welle der Zerstörung ,des Loslassens und des Empfangens er ausgelöst hat . Ich weiß nicht genau wieviele aber es fühlt sich in meinem Herzen an als seien es sehr VIELE !!!

Meine Freundin dachte Angesichts des Todes über ihr Leben sehr intensiv nach( wie mein ganzes Umfeld gerade ) Oft hatte auch sie schon Herzscherzen und dachte damals schon darüber nach , wie es sei wenn sie plötzlich stirbt ! 

 

* Würde ich zurück wollen ?     Antwort damals : Ja !  Antwort heute : Ich weiß es nicht genau !

* Würde mich Angesichts dieser Freiheit irgendwas auf diese Erde zurück holen ?

  Antwort damals : Ja natürlich mein Sohn !  Antwort heute : Nein

Für sie fühlt es sich an als würde sie nur mehr hier sein um :

ihn herum zu fahren

* es jeden recht zu machen

Kurz gesagt : Diese Rollen sind ersetzbar !

Hmm... dachte ich ,als sie mir auch noch erzählte mit ihren Sohn darüber gesprochen zu haben !

Es fühlte sich irgendwie wieder in der Herzgegend bedrückend an !

* Ist das richtig so zu fühlen , wenn man Kinder hat und seinen Mann liebt ?

 

Am Abend als alles zur Ruhe kam und mein Kopf wieder freier war als an diesem , bzw. als an den vergangenen Tagen ,fühlte ich plötzlich wieder mein Herz (so als würde ihm der beschränkte Raum des Körpers einfach zu klein werden ).

Ich fühlte diese Freundin plötzlich so stark und mir würde klar was sie braucht :

* Eine Umarmung welche vom Herzen kommt und über die Grenze des Körpers hinaus geht !

* Worte welche mit ihrer Seele in Resonanz stehen und sie sich daran erinnern kann . 

                                  Das Gesagte ist wahr - kein Zweifel !

Sie lebt die klassische Mutterrolle . sie machte immer alles für ihre Männer und war somit: die gute Frau !

* Aber was war sie nun , wenn sie nichts mehr hält ,wenn sie einfach gehen würde ohne sich um ihre Männer zu kümmern ?

Ich möchte das hiermit mit ihr und sowieso immer , mit der ganzen Welt teilen (geht ja eigentlich gar nicht anders ,wenn ein Gefühl so stark ist - das dehnt sich einfach aus ... und das ist sooo fein ;)

                                                            Also ...

                                  Ich schicke dir hiermit meine große Dankbarkeit.                              

                                               Ich vergebe Dir !

                                              Bitte verzeih mir !

                                                   Danke !

                                                Ich liebe dich !

Viele sehen dich und dein Wirken als selbstverständlich an , wie es eben der Rolle der Mutter oft widerfährt

                                                         *** Noch ***

                                       *** Gott sei Dank - Zeiten ändern sich ***

          * Ist alleine die Rolle der Mutter dir vielleicht zu viel oder zu wenig geworden ?

                    * Was ist mit der Susanne in dir , was möchte Sie leben ?

                        * Sollte es deine Familie besser haben als du es hattest ?

                 * Bist du nicht glücklich mit der PERSON die aus dir geworden ist ?

 

 

 

 

Dann lebe den Menschen in dir * ich weiß "Susanne" ist wunderbar * lass Susanne eine Rolle in                                                      deinem Leben spielen !

Alle werden sie lieben - sie wartet schon so lange darauf , an der Reihe zu sein !

 

Ich habe mich erinnert wie oft ich dich "nur" als Mutter gesehen hab ,dich irgendwie eben auch als selbstverständlich  angesehen hab ! Aber wie sollte ich sie auch nur erkennen können , wenn die Welt doch nur der Spiegel deiner Selbst sein kann ? 

Ich freu mich so sehr das ich sehen kann, das in dir etwas schlummert !                 

Ich wünsche dir die Kraft - ALTES - zu zerstören - loszulassen und deinem Herz entsprechend neu zu   kreiren !

                                 Ich freu mich darauf Susanne kennen zu lernen !

      Es ist schön alle Anteile zu integrieren und ihnen mit der notwenigen Herzensöffnung zu begegnen !

                                Ich freu mich zu sehen wie alles in Bewegung kommt ! 

                                                     pod and poc

                                                    Just like me !

 

Ps.: Natürlich ist das hier kein Ersatz für eine PERSÖNLICHE Gegenüberstellung - VON MENSCH ZU MENSCH :) und es   wird mir eine Ehre sein ! 

                                                     One Love rules the thing !

                                              

 

 

 

 

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und täglich grüßt das murmeltier....

Mama Tamara schreibt:


"Seit ich Mutter bin, habe ich keine Zeit mehr kreativ zu sein"



.....seit die erste Anfangseuphorie abgeklungen ist und sich die eigenen Bedürfnisse langsam aber sicher wieder bemerkbar machen, hab ich mich den Satz bestimmt schon an die 100x sagen oder zumindest denken hören.... 
aber stimmt das wirklich??

Seit Denali auf der Welt ist bedarf es einiges an Zeiteinteilungsvermögen und da ich gerne bastl, male, zeichne, nähe und so ungefähr alles liebe was nur ansatzweise kreativ ist - es aber garnicht so leicht ist neben Haushalt, Kind & Sonstigem überhaupt noch Zeit dafür zu finden, geschweigedenn dann kreativ zu sein, wenn es sich gerade richtig anfühlt, war ich immer wieder ziemlich frustriert darüber. Es war als hätte ich keine Zeit mehr mich auf künstlerische Art auszudrücken.... was mich fertig machte, da das normal mein Ventil ist für alles was mir missfällt... und Ausdrucksform für alles was mir gefällt... es war als wär Stillstand in mir, als würde nix rein und nix rausfließen.... als wär ich eine schlammige Pfütze. ......als wär jeder Tag der selbe... irgendwie hab ich mir gedacht..... es is wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier..."

*

Heute hatte ich wieder jede Menge tolle Ideen und hab halt überlegt wie ich sie am besten zum Leben erwecken kann... als Denali unentspannt wurde hab ich ihn geschnappt und bin mit ihm in die Au spazieren gegangen.... - er hat sich beruhigt + schlief kurz darauf ein..... da die Sonne so schön schien und es richtig sommerliches Wetter war, hab ich mir die Schuhe ausgezogen und bin mitsamt dem Kinderwagen durchs ganz seichte Wasser ans andere Ufer rübergegangen und hab mich auf einen riesigen Stein in die Sonne gesetzt...... irgendwie war es so idyllisch und mich is eine unpackbare Dankbarkeit überkommen.... irgendwie war es als würde Denali mich immer wieder dazu auffordern Orte aufzusuchen die mir unglaubliche Ruhe & Klarheit vermitteln....   so hopste ich auf den Steinen rum, setzte mich immer wieder mal woanders hin und war fasziniert von der Schönheit & Einfachheit der Natur..... die Ideen lagen nur so rum....

irgendwann beschloss ich nach Hause zu gehen und als ich barfuß den Kinderwagen-schiebend den Radfahrerweg entlang ging, hatte ich aufeinmal das starke Bedürfnis zu joggen.... unglaublich aber wahr, - ich habe Laufen in der Schule immer gehasst, aber irgendwie war so ein Drang da einfach zu laufen.... also lief ich eine Weile gleichmäßig dahin.... immer noch den Kinderwagenschiebend :)))    ...und konnte kaum glauben wie gut es mir tat......

*


zu Hause angekommen hab ich darüber nachgedacht was Kreativität eigentlich ist....

ist Kreativität zu malen??
ist Kreativität Musik zu machen??
oder ist es viel mehr als das??

ich kam zu der Erkenntnis das es beiweitem mehr ist als das und plötzlich konnte ich erkennen dass die Tatsache dass ich Mutter bin nicht bedeutet, dass ich nicht mehr kreativ sein kann.... im Gegenteil.... wenn ich als Mutter nicht 24h am Tag kreative Lösungen für die ständig neuen Herausforderungen finden würde, würd ich im Chaos versinken.

Der Spruch "Das mach ich doch mit Links" kann nur von einer Frau kommen... anders gibts das garnicht...

Nicht erst einmal bin ich auf einem Bein gestanden, in der rechten Hand das Kind auf meinem Bein sitzend, mit der linken Hand das Geschirr abwaschend,....  vom Flussbett bis nach Hause den Kinderwagen in der einen Hand und Denali in der anderen - wir haben es dann so gelöst dass Denali der seine Beine immer ausstrecken + irgendwo abstützen will, sich am Kinderwagen abgestützt hat und ich langsam Denali mit Schubkraft auf den Kinderwagen nach Hause getragen habe..

Wenn man schon dringend aufs Klo muss & genau weiß das Baby kriegt die Krise wenn man GENAU JETZT den Raum verlässt, noch schnell das MaxiCosy aktivieren, Baby rein.... mit ins Bad..... ich setz mich aufs Klo + er grinst...

Keine Stoffwindel mit.... macht niiiiiiiix... Mamas Schal tuts auch...

wir weinen??? .... KEIN PROBLEM!!!
Mami erfindet nicht nur Lieder.... sondern gleich ganz neue Wörter!!!

...der Bauch drückt???
...auch dafür gibts ein Wundermittel...

*OOOOOOMMMMMMMM*

-mein Freund hat sich letztens als er aus dem Vorzimmer in die Küche kam, richtig geschreckt,... anscheinend hab ich mein *OM* schon so perfektioniert, dass ich wenn ich mich mal reingesteigert hab kling wie ein nepalesischer Mönch... von der weiblich-sanften Mami Stimme keine Spur....

.......und wie ich über all das nachgedacht habe, hab ich mir die Frage gestellt.... stimmt es wirklich???

stimmt es wirklich dass ich keine Zeit habe kreativ zu sein???
oder drückt sich die Kreativität lediglich auf einer anderen Ebene aus?

~ ICH DENKE DAS TUT SIE!!!

.....das Leben verändert sich ständig... gerade als Mutter begegnet man täglich neuen Herausforderungen.... da geht es nicht nur mehr darum, wie verschönere ich meinen Vorgarten oder welches Bild male ich... sondern wie gestalte ich mein Leben!!!!!

...mit welcher Liebe & welcher kindlichen Euphorie kann ich meinen alltäglichen Anforderungen begegnen??
wieviel Enthusiasmus & Flexibilität bin ich bereit an den Tag zu legen?
bin ich bereit im Hier & Jetzt kreative Lösungen für unangenehme Situationen zu finden??

...denn genau diese sind es, die einem als Mutter schlussendlich die Zeit verschaffen, die wir so dringend brauchen.

*

Heute hab ich all das so in meinem Geiste ablaufen sehen, was ich so täglich an Kreativität lebe... und ich war fasziniert!!!
...noch viel faszinierter war ich davon was alles möglich ist.... gerade weil das Kind da is....

Ein Baby (oder Kind) fordert einem automatisch dazu auf hinaus in die Natur zu gehen.... frische Luft, Flüsse, Wälder, Wiesen.... auch wenn manch einer (dazu zähl ich mich auch manchmal) seine Bequemlichkeit überwinden muss,.... wenn man bereit ist sich bei egal welchem Wetter nen Tritt in den Hintern zu verpassen und einfach rauszugehen.... wird man merken wie sehr es einem erdet und wie energiegeladen man wieder nach Hause zurückkommt....

Wenn ich spazieren geh, kann ich den Spaziergang nutzen um entweder mit Denali zu laufen (was ihn immer mächtig freut wenn ich mich abracker +gg+) .... Steine, Moos und Schwemmholz zu sammeln für meine Basteleien..... Schwimmen gehen im Fluss wenn er schläft (und das tut er meistens wenn wir angekommen sind)...

Wenn er windelfrei rumliegt und BabyYoga macht ... mich daneben hinlegen und einfach mitmachen....
das Workout dass die machen hats so dermaßen in sich.... da braucht man nachher garnix mehr...
da is alles dabei.... Dehnübungen, Yogaübungen, Kraftübungen... :D

Wenn er unterhalten werden will mich am Rücken legen und ihn hochheben..... das is komplettes Bauch-Bein-Po-Training ^^
...und es is zusätzlich wie verkehrte Liegestütz :)

....angesichts all dieser Tatsachen ist mir bewusst geworden, dass wir nicht unsere Kreativität aufgeben müssen, sondern sie auf eine andere Ebene heben dürfen... wir sind aufgefordert kreativer denn je zu sein.... denn je kreativer wir sind, desto mehr Freude werden wir beim bewältigen der Alltäglichen Herausforderungen empfinden...

umso mehr Dankbarkeit wird uns erfüllen, wenn wir erkennen, dass nicht nur wir kreativ sind weil es unsere Rolle als Mutter erfordert, sondern das wir dadurch auch unseren Kindern die Möglichkeit geben kreativ zu sein...
einerseits weil wir ihnen kreative Lösungen vorleben.... andererseits weil wir den Tag nicht mehr als Qual empfinden, die sich ständig zu wiederholen scheint, mit kaum Luft zum Atmen.... sondern ihn endlich als Gelegenheit sehen können, neue Lösungen für alte Probleme zu finden,... als eine Chance aus tristem Trott ein strahlendes Leuchtfeuer zu machen.....

*

Bei all den Anforderungen die das Leben täglich an mich stellt seit Denali das Licht der Welt erblickt hat,.....
...ist das schönste, dass er mich stets dazu auffordert, die beste Version meiner selbst zu sein!!!!!

Es gibt einfach keinen Raum mehr für Bequemlichkeiten....
und glaub ich doch ich kann mich irgnwie rummogln.... denkste...
dann gibst gleichmal den "Crashkurs" damit ich beim nächsten Mal schneller in die Gänge komm :))

...schließlich wartet das Leben nicht ewig auf einen....

und unsere Kinder auch nicht!!!!

*

Kinder sind Leben...
...aber auch Kinder werden irgendwann erwachsen...

Lasst uns unseren Kindern dankbar sein dafür dass sie uns zu unserer Höchstform anspornen....
und erkennen, dass wir die Schwere dessen was uns als Last erscheint uns selbst zu verdanken haben....

Das eine ist, wie das Kind sich verhält....
was wir daraus machen ist das andere!!

....es ist ein ständiges Lernen und für mich hat sich rausgestellt.... man wirds nie perfekt machen...
und das ist gut so denn Perfektion is ohnehin nur eine weitere Begrenzung....

Das einzgie das wir tun können ist flexibel sein... + mit unseren Kindern im Moment sein!!!!

..und wenn man sich "Und täglich grüßt das Murmeltier ansieht...."

...schlussendlich durchbricht er die Schleife, weil er aufhört sich über den Alltag zu ärgern + beginnt jeden Tag obwohl es immer wieder der selbe ist, neu zu gestalten... er begegnet allen ewig wiederkehrenden Situationen + Menschen, mit Interesse anstatt mit Widerwillen, was schlussendlich dazu führt dass er weil er angefangen hat, der Endlosschleife mit Liebe zu begegnen am Ende des Films ganz Punxsutawney kennt!!

Er wei´ß wo es den besten Kuchen gibt und er kennt all die feinen Eigenheiten der Stadt....
und im übertragenen Sinne ist es bei uns nichts anderes.....

wenn wir den Herausforderungen mit Interesse & Liebe begegnen....
werden wir irgendwann wissen wo es den besten Kuchen gibt :))))


in diesem Sinne....

~ if there's stones in your way > build a castle!! :D


....if life gives you lemons, make lemonade!!!!!

*

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Mama muss auch mal aufs Klo...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Auch Mamas haben Bedürfnisse

Ich weiß nicht... wie geht ihr, liebe Mütter, mit dem Thema "Groll, Ärger, Zorn, Wut" um?! Gerade bei uns Müttern scheint es doch immer was zum Ärgern zu geben, oder?! Ich hab mal den weisen Rat bekommen, ich solle mich nicht so viel ärgern - aber wie macht man das bitte schön?! Ist es nicht einfach ein Grundbedürfnis, ausreichend Schlaf zu bekommen oder dann essen oder mal aufs Klo gehen zu wollen, wenn es eben dringend sein muss?! Als frischgebackene Mutter (also mit kleinem Baby meine ich) ist es nur natürlich, seine eigenen Bedürfnisse zurückzustecken und jede Sekunde für dieses kleine, neue Wesen da zu sein. Da gibt es gar keine Diskussionen. Oder eben doch?!

 

Denn ganz leise schleicht sich nach einiger Zeit vielleicht doch der Groll darüber ein, dass die eigenen Bedürfnisse ständig zu kurz kommen, ja quasi "mit Füßen getreten" werden. Und aus dem anfänglichen Groll kann ein ausgewachsener Zorn heranwachsen. Gepaart natürlich mit einem Riesenberg an Schuldgefühlen, weil - was kann denn dieses kleine, zerbrechliche Wesen dafür, auf das man seinen Ärger richtet oder das zumindest unmittelbar damit verbunden ist. Als Mutter, so meint frau, hat sie liebevoll, gelassen und fürsorglich zu sein und nicht genervt, wütend, überfordert und mit den Nerven am Ende. Die "anderen" wären das NIE, so denkt frau... alle anderen Mütter wirken doch immer so gelassen, mitfühlend und einfühlsam ihren Kindern gegenüber. Und frau wundert sich, ob die denn keine eigenen Bedürfnisse haben...

 

Gut, bei näherem Hinschauen sieht es dann manchmal doch anders aus, dann könnte man bisweilen erkennen, dass auch bei den "anderen" nicht immer alles vollkommen harmonisch abläuft. Oder wird da bei einzelnen Frauen Wut und Groll auch sehr leicht mal runtergeschluckt - als gutes Vorbild sozusagen?!

 

Liebevoller Umgang - was heißt das?

Was bedeutet denn überhaupt "liebevoll" mit seinen Kindern umzugehen? Heißt das, den ganzen Tag mit lieblich-hoher und leiser Stimme zu säuseln und den Kindern jeden Wunsch von den Lippen abzulesen? Oder heißt es, auf strenge Erzieherin zu machen, damit die Kinder von klein auf lernen, wie sie sich zu benehmen haben?! Es scheint für die meisten von uns immer noch keine Alternative dazu zu geben, entweder den Erziehungsstil unserer Eltern und vorherigen Generationen weiterzuführen oder ins vollkommene Gegenteil zu verfallen oder beides abwechselnd zu praktizieren.... Dabei gibt es eine Alternative, die Kinder UND Mütter gleichermaßen rücksichtsvoll und liebevoll behandelt.

 

Diese Art, miteinander umzugehen, ist zwar liebevoll, aber nicht ohne Konflikte und Auseinandersetzungen - die wir oft zu vermeiden suchen - ganz im Gegenteil! Man geht dabei immer von sich selbst aus, was natürlich auch ganz verpönt ist heutzutage - wie kann man bloß so egoistisch sein?! Dabei ist es so wichtig, die eigenen Bedürfnisse überhaupt erst zu erkennen und seine Gefühle zuzulassen und auszudrücken lernen, bevor man auch die Bedürfnisse anderer (an-)erkennen kann.

 

Das humanistische Weltbild

Um eine echte Alternative im Umgang mit anderen Menschen, insbesondere Kindern zu finden, ist es jedoch notwendig, zu einer humanistischen Weltanschauung und zu einer neuen inneren Haltung zu gelangen. Diese humanistische Einstellung geht davon aus, dass NIEMAND von Grund auf böse ist, dass NIEMAND grundsätzlich GEGEN jemanden anderen handelt, sondern immer nur FÜR sich selbst. Dass es aus der Sicht desjenigen also immer einen selbstbezogenen Grund für sein Handeln gibt. Dabei ist es aber besonders wichtig, sich auf gleicher "Augenhöhe" zu begegnen und nicht ÜBER den anderen zu stellen. Sprich: ICH habe meine Bedürfnisse und DU hast auch deine Bedürfnisse. Zu dieser Haltung gehört daher auch das Wissen, dass das Leben selbst nur durch Grenzen erfahren werden kann, ausgehend von einer einzelnen Körperzelle mit einer klaren Grenze hin zu den äußerlichen Körpergrenzen und dann eben weiterführend zu klaren Grenzen im Umgang mit anderen. Dass ich innerhalb meiner Grenzen vollkommene Freiheit habe, dass Grenzen erweiterbar sind, aber dass die Freiheit des einen dort aufhört, wo die Grenze eines anderen beginnt. Das Thema "Grenzen" selbst ist wohl grenzenlos zu diskutieren, zumal es doch am wichtigsten wäre, dass man Grenzen als Sicherheit und nicht als Be-Grenzung, also als Freiheitsraub erleben kann. Nun aber zurück zum ursprünglichen Thema...

 

Liebe Mütter... was bedeutet das alles ganz praktisch für unser Leben?! Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele von Euch schon sehr genau Bescheid wissen. Ich habe das Gefühl, ich bin da selbst erst ganz am Anfang einer sehr fantastischen Reise zu mir selbst... UND zu anderen. Was ich jedenfalls immer wieder erkenne ist: Je besser ich auf mich selbst schaue und je besser ich mich selbst kennenlerne, desto einfacher wird der Umgang mit anderen. Ich DARF mir die Erlaubnis geben, meine Bedürfnisse offen auszudrücken. Ja, es ist eine Notwendigkeit, das zu tun. Denn je mehr ich meine Bedürfnisse, also mich selber unterdrücke, desto mehr wachsen Wut, Groll, Zorn und diese ganze Palette an negativen Gefühlen an. Und die brechen dann oft sintflutartig hervor... Also - lieber gleich mal den Ärger ausdrücken, und sei es mit einem lauten Schrei. Keine Sorge, die Kinder verkraften das schon :) Wenn es ganz schlimm ist, muss Mama halt mal schnell aufs Klo, um wieder ein bisschen "runterzukommen". Und wer noch oder "schon" (nach längerem Praktizieren) den Nerv dazu hat, kann ja dann ganz klar artikulieren mit "Du, das hat mich jetzt ganz schön geärgert, als dies und das geschehen ist..."... immer ausgehend von den eigenen Gefühlen, nicht von dem, was der andere gemacht hat. Was wir aber meistens gelernt haben ist: "Bist du wahnsinnig, warum hast du... wie kannst du nur..." oder so in der Richtung.

 

 

Naja... es ist ein WEG, ein Prozess! Daher, liebe Mütter... auf das Gehen konzentrieren, nicht auf das Ankommen!!! Dranbleiben und nicht aufgeben! Wir sind alle Meisterinnen, die üben :-)

 

*Buchtipp*

Wer sich zu diesem Thema vertiefen möchte, dem seien die Bücher von Rebeca Wild sehr ans Herz gelebt, zB "Freiheit und Grenzen - Liebe und Respekt". 

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Ein muss für jede Mutter ;)

Frauentee selbst gesammelt und regelmässig genossen, unterstützt  den  gesamten Organismus der Frau ! Das Pflanzenhormon im Frauenmantel ,welches dem weiblichen Progesteron sehr ähnlich ist ,wirkt prämenstruellen Störungen entgegen und hilft wunderbar bei Krämpfen ! ( Wie auch das Gänsefingerkraut und die Scharfgarbe ) Die Die Mischung aus  Frauenmantel, Gänsefingerkraut ,Scharfgarbe und Apfel  kann man leicht selbst sammeln und allein dadurch wird wie durch Zauberhand, die Wirkung vervielfacht ;) 

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Das Kronen-chakra und der Tod !

         *  Die Enge der Freiheit ...

... dieses Bild entstand vor dem Haus eines guten Freundes ,er war so ein Freund mit dem die Kommunikation auf einer andern Ebene statt fand ! Wir sahen uns nicht oft ,doch ich weiß wir kannten uns gut ! Er ist am 09.04.2016 - an einem Tag der 4 aufgestiegen - er ist nun frei und diese Freiheit ist der absolute Wahnsinn !

            *  Am Morgen ...

davor erwachte wieder eine Energie in meinem Becken ,sie wanderte hinauf in meinen Kopf und kreiste dort den ganzen Tag über und erzeugte eine Hitze ,welche auch Fieber genannt werden kann ! Aber ich war nicht krank - ich konnte einfach nicht loslassen - ich hatte Angst und mein Selbstwert war so klein - ich fühlte mich klein und schwach . Es lag ein Gefühl der Leichtigkeit und der Schwere in der Luft.

               *  Am Abend ...

  in meinem Wohnzimmer  - den ganzen Tag über konfrontiert mit dem Schmerz der in mir brannte und immer zum Ausdruck gebracht werden wollte - Ängste - welche vom Gefühl her dem freien Flug ähneln !!! Das Gefühl der absoluten Freiheit oder der   schlicht nicht ertragbare Enge !

                                                       *  Mein Sohn ..

er war telefonisch nicht erreichbar und konnte mich auf mein Gefühl der Sicherheit nicht mehr verlassen ! Was wenn ich diese Energie freisetze - loslass ??? Was wenn ich getestet werde ob ich das Leben wirklich versteh ??? Meine größte Angst ist : Das meine Kinder sterben - sie werden sterben - ganz gewiss und das macht mir Angst _ Ich möchte nicht mit dem Tod auf diese Weise konfrontiert werden - doch das ist das Leben - ich muss loslassen - wenn ich frei sein will und genau vor dieser Freiheit habe ich wahnsinnige Angst !

                                                  *  Am nächsten Morgen ..

mein Sohn hat natürlich nur bei einem Freund übernachtet und er meinte nur : Na Mama , hast a Paranoia gschobn ? Ich habe mich vom Gefühl des freien Falls am Vorabend fast Übergeben müssen , mein liebes Kind !  Meine Mutter beschloß als ich in seinem Alter war: ,das sie es einfach nicht aushält wenn eines ihrer Kinder stirbt ,und deshalb passiert ihr das auch nicht ! 

           *  Wenn etwas großes wie der Tod sich durch das Leben wühlt ... Zitat Thomas D. -  *

Dann die Nachricht .. ANREAS ist gestorben - er klagte über Schmerzen in der Brust - er musste sich übergeben und er verabschiedete sich aus dieser Welt ! Würden es uns unsere Augen erlauben zu sehen wie jemand aufsteigt - sich auflöst - lassen wir diesen Weg zu ? Vielleicht passiert soviel "tragisches"          weil wir vor der Wahrheit so viel Angst haben .

                                               * Loslassen , Freiheit *

                                        Darf man damit umgehen können ?

Ich wünsche allen Hinterbliebenen (und ich meine damit die ganze Menschheit) die Erkenntnis von dem            

 

                                            Geheimnis des Lebens !

                                                       R.I.P. 

 

                                                        

 

 

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UND Über den wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...

Pernitz Muggendorf /Haustein
Pernitz Muggendorf /Haustein

Mutter Barbara meint ...und ich schwebe gerade auf Wolke 7 !             Es war ein sooo schöner Tag ;) Wir haben heute alle verschlafen (zumindest für die Schule ) Meine Tochter Delia wäre viel zu spät gekommen und das für 3 Stunden, zwei davon Turnen, sie war gestresst ,wusste nicht was sie machen soll und zweifelte insgesamt an der Schule - schaff ich das ? will ich das ? muss ich das ? WAS WILL ICH EIGENTLICH ;WAS IST MEINE GABE ?                                              Meine Tochter hat die Lebenszahl 3...                                                                   AUSDRUCK und FEINGEFÜHL ...                                                       Menschen bei denen die Energie der 3 den Lebenssinn bestimmt ,sind hier ,mit Hilfe ihres emotionalen Feingefühls positiven, innig empfundenen

Selbstausduck in die Welt bringen !                                                  Ich hatte heute mein Mutterschafft`s Frühstück, mit Birgit gemeinsam in Waidmannsfeld / MonSchubi /MonKibi und habe Delia vorgeschlagen das sie doch mitfahren soll und sie vielleicht durch das zusammen sein mit anderen Menschen welche auch die Thematik der Potenzialentfaltung in ihrem Leben gerade begrüßen , vielleicht leichter auf Antworten stößt ! Da alle Freundinnen in der Schule waren und wir GOTT SEI DANK  keinen Fernseher mehr besitzen , hatte sie auch nicht die Möglichkeit sich von den Fragen die in ihr gebrannt haben , abzulenken ! Sie fuhr mit und es war dieses mal auch wieder die damals hochschwangere Dame in rot ,vom zweiten Info Abend da ! Sehr feine Menschen und bestimmt hat auch sie etwas zur Energie des Tages beigetragen ;) Delia war beschäftigt eine Möglichkeit zu finden um irgendwann von ihren Fotos in denen schöne Momente, optisch fest gehalten wurden, leben zu können ! In ihrem Umfeld sprudelte es nur so von großen Ideen .Ideen welche die Menschen  dabei unterstützen könnten - endlich ihren ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen . Es war sooo fein ! Mein Herz tanzt !!! Ich habe gestern eine Ausbildung für mich gefunden (sie startet im September ) und ich habe gefühlt - das ist der Weg - das ist der Weg und ich bin bereit ihn zu gehen ;) Ein paar der Ersten Worte von Birgit heute früh waren : Ich fühle ,ich bin für Etwas Großes bestimmt ! Ja und auch das machte die Tagesenergie aus - Aus diesem Tag ist etwas wunderbares entstanden ! Als wir zuhause angekommen sind , haben David und ich ein wenig im Garten gearbeitet (in dem riecht es nach Kaukaubohnen Schalen, welche Dünger und Scneckenschreck aus der Zotterfabrik sind ) Jaaa auch das hat zur Tagesenergie beigetragen - feinster Schokoladen Geruch !. In dieser Zeit hat Delia in ihrem Zimmer ein Bild gemalt und mir kurz nebenbei erzählt : Das Bild schenk ich dir ,es ist irgendwie nicht so geworden wie ich "will" ... dann sind wir um ein Eis zum Mosa gegangen - war auch ein Hochgenuß - eine Freundin (Nicki) , die dort arbeitet hat einen Kuchen gebacken und auch dieser Kuchen und das gute Eis - Greisler hat seinen Teil dazu beigetragen !  Wieder Zuhause angekommen ist Naomi auch nachhause gekommen .Auch sie hatte einen schönen Tag mit ihrer Oma verbracht -  ja und auch das ...           Irgendwann war ich dann endlich in dem Zimmer von Delia und ich sah , nein ich fühlte dieses Bild -  ich fühlte Erwachen - und für mich war sooo klar - SIE wird den Ausdruck ihrers Feingefühls über den Weg des Künstlers finden - mahhh das war so schön ! Und ihr könnt euch ca. denken ,wofür ich meiner Tochter Delia dankbar bin ! 

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Warum bin ich Mutter geworden 2

Judith, meine Erstgeborene
Judith, meine Erstgeborene

Birgit schreibt...

 

Ja, wie geht die Geschichte weiter?!

 

In der kurzen Zeit, als Bernd und ich getrennt waren, hat sich etwas Entscheidendes in unserem Leben zugetragen. Es war eine Zeit der Klarheit und vollkommenen Verbundenheit mit sich selbst und mit Gott. Wir konnten dies beide unabhängig voneinander erleben, und dies ist wohl auch der "Grundstock" unserer Beziehung, das Fundament, auf das unsere jetzige Beziehung und unsere Familie aufgebaut ist. Ich konnte die Liebe zu Bernd und zu ALLEM so deutlich spüren wie noch nie zuvor - und nie mehr danach. In dieser Zeit WUSSTE ich einfach, dass ich bereit war, Mutter zu werden. Jedoch ohne es unbedingt zu WOLLEN und haben zu MÜSSEN. Es war so etwas wie eine "Präferenz", wie ich es damals nannte. Die Präferenz, dass Bernd wieder in mein Leben treten möge - und dass es genauso gleich-gültig wäre, wenn er dies nicht täte, und die Präferenz, mit ihm eine Familie zu gründen.

 

Als wir uns wieder annäherten, verebbte jedoch diese Klarheit und Reinheit wieder. Der Alltag schlich sich langsam wieder ein. Wir hatten weiterhin nichts dagegen, dass Kinder kommen könnten, doch es passierte nichts. Und ich legte es auch nicht darauf an, zumal immer wieder Gedanken aufkamen, ob es mir nicht allein doch besser gehen könnte. Etwa ein Jahr später wollte Bernd dann doch nochmal wissen, ob ich das mit den Kindern wirklich ernst gemeint hatte und fragte sehr unsicher nach. "Na klar will ich noch welche!" entgegnete ich ihm, und da fiel offenbar ein großer Stein von seinem Herzen. Wir trafen nun also ganz bewusst eine Entscheidung und sprachen zusammen laut aus, dass wir bereit wären für ein Kind. Bald darauf war ich tatsächlich schwanger!

 

Auch vorm zweiten und dritten Kind haben wir das so gemacht - wir haben unseren Wunsch oder vielmehr unsere Entscheidung, unsere Bereitschaft laut ausgedrückt, und bald danach kam das Kind. Das war schon sehr faszinierend.

 

Und doch war nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, wie man so schön sagt. Da ich beim ersten Kind doch schon 35 Jahre alt wurde, war die Umstellung von Null auf ein Kind der echte Hammer! Abgesehen von der neuen Herausforderung, die die Mutterschaf(f)t so mit sich bringt, ging es mir auch körperlich nicht gut. Ich war schwach, zittrig, zerstreut, ängstlich - und zwar SEHR ängstlich, konnte mich nicht gut konzentrieren, konnte nicht gut schlafen, schwitzte ganz fürchterlich in der Nacht, spürte mich nicht gut. Fühlte mich eher nur in den eigenen vier Wänden wohl, mochte aber auch nicht gern allein sein. Autofahren war der absolute Horror, ich hatte große Angst vor einem Unfall, weil mir alles so schnell und so laut vorkam und ich mich sehr schlecht konzentrieren konnte. Und das nicht nur die erste Zeit, sondern eigentlich das gesamte erste Jahr lang. Erst danach begann ich mich wieder halbwegs in mir daheim zu fühlen.

 

Die Umstellung war anscheinend so krass gewesen, dass sie wie ein Schock wirkte und tatsächlich mein ganzes Leben erschütterte. Ich hatte das Gefühl, in ein neues Leben geboren worden zu sein. Alles, was "davor" war, schien plötzlich unwichtig und auch sehr, sehr verschwommen zu sein - fast wie ein Traum. Und anscheinend habe ich nach der Geburt eine andere Art von Geschwindigkeit ge- und erlebt.

 

Das Erlebnis während der Geburt meiner ersten Tochter werde ich euch bestimmt noch gesondert erzählen - und zwar nicht die äußeren Umstände, sondern das, was sich in mir abgespielt hat...

 

 

 

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Familienleben - eine moderne Schieflage?!

Mutter Birgit schreibt...

 

Gestern erreichte mich ein frustriertes Mail einer Freundin über die "Schieflage" im Familienleben. Sie ist nun ein Jahr Mutter, selbstständig, wohnt in Wien ohne Großeltern oder hilfreiche Freunde in der Nähe, ihr Lebensgefährte ist zur Zeit in Karenz daheim, während sie ihr Büro in Kaffeehäusern, Bibliotheken und an anderen Orten aufschlägt. Sie beklagte sich darüber, dass sie die schönen Seiten des Mutterseins im Moment gar nicht sehen könne. Schließlich wäre der Vater im Moment ganztags für die Kleine da, der Haushalt bliebe aber an ihr hängen. Er würde sich also bloß die "Rosinen" herauspicken, während die unangenehmeren Dinge an ihr hängen blieben und es auch von ihr abhängen würde, ob sie in Zukunft wieder genug verdienen würde, damit sie sich eine größere Wohnung und ein halbwegs angenehmes Leben leisten könnten. Im nächsten Leben, so meine Freundin, würde sie Vater werden, da würde nicht so viel an ihr hängen... Ich konnte das alles sehr gut nachvollziehen, denn auch ich habe den zeitweiligen Frust schon öfter mal erlebt. Und das hat mich zum Nachdenken angeregt. Warum sind tatsächlich so viele Mütter überfordert und frustriert?

 

   Irgendwas ist da faul...

Ich glaube, dass was meine Freundin und ich als Frust erleben, ist hauptsächlich ein Gespür dafür, dass da irgendetwas im Familienleben schief läuft. Und ich glaube auch, dass uns unser Gefühl hier nicht trügt, sondern dass da tatsächlich "etwas" nicht stimmt. Es geht wohl um die Diskrepanz, einerseits zwar als Frau selbstständig leben zu wollen, unser eigenes Geld zu haben und nicht mehr wie früher von Männern abhängig zu sein - und natürlich auch darum, sich selbst zu verwirklichen - auf der anderen Seite aber gerade als Mutter dies alles erfüllen zu "MÜSSEN". Mit einem einzigen Gehalt kommen die wenigsten Familien durch, und es wollen auch die Väter zunehmend mehr bei ihren Familien, ihren Kindern daheim sein und weniger arbeiten, was ja verständlich ist. Oder stimmt das gar nicht und ist auch nur ein weiteres Symptom dieser Schieflage?! Frauen möglichst schnell zurück in den Job, Väter heim zu den Kindern... ist das wieder genau so etwas, das wir den Vätern abverlangen, was gar nicht in ihnen "angelegt" ist und sie in Wirklichkeit nur belastet?!

 

   Familie einst... 

Schauen wir uns das Bild der Familie vor vielen tausenden von Jahren an - oder in sogenannten "primitiven" Völkern: Die Frauen des Dorfes sind die Hüterinnen des Feuers. Sie nähren, betreuen gemeinsam die Kinder, kommen zusammen. Führen sicherlich wunderbare Gespräche untereinander und tiefgehende Freundschaften. Die Männer gehen zusammen auf die Jagd, entwerfen Waffen und "Maschinen", klügeln Erleichterungen für den Alltag aus. Sie kommen heim zur Familie mit Beute und Geschichten, die man sich am Lagerfeuer erzählt. Sie werden empfangen und können sich geborgen und geliebt fühlen. Das Dorf, die Familie, als sicherer Ort des Rückzugs voller Liebe und Zusammenhalt.

 

   ...und jetzt...

Wie aber sieht es heutzutage aus? Größtenteils isolierte Familien. Frauen, die Kinder und Haushalt - vielleicht ein großes Haus - allein bewältigen müssen, ohne genügend Austausch mit anderen Müttern. Frustriert oft, überfordert und gelangweilt zugleich. Froh, wenn der Mann nach Hause kommt als Ansprechpartner und auch, um sich ein wenig Zeit für sich zu gönnen. Während der Mann wahrscheinlich ebenso frustriert, im besten Fall nur müde, von seiner Arbeit heimkommt, die ihn nicht wirklich erfüllt. Dann schlägt ihm das Gejammere der Mutter und frustrierten Hausfrau entgegen, die Kinder schreien und streiten, und alles, was er möchte, ist ein bisschen Stille, Ausruhen, Zeit für sich...

 

Es ist ein gegeneinander Ausspielen, was heute betrieben wird. Ein bewusst gesteuertes Auseinandertreiben des Verbandes "Familie", damit wir wohl als einzelne "Personen" noch leichter zu steuern sind, könnte man sagen, wenn man nur ein bisschen was Wahres an Verschwörungstheorien findet. Denn wenn die Kinder so groß sind, dass sie ein wenig selbstständiger geworden sind - und das ist ja auch etwas, das wir von klein auf schon von ihnen verlangen - dann soll sich Frau ja zusätzlich wieder am Arbeitsleben beteiligen. Und dann wird der Frust gleich noch größer, bleibt doch neben dem notwendigen Geldverdienen und wieder Ausgeben weder Zeit für sich selbst noch für die Partnerschaft. Nun möchte ich noch gern herausfinden, was Partnerschaft in der Vergangenheit oder in diesen "primitiven" Kulturen heißt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die moderne "Partnerschaft" ein großer Bestandteil der Schieflage ist - ich meine damit, dass wir Frauen dann auch noch den Druck verspüren, uns um unsere Männer "kümmern" zu müssen. Und wenn nicht wir Frauen an der Beziehung "arbeiten" - ja wer dann?! Wobei dieses "um den anderen kümmern" wahrscheinlich ein in uns Frauen "angelegtes" Bedürfnis ist. Aber wie sollen wir all dem gerecht werden???

 

   Und die Lösung??? 

Das "natürliche" Gefühl in uns Frauen sagt uns vielleicht: Bleib daheim bei den Kindern, erfreue dich an deinem Mann, hab Spaß im Alltag - hilf den anderen Frauen, lass dir helfen, gründet eine gemütliche, entspannte und liebevolle Gemeinschaft. In der alles möglich ist! Die Selbstentfaltung genauso wie selbstbestimmtes Lernen (von uns Frauen und den Kindern sowieso), Freude an Beziehungen, Verantwortung übernehmen, ohne davon erdrückt zu werden. Friedvoll und glücklich sein, nicht isoliert und überfordert. Ohne allzu viel "Zeug", das man pflegen muss, und das schrecklich viel Platz und Zeit einnimmt... Also - zurück zur Steinzeit???!!!

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...wie Staub den ich mir vom Gehirn klopf...

...für die Reinheit ,die Wahrheit,die Klarheit - nichts in meinem Kopf (Zitat: Thomas D.)  Heute möchte ich bevor ich das nächste Mal wieder über eines meiner Kinder erzählen und darüber was sie für meinen ganz persönlichen bzw. menschlichen Wachstum mit im Gepäck haben, mal etwas über meinen momentanen Bewusstseins-Zustand verraten !  Bei so vielen Menschen in meiner Umgebung ,welche mein Herz berühren,´geht es oft mal drunter und drüber in meinem Kopf. Affirmationen welche im letzten Jahr in mein Leben traten waren : Ich bin es wert beschützt zu werden ! ,Persönliche Freiheit über Alles ! ,Ich darf mich den Anderen zumuten !, Ich lege die Reste meiner Rüstung ab !, Ich darf endlich meinen Raum auf dieser Welt einnehmen ! ... Die Frage an mich lautet : Kann ich das Alles überhaupt als Mutter, Frau, Kind,.. leben ??? Meine Antwort an mich lautet : Wenn du den Mut hast, deinen Platz einzunehmen (ohne schlechtem Gewissen ) und diese Freiheit in dein Familienleben integrierst, deine Rüstung bis auf den letzten Schutz ablegst - dich deinem Gegenüber aus deinem Herzen heraus zumutest - dann bist du es wirklich wert - DU BIST DANN ENDLICH SOOO WERTVOLL FÜR DIESE WELT - dass Gott und die Welt dich beschützen werden :) Und das ist ein wunderbares Gefühl !!! 

 

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Warum bin ich mutter geworden???

Birgit schreibt...

Warum bin ich Mutter geworden???

Ich kann mich gut erinnern, dass ich mit Anfang 20 immer gesagt habe, ich werde nie Kinder haben. Ich fühlte mich einfach nicht reif dafür und hatte den Eindruck, das würde sich nie ändern. Nun, wenn ich mich oft so ansehe, denke ich jetzt noch, dass ich überhaupt nicht reif dafür bin ;-) Und dennoch BIN ich Mutter und lerne jeden Tag dazu!

 

Mein Mann Bernd und ich sind noch nicht lange verheiratet - seit 2011 - aber dafür schon etliche Jahre zusammen, nämlich seit 1998. Nach 10 Jahren Beziehung, die uns bereits durch viele Höhen und Tiefen geführt hatte, war irgendwie der "Ofen aus", wie man so schön sagt. Es gab keine Perspektiven, keine grossen Ziele oder gemeinsamen Träume, denen wir nachgegangen wären. Und schon gar nicht wollten wir über Kinder nachdenken. Aus irgendeinem Grund schoben wir dieses Thema immer vor uns her...

 

Unterhaltung zu Beginn unserer Beziehung: Bernd: Mit 30 möchte ich gern Vater sein. Birgit entsetzt: So bald schon???

rund um Bernds 30. Geburtstag: Birgit: Na, wie schauts jetzt aus mit Kindern - du wolltest doch mit 30 Vater sein?! Bernd: Ich wusste ja nicht, dass der 30er so schnell kommt... 35 reicht auch!!! (er war 36 als er Vater wurde :-))

 

...Wir stritten uns damals kaum, hingegen war es fast ZU harmonisch. Das Leben - die Beziehung - plätscherte so dahin. Wir brauchten dringend mal Abstand voneinander. da wir dies aber nicht bewusst beschlossen haben, ist eben von aussen eine Trennung herbeigeführt worden, die momentan endgültig wirkte. Im Endeffekt waren es etwa 3-4 Monate, die wir getrennt waren und die uns sehr gut getan haben. Und gerade in dieser Phase habe ich zum ersten Mal erkannt, dass ich mich nun reif genug fühlen würde, endlich Mutter zu werden. Auch war da die Zuversicht, dass Bernd wieder zu mir zurückkommen würde - und so war es!

 

Es war nicht sofort wieder alles happy, wir haben uns langsam angenähert und versucht, die alten Muster nicht sofort wieder zu leben, was sehr schwer war - und ist, und auch nicht immer gelingt. Was ich jedoch sofort verkündete war, dass ich keine hormonelle Verhütung mehr nehmen wollte, und dass wir es eben "drauf ankommen lassen" sollten. Wir redeten also kurz mal drüber, dass wir offen für ein Kind wären, wenn es denn passieren sollte, aber wir wollten es auf keinen Fall "planen".

 

... ehrlich gesagt verstehe ich diesen Ausdruck gar nicht... "planen"... Wie kann man planen, dass ein neuer Mensch in sein Leben tritt??? Wie kann man die Sexualität einzig diesem Wunsch unterordnen???  Aus welchen Gründen wünscht man sich überhaupt ein Kind? Um es zu "haben"??? Wie man auch ein Haustier "hat" (und ein Auto und ein Haus)? Oder dass man im Alter weniger einsam ist und jemand einen pflegen kann??? Entschuldige, wenn ich hier sehr provokativ bin, aber irgendwie sollte man sich meiner Meinung nach die Gründe für einen Kinderwunsch durchaus vorher anschauen...

 

Bei mir war es damals eher so, dass ich nicht den Wunsch verspürte, ein Kind zu haben, als vielmehr mich nicht mehr für ein Kind oder besser vor einem Kind zu VERSCHLIESSEN. Dass ich mich endlich öffnen konnte dafür, Mutter zu werden - und zwar mit ganzem Herzen. UND mit Bernd... Und wie die Geschichte weiterging, erfährst du das nächste Mal!

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Meine  Erkenntis darüber, was mein Kind mir geben will

MUTTER BARBARA schreibt :Ich bin seit 17 Jahren Mutter und sehr dankbar darüber in dieser Rolle meine Bestimmung leben zu dürfen ! Ich habe mir erlaubt zu erkennen ,das ich alle Erfahrungen mitbringe um genau dies zu meistern und jedes meiner Kinder bereichert mein jetziges Leben genauso wie ich ihres ! Danke dafür !Ich starte meinen ersten Blog , indem ich über die mitgebrachte Gabe meiner Tochter Naomi schreibe :Naomi 5 Jahre , geb.:31.12.2010 -Ihre Lebenszahl ist die 1 (und wir bekommen immer was wir brauchen ;))                         

 

                                                 1:Kreativität und Zuversicht :

 

               Schöpferische Energie ,die in Wellen fließt - die nährende Sonne,der Blitz.                                                                                  

                                       Atme sie ein;fühle ihre Kraft .

                               Sie kann erschaffen,nähren und zerstören.  

                          Wie leitest du schöpferische Energie in deinem Leben?

                                      Ist sie blockiert oder fließt sie?

                                         Wie äußert sie sich positiv?

                                         Wie äußert sie sich negativ?

           Wie wäre dein leben,wenn du voller Zuversicht die Kreativität in dir befreist ?          

Meine Tochter Naomi lehrt mich , das ich mein Selbst nicht finden kann ,sondern es selbst erschaffen darf.Sie führt mich den auch die Führung ist eine ihrer Qualitäten( und es ist nicht immer einfach sich darauf einzulassen - doch lehrreich ;)) Ich kann sein wer ich will und doch werde ich bleiben was ich schon immer war .In unserer Grundessenz sind    wir alle gleich und streben alle  ins Gleiche  das göttliche Bewusstsein - das uns Aller verbindende Meer !                                       Unzählige Leben , alle dazu bestimmt uns dessen bewusst zu werden und unser Leben danach auszurichten

                                   Back to the roots -is where i wanna be !

Kinder Seelen schauen sich ihre zukünftige Elternschaf(f)t sehr genau an ,um mögliches Lern-bzw. (Er)lösungspotenzial in dieser Schöpfung zu erkennen. Dann machen sie sich mit der Weisheit aus ihren bereits gelebten Leben auf die Reise und reinkanieren in diese bereits erschaffenen Rahmenbedinungen dieser Erdenbürger hinein. Unter dem Vorteil der bedinungslosen Liebe in einer Eltern/Kind - Beziehung , wird es einem "relativ" leicht gemacht die Licht - und Schattenanteile in den Augen der Kinder als die eigenen Anteile seiner meist  unterdrückten Ängste und Freuden gespiegelt wieder zu erkennen !

Unsere Schöpfung selbst steht vor uns und lebt und liebt ! Hinter all diesen Rollen verbirgt sich der Schöpfergeist , von welchen wir meist noch sehr unbewusst Gebrauch machen ! Naomi zeigt mir wie einfach es ist etwas zu sein :Wir werden zu dem was man denkt und schon haben wir das Geheimnis wie man seine Zukunft lenkt !(Zitat:Thomas D.)Wenn wir endlich anfangen unser Potenzial in einer von uns gewählten Rolle zu entfalten ,werden wir zu dem was wir sind .

Alle Erfahrungen aus vergangenen Leben dürfen wir als Potenzial ,verantwortungsvoll und achtsam in diese Rolle, zB. als Mutter einfließen lassen und auf diesen Weg unsere Göttlichkeit zum Ausdruck bringen.So werden wir zum Spiegel für unser Gegenüber und dieser darf durch dein Strahlen sein eigenes Licht erkennen - wenn er bereit dazu ist. 

Alles ist wieder im Fluß wenn wir selbst zum Schöpfer werden und wir können Anstelle der Isolation ins unendliche Meer der Liebe und Freiheit eintauchen ,welches uns ALLE verbindet ! Danke das du bei mir bist Naomi ! Ich liebe Dich

                                                     Just like me !

Ich danke dir für deine Gabe!
Ich danke dir für deine Gabe!
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Wie du die Kraft der Rauhnächte für dich nutzen kannst !

Rückschau halten
Gleich zu Beginn der Rauhnächte sollte das zu Ende gehende Jahr abgeschlossen werden. Dazu zählen erst einmal alle häuslichen und persönlichen Pflichten. Zur Rückschau gehört aber auch, die Ereignisse und Erfahrungen des vergangenen Jahres noch einmal innerlich an sich vorbeiziehen zu lassen. Was war wirklich gut, was waren wichtige Erfahrungen, aber auch: was will ich in der Zukunft anders machen. Auch traurige Erfahrungen und schwierige Umstände git es anzunehmen und zu akzeptieren, denn sie sind ein Teil des eigenen Lebens, selbst wenn noch nicht erkennbar ist, warum sie so geschehen mussten. Wenn wir darauf vertrauen, dass innerhalb der göttlichen Schöpfung alles einem Plan folgt und nichts zufällig geschieht, dann mag das zwar schwer zu verstehen und zu akzeptieren sein, aber sehr oft im Leben verstehen wir erst sehr viel später, was wir aus vermeintlichen Schicksalsschlägen glernt haben. Ich blicke also mit Wertschätzung auf alle Erfahrungen, die ich in diesem Jahr gemacht habe. Und dann stellt sich von selbst die Frage: Wo stehe ich jetzt?


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Ogham-Hölzer

Das keltische Baumorakel, das "Tree-Ogham" wurde von unseren keltischen Vorfahren besonders auch zur Rauhnachtszeit verwendet. Die Bedeutung und Symbolik wurde lange Zeit nur mündlich weitergegeben, schließlich aber u.a. im "Book of Ballymote" schriftlich festgehalten. Das "Ogham" wurde auch als Alphabet verwendet, und bestand aus zwanzig Zeichen, wobei jedes Zeichen auch für einen bestimmten Baum steht. Die Alphabetzeichen sind senkrechte Linien mit Querstrichen, die manchmal nur nach einer Seite, manchmal über beide Seiten der Grundlinie hinausgehen.

 

Herstellung

Um selbst ein Set herzustellen, muss man fleißig sammeln, und es ist nicht so einfach, alle 20 Hölzer zu finden. Aber gerade das mühsame Sammeln trägt sehr dazu bei, sich den einzelnen Bäumen wirklich anzunähern, ihre Wesensart und Botschaften aufzunehmen und zu verstehen.

 

Man nimmt dazu eher dünne Äste, die noch nicht vertrocknet sind. Die Hölzer sollten möglichst gerade gewachsen, etwa 1 cm im Durchmesser und etwa 8 - 10 cm lang sein. Da die Rinde sehr charakteristisch ist, sollte sie nach Möglichkeit am Holz bleiben. Die Stöckchen werden zunächst einige Tage sehr vorsichtig im Schatten getrocknet. Dann wird das eine Ende mit einem Messer angeschrägt und in diese Stelle ritzt oder zeichnet man später das Ogham-Zeichen. Während der Bearbeitung der Hölzer verbindet man sich bewusst mit dem Baum und versucht, alle Eindrücke und Erfahrungen, die man selbst mit diesem Baum gesammelt hat, aufleben zu lassen. Aufbewahren kann man die Ogham-Sticks zum Beispiel in einem Holzkästchen, Stoff- oder Lederbeutel.

 

Das Sammeln der 20 Hölzer

Die Druiden früher baten einen Baum oder Strauch um einen Zweig und respektierten, wenn sie nicht die Erlaubnis dazu bekamen. Es gehörte auch zur Achtung und Wertschätzung, dass man dem Baum anschließend eine Gabe hinterließ.

Am besten geht man in einen Mischwald und nimmt sich Zeit, sich den einzelnen Bäumen anzunähern. Zum Beispiel an den Stamm lehnen, den Baum umarmen, den Blick in seine Wurzeln, Rinde, Blätter oder Nadeln versenken. Seine Atmosphäre tief ins Herz hineinatmen und sich für diese Erfahrung eine ganze Weile Zeit geben. Man sollte die Bäume immer wieder aufsuchen, um in tieferen Kontakt zu kommen, zu den verschiedenen Jahreszeiten und zu unterschiedlichen Tages- oder auch Nachtzeiten bzw bei unterschiedlichem Wetter.

 

Die 20 Hölzer und ihre Bedeutung

Die Birke

steht für Frühling, Neuanfang, neue Gelegenheiten, für Reisen in der äußeren und inneren Welt. Sie rät, sich auf Veränderungen einzustellen, sich spirituell vorzubereiten, alte Denkweisen, Muster oder Hoffnungen hinter sich zu lassen und kündigt die Zeit an, sich bewusst von Einflüssen zu trennen, die nicht hilfreich sind und uns abhalten, uns weiterzuentwickeln.

 

Die Eberesche

nimmt schützend und unterstützend Einfluss, übersinnliche Fähigkeiten zu entwickeln, Botschaften zu empfangen und Omen zu lesen. Sie fördert unsere Wahrnehmungsfähigkeit und bietet Schutz vor Verzauberung, Unglück und Bösem.

 

Die Erle

besitzt schützende Qualitäten, die ein spiritueller Krieger braucht, um sich mutig in unbekanntes Terrain zu wagen. Die Kraft der Erle hilft, sich Herausforderungen und neuen Situationen zu stellen und lehrt uns, wann es Zeit ist, mutig voranzugehen und wann es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen.

 

Die Weide

verbindet uns mit unseren tieferen Emotionen, verletzten Gefühlen, unserem Schmerz, mit Einsamkeit und Trauer. Sie möchte uns Mut machen, unsere Gefühle auszudrücken und frei fließen zu lassen, und inspiriert uns zu Träumen und Visionen.

 

Die Esche

streckt ihre Krone weit in den Himmel, ihre Wurzeln tief in die Erde. Sie vereint Sonne und Licht - die Kräfte des Himmels - mit dem Wasser der Erde. Sie steht für schöpferische Kraft, für Wiedergeburt und miteinander verwobene Kreisläufe des Lebens. 

 

Der Weißdorn

einer der heiligsten Bäume der Kelten, war der großen Weißen Göttin Dana geweiht, der Braut des Sonnengottes Bel. Weißdorn unterstützt und stärkt das Herz, befreit uns von Kummer und Gram, schützt unser Herz vor böser Absicht und öffnet es. Er hilft uns zu verzeihen und lädt uns ein, durch die Liebe spirituell zu wachsen.

 

Die Eiche

weist uns den Weg zu innerer Stärke, zu Wahrheit, Mut, Ausdauer und Selbstbestimmung. Sie öffnet das Tor zu neuer Erkenntnis, stärkt unseren Willen und vertieft unser Vertrauen.

 

Die immergrüne Stechpalme

ist ein Symbol für machtvolle Lebenskraft. Sie hilft uns, beide Seiten eines Problems zu sehen, eine ausgewogene Lösung zu finden und eine neue Richtung im Leben einzuschlagen. Sie fördert unsere Bereitschaft zu bedingungsloser Liebe und unterstützt unsere Fähigkeit, in innerer Harmonie und Balance zu leben. Sie kann uns Mitgefühl und Verständnis lehren.

 

Der Haselstrauch

verheißt Träume und Visionen, verbindet uns mit innerem Wissen und fördert intuitives Verständnis. Er hilft, Ideen, Träume und Visionen zu verwirklichen und verbindet uns mit der göttlichen Quelle.

 

Der Apfelbaum

steht für überschwängliche und offenherzige Großzügigkeit, Fülle und Dankbarkeit. Er zeigt uns, dass wir alles geben können, ohne etwas zu verlieren. 

 

Die Weinrebe

windet sich von Baum zu Baum, nutzt dabei Instinkt und Intuition und zeigt sich äußerst zielgerichtet. Sie verbindet Ausdruck und Wesensart Einzelner zu einem großen Ganzen, schadet dabei aber den Bäumen nicht, greift nicht in deren Leben ein, sondern lässt sie ihrer eigenen Bestimmung folgen. 

 

Der Efeu

als immergrüne Pflanze von zäher Lebenskraft überdauert Sommerhitze ebenso wie Eis und Schnee und klettert zielstrebig und unbeirrt der Sonne entgegen. Er zeigt uns so das Verlangen der Seele auf der Suche nach Licht.

 

Der Besenginster

mit seinen goldgelben Blüten war einst dem keltischen Sonnengott Bel geweiht. Er reinigt auf allen Ebenen, innerlich und äußerlich. Er erinnert daran, alles was nicht mehr relevant ist, wegzugeben.

 

Die Schlehe

galt als Feenbusch oder auch Hexenstrauch. Seine Dornen dienten dem Schadens- und Abwehrzauber, und seine dornigen Zweige über Fenstern und Türen sollten Hexen und Druden Fernhalten. Sie fordert uns heraus, immer das ganze Bild zu betrachten, nicht nur den Teil, der uns besser gefällt. Denn sie zeigt uns ihre liebliche, zarte Seite mit weißen Blüten im Frühling, aber auch ihr düsteres, furchterregendes und unheimliches Wesen.

 

Der Holunder

heiliger Busch der Frau Holle, der Herrscherin über Leben und Tod, nimmt eine besondere Stellung ein. Er steht für Transformation, Erneuerung und Regeneration, für den Zyklus des Lebens, das mit dem Tod endet, sich aber immer wieder in einem neuen Zyklus fortsetzt. Er steht an der Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits und lässt uns wissen, dass beide nicht wirklich weit voneinander entfernt sind.

 

Die Tanne

überblickt große Entfernungen und steht daher für Weitsicht und Objektivität. Sie hilft uns, unsere innere und äußere Wahrnehmung zu schärfen und den Blickwinkel anderer zu verstehen.

 

Der Stechginster

steht als üppige Bienenweide für den Lohn, der für unermüdliche Arbeit gewährt wird. In keltischen Legenden ist Honig ein Symbol für Weisheit, die wir letztlich erlangen, wenn wir unserem spirituellen Weg achtsam und unermüdlich folgen. Honig ist der süße Lohn der Ernte, der süße Lohn für Fleiß und Unbeirrtheit. Der Ginster ermutigt uns, niemals Glauben und Hoffnung zu verlieren und unsere Ziele stets vertrauensvoll im Auge zu behalten.

 

Das Heidekraut

überträgt Ruhe und Leichtigkeit, fördert Sensibilität und Empathie. Es hat eine nährende Qualität und schenkt uns inneren Frieden und ein Gefühl glücklicher Zufriedenheit.

 

Die Espe

zittert und flüstert im Wind und möchte uns erinnern, auf die leisen Stimmen zu hören, die Botschaften für uns bereithalten: auf die Stimmen der Natur, unseres Herzens, unserer Seele. Auf die Stimme jenseits unserer Ängste und Zweifel. Sie zeigt uns, dass es keine Schwäche ist, empfindsam zu sein.

 

Die Eibe

repräsentierte die Wintersonnenwende im Jahreslauf. Sie galt als Symbol für Tod und Wiedergeburt und stand - wie der Hollerbusch - am Tor zur Anderswelt, an der Schwelle zur Ewigkeit. Sie lässt uns wissen, dass jenseits der dunklen Schwelle des Todes bereits das strahlende Licht auf uns wartet.

 

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...wie Staub den ich mir vom Gehirn klopf...

...für die Reinheit ,die Wahrheit,die Klarheit - nichts in meinem Kopf (Zitat: Thomas D.)  Heute möchte ich bevor ich das nächste Mal wieder über eines meiner Kinder erzählen und darüber was sie für meinen ganz persönlichen bzw. menschlichen Wachstum mit im Gepäck haben, mal etwas über meinen momentanen Bewusstseins-Zustand verraten !  Bei so vielen Menschen in meiner Umgebung ,welche mein Herz berühren,´geht es oft mal drunter und drüber in meinem Kopf. Affirmationen welche im letzten Jahr in mein Leben traten waren : Ich bin es wert beschützt zu werden ! ,Persönliche Freiheit über Alles ! ,Ich darf mich den Anderen zumuten !, Ich lege die Reste meiner Rüstung ab !, Ich darf endlich meinen Raum auf dieser Welt einnehmen ! ... Die Frage an mich lautet : Kann ich das Alles überhaupt als Mutter, Frau, Kind,.. leben ??? Meine Antwort an mich lautet : Wenn du den Mut hast, deinen Platz einzunehmen (ohne schlechtem Gewissen ) und diese Freiheit in dein Familienleben integrierst, deine Rüstung bis auf den letzten Schutz ablegst - dich deinem Gegenüber aus deinem Herzen heraus zumutest - dann bist du es wirklich wert - DU BIST DANN ENDLICH SOOO WERTVOLL FÜR DIESE WELT - dass Gott und die Welt dich beschützen werden :) Und das ist ein wunderbares Gefühl !!! 

 

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Unsere Gebärmutter und ihr unschätzbarer Wert !

  • Die Künstlerin des Bildes - Martina Blume
     Mutter Barbara schreibt ... Wir tragen einen unglaublichen Schatz in uns und leider ist uns die Kraft welche dort verborgen ist zu einem großen Teil unbekannt ! In uns ist alles angelegt um Leben entstehen zu lassen .... lasst euch dieses Wunder bewusst werden ... wir gebären einen Menschen und schenken nicht diesen Menschen das Licht des Lebens sondern dem Leben dieses Licht ! Leider wurde viel betrieben um die Kraft der Menschen / Frau zu unterdrücken und zu schwächen ! Verbrannt wurden nicht nur die Frauen sondern fast alles was uns daran erinnern könnte ! Männer mussten und müssen ihre Frauen verlassen um einen Krieg zu führen und Herausforderungen anzunehmen für welche kein Mensch je geboren wurde . Frauen ungeschützt und verlassen - allein in ihren Häusern - gelehmt vor Angst und Schmerz !!! Dieser Schmerz zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte  ... Frauen sind isoliert  , Männer auf vielen Ebenen weit weg und im Kampf gegen die Natur / ihre Natur ! Nicht oft ist es zu sehen wie eine Frau ihren Mann nährt , hinter ihm steht und seinen  Schutz genießen kann , beiderseits wohlwissend wie wichtig das Wirken der Frau im Hintergrund für einen lebendigen Raum der Liebe auch für den Mann ist ! Wir Frauen wirken , meißt unbewusst immer öfter  bewusst , immer manipulierend und unseren Gedanken und Gefühlen entsprechend ! Es wird Zeit uns wieder unserer Natur bewusst zu werden ... Wir sind Frauen und unser Körper und besonders dieser vernachlässigte Schatz ,versteckt in der Wiege unseres Schoßes ist ein Wunderwerk der Natur ! Wir Frauen sind es, die im Stande sind  nur durch  unseren Schoß -ein Gefühl zu empfangen - Licht zu gebären .... ja wir können ZAUBERN !!!! Wie in diesem Bild so schön sichtbar gemacht( Danke Martina ) : Da ist der Gedanke -  jeder intensive Gedanke  schwingt und dehnt sich aus - nimmt immer mehr Raum ein - bald schon versetzt er das Herz zum schwingen ... in Liebe oder Angst ??? Du hast die Wahl !!!  Dein Herz berührt - dehnt es  sich aus und wird zum Gefühl ... der Herzraum bei uns Frauen ist weit aus großer als der des Geistes und dementsprechend stärker! Dort bei den Gefühlen liegt auch der Schmerz und die Angst  und das ist der Grund warum wir uns so schnell in den Kopf flüchten .... die vermeindliche Sicherheit ... dort kann nichts geschehen ... dort fühlt Frau nichts  !  Was aber wenn wir unser Angst überwinden und wir endlich wieder unseren Raum einnehmen ?  .... sich auszudehnen ... das Herz berühren und darüber hinaus unsere Gebärmutter ereichen ... dann erst ist die Lebendigkeit spürbar und real ... wir erschaffen einen Raum  der Liebe ! WIR ENTSCHIEDEN WAS WIR GEBÄREN WOLLEN ! WIR HABEN DIE MÖGLICHKEIT UNSER MACHT ZU LEBEN UND DEM MANN SEINE EHRE ZURÜCK ZU GEBEN INDEM WIR IHN IN DIESEN RAUM DER LIEBE AUFNEHMEN UND ER IHN WIEDER EHREN UND BESCHÜTZEN DARF !  In Liebe Mutter Barbara

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Mein Weg vom Himmel zum Erde und endlich zu mir Selbst !!!

Mir ist nun klar warum mein Leben bis jetzt so verlief wie es eben verlief ... nach meinen Erfahrungen welche ich in meinem Leben sammeln durfte , Erfahrungen in denen ich mich oft ausgeliefert fühlte und nicht mehr weiter wusst , fühlte ich mich machtlos ! Doch als ich das erste mal in meinem Leben bei mir selbst ankam und wusste das hier niemand ist der mir weiterhelfen kann außer ich SELBST, fühlte ich wieder diese Kraft in mir und hörte wieder diese Stimme ! Die Stimme war längst verstummt bzw. sehr , sehr leise geworden. Viel zu viel zu tun und Ablenkungen wohin das Auge reicht . Doch am Boden zerstört fühlt ich das pochen meine Wurzeln wieder,ich fühlte wie tief sie sich in der Erde verankert haben , da waren um mir Halt zu geben doch ich war abgeschnitten von meiner Kraft ! Mit dem Halt und der Kraft welche mir meine Wurzeln gaben ... stand ich da und fühlte die Führung , die Stimme welche mich leitet - die Verbindung zur geistigen Welt und mein Herz schlug kräftig ... geführt vom Vater / der Sonne über mir, genährt von Mutter / die Erde unter mir ... gehe ich nun meinen Weg als Frau auf dieser Erde und freu mich darauf Menschen , speziell Frauen zu treffen und zu inspirieren ihre Kraft zu fühlen und zu entfalten ! Dieser Weg führte mich zu zwei Frauen (http://7womanwings.de/autorinnen/) aus Russland und lebend in Deutschland ,bei denen ich die Ausbildung zur Frauenbegleiterin machen durfte :) Das hat wirklich mein Leben verändert und dafür bin ich mehr als DANKBAR !

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Wenn Frauen in Ihre Kraft kommen

juhuuu ... ich bin wieder da und habe vieles zu erzählen ! Ich hatte die Ehre Seminare (http://7womanwings.de/frauenschule/ ) zu besuchen in denen ich zu einem schlafenden Teil der tief in mir schlummerte. Es war wirklich wunderbar und ich habe zum ersten mal im Leben * Bewegungen * für mich entdeckt ... welche zu mir gehören und ich sie mir nicht mehr wegdenken kann .... weil sie wirken und mein Leben Schritt für Schritt verändern. Verbunden mit Ritualen , Freude und einen Kreis von Frauen möchte ich in Zukunft Frauenkreise gestalten und euch teilhaben lassen * an dem Zauber der in jeder Frau steckt erinnern .* Gerne berate ich dich auch im Bezug auf dein Seelenbaumhoroskop und den Bewegungen welche deine energetisches Feld auf dieser Welt stärken und es dir erleichtern dich zu entfalten ! * Wenn ihr neugierig geworden seid könnt ihr gerne bei unserem Newsletter eintragen und so werdet ihr gemeinsam mit einigen nützlichen Tipps einmal im Monat über aktuelle Termine und Themen der Frauenkreise informiert ! Nächster Termin ist Freitag der 29.09.2017 von 16.00 bis 18.00 ! Die Kosten für die Frauenkreise sind eine Spende deines Herzens !!!  Ich freu mich über Anmeldungen und aufs Kennenlernen über unser Kontaktformular ! http://7womanwings.de/frauenbegleiterin/


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Infoabende Hausgeburt


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Hausgeburt mit Action

Mutter_Birgit schreibt...

 

Naja, zugegeben - das Ende der Hausgeburt, den "Ausklang" sozusagen, hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Aber ich bin froh, dass alles gut gegangen ist und bin auch froh über meine Entscheidung. Ich kann jeder Frau, bei der in der Schwangerschaft alles in Ordnung ist, eine Hausgeburt empfehlen!

Informationen kann man sich direkt bei meiner Hebamme Patricia Schmidmeier und ihrer Kollegin Daria Sopa holen, Sie veranstalten auch regelmäßige Infoabende in Wr. Neustadt zu diesem Thema.

 

Die Geburt

Ich hatte schon seit Montag immer wieder leichte Wehen, Senkwehen, nehme ich mal an, und mein Bauch hatte nur noch geschmerzt. Die Kinder waren schon einige Tage bei den Großeltern untergebracht, wie ich im vorigen Blogeintrag bereits berichtete. Dann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag glaubte ich, es wäre etwas Fruchtwasser abgegangen, und ich verspürte einen Drang, groß aufs Klo zu gehen, was ich mich aber nicht traute. Lieber wollte ich Patricia, meine Hebamme, in der Nähe haben. So rief ich sie um 2.30 h an, und eine dreiviertel Stunde später war sie schon da. Nur leider keine Geburtswehen... Wir setzten uns im Wohnzimmer zum Tisch, mein Mann brachte Tee und sogar Kuchen. Ich dachte: "Na super, die halten da Kaffeekränzchen ab, während ich daneben die Wehen veratme... so stelle ich mir das wirklich nicht vor!" Außerdem war ich schrecklich müde, was ich dann auch äußerte. Patricia schlug vor, dass wir uns alle nochmal hinlegen - wir in unserem Bett, sie im Wohnzimmer auf der Couch. Mein Bauch schmerzte allerdings so arg, und sobald ich im Bett lag, waren die Wehen wieder komplett weg. Um halb 7 stand ich frustriert und den Tränen nahe auf und schickte die Hebamme wieder heim. Sie gab mir den Rat, vielleicht etwas Warmes aufzulegen. So ging ich mit Thermophor wieder ins Bett. Irgendwann gab es in meinem Bauch sowas wie eine kleine Explosion, die Bauchschmerzen wurden leichter. Ich dachte, das wäre im Darm gewesen, aber einige Zeit später merkte ich, dass die Fruchtblase geplatzt war! So rief ich um halb 8 wieder bei Patricia an, sie war schon fast wieder daheim in Mödling. Da noch immer keine besonders regelmäßige Wehen da waren vereinbarten wir, dass sie in der Nähe bleiben würde, damit ich noch Zeit für mich hätte. Sie ging also im Ort frühstücken, während ich im Bad an den Heizkörper gelehnt die ersten Wehen veratmete. Zweimal meldete sie sich per Telefon, und kurz vor elf kam sie nochmal vorbei. Als sie ihre Sachen dann wieder ins Wohnzimmer brachte, war das für mich wohl so erleichternd, dass die Geburtswehen auch wirklich einsetzten und ich schließlich am 11. Mai um 13.17 h im Wohnzimmer auf der Couch unseren Vincent zur Welt brachte!

 

Die Action

Vincents Lunge wollte sich nicht sofort entfalten, und er hatte auch die Nabelschnur einmal um den Hals gewickelt. Als er aus meinem Bauch kam, war er am ganzen Körper blau, was ich aber nicht sofort mitbekommen hatte. Die Herztöne waren währenddessen immer in Ordnung, und er war ja noch über die Nabelschnur versorgt. Die Hebamme massierte seinen Körper und beatmete ihn einige Male, was sie als "kleine Starthilfe" bezeichnete. Dann begann er zu röcheln und schließlich zu weinen, und sie legte ihn mir auf den Bauch. Als die Nabelschnur auspulsiert war, konnte sie Bernd abschneiden. Vincent atmete normal, war aber im Gesicht - an Stirn und Nase - immer noch blau. Vorsichtshalber solle lieber der Notarzt drauf schauen, meinte Patricia, und rief die Rettung an. Kurze Zeit später kamen drei Rettungsleute zur Tür rein, gleich darauf nochmal drei. Der Notarzt würde erst kommen, wurde uns gesagt, und das Gerät zur Lungensättung auch. Im Nachhinein erfuhren wir, dass es bei der Verständigung der Rettungsleute ein Missverständnis gab - nämlich, dass das Baby schon einen Tag alt und blau angelaufen wäre ... beinahe wäre der Hubschrauber gekommen! Was für eine Action!!! Danke trotzdem an alle Rettungsleute, die da im Einsatz waren!

 

Vincent bekam Sauerstoff, einfach übers Gesicht gehalten, was ihm nicht besonders gefiel - er stieß die Sauerstoffmaske immer wieder weg. Dann standen auf einmal nochmal 4 Leute mehr da, darunter die Notärztin, die meinem Baby das Messgerät auf den Fuß klebte. Sie stellte fest, dass die Lungensättigung bei etwa 95% lag und dass das voll in Ordnung wäre. Dennoch wollte sie kein Risiko eingehen und bestand darauf, dass wir mit ins Krankenhaus kommen. Mittlerweile war schon einige Zeit vergangen, und es dauerte noch eine gefühlte Ewigkeit, bis ich - nachdem dann noch schnell die Plazenta abgegangen war - mit der Vakuumtrage aus dem Haus und dann ins Rettungsauto befördert war. Wir fuhren sehr langsam ins Spital, Vincent lag bei mir am Bauch und schlief die ganze Zeit. Diesmal rauschte ich mit der Rettung UND mit Baby in den Kreißsaal ein, mal was anderes! Die Kinderärztin nahm Vincent für etwa zehn Minuten mit und bestätigte dann, dass alles in bester Ordnung wäre und wir wieder heimfahren könnten. Erst im Kreißsaal hatten wir dann Zeit, uns für einen Namen zu entscheiden, ihn trinken zu lassen und zu wiegen und zu messen. Dann erst fuhren wir im eigenen Auto wieder heim. Meine Hebamme war natürlich ins Spital mitgekommen.

 

Empfehlung

Ich danke Patricia sehr, dass sie jederzeit auf meine Bedürfnisse eingegangen ist und diese auch so gut erspürt hat. Sie hat mir Zeit für mich gegeben, als ich noch allein sein wollte und war da, als ich sie gebraucht habe. Während der Geburt war sie leise und "unauffällig" anwesend, hat mich mental unterstützt, als ich Durchhänger hatte, und war voll da, als sie vom Baby gebraucht wurde. Dabei ist sie so ruhig und gelassen geblieben, dass bei uns überhaupt keine Sorge oder gar Panik aufkommen konnte. Patricia hat die Sache mit dem Notarzt geregelt und auch im Krankenhaus nochmal die Geburt geschildert. Und die Nachbetreuung in den folgenden Tagen bzw Wochen war auch sehr fein und hilfreich! Sie konnte mir viele wertvolle Tipps in der Schwangerschaft und danach geben, etwa was ich gegen den Milchstau alles machen könnte, der sich bald einstellte. Und ich schätze ihre feine Persönlichkeit, ihr Einfühlungsvermögen und ihre offene, ganzheitliche Haltung. Vielen Dank, liebe Patricia!


Vom einfachen Leben...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Zweite Nacht, zweiter Tag ohne Kinder, das ist purer Luxus! Nachdem ich immer wieder leichte Wehen hatte und einen argen Husten und Schnupfen, sind meine drei Rabauken auch gestern bei Oma und Opa geblieben. Heute Vormittag sind die zwei Mädchen in Schule und Kinderhaus und auch am Nachmittag versorgt. Der Kleine kann die Ruhe bei Oma und Opa genießen.... Und ich daheim! Mit schlechtem Gewissen und vielen Fragen im Kopf: Kann man das den Kindern zutrauen, von der Mama getrennt zu sein? Kann man es den Großeltern zumuten? DARF man das als Mutter überhaupt??? Gleichzeitig ist es sehr angenehm, mal einige Nächte ruhiger schlafen zu können und ein paar erholsame Stunden für sich allein zu haben! Gerade, wenn man hochschwanger und eh nicht bei Kräften ist...

 

Mein 2 1/2-jähriger Sohn sagte gestern Abend, als ich mich verabschiedete nur: "Du jetzt Hause gehst?!" Und zu meinem Mann - mit strahlendem Gesicht: "Ich immer Oma schlafi!" Also kein Anzeichen von Überforderung, im Gegenteil - er scheint es zu genießen! Dann heute Früh das Angebot meines Schwiegervaters: "Nein, das passt schon, alles in Ordnung! Die Kinder können ruhig da bleiben, machen wir jetzt einfach so weiter, bis das Baby da ist!" Die Gedanken, das schlechte Gewissen, Schuldgefühle usw überschlagen sich förmlich...

 

Leben in der Sippe

Dabei habe ich erst vor kurzem gelesen, dass Kinder früher - und auch heute zB in afrikanischen Stämmen - nie allein aufgezogen wurden und werden. Da werden Babys von bis zu elf Frauen abwechselnd umsorgt. Gewiegt, gekuschelt, gepflegt und sogar gestillt! Was machen wir?! Das "Bonding" an die Mutter ist am Anfang das Wichtigste, heißt es. Mag sein. Aber mit welchem Ergebnis, mit welchen langfristigen Folgen? Lebenslange Bindung an eine einzige Bezugsperson, an der man sich orientiert. (Im "Idealfall" gibt es zumindest noch den Vater als Ausgleich - und die Großeltern.) Einer Bezugsperson, von der man sich nie ganz lösen kann, der man vielleicht lebenslänglich alles recht machen will, die vielleicht immer irgendwie im Hinterkopf "spukt" bei allem, was man macht. Und die vor allem eine sehr eingeschränkte Sichtweise hat. Und damit meine ich nicht meine eigene Mutter, sondern ALLE Mütter. Jede von uns hat eben ihre eigene Welt, ihren Blickwinkel, ihre (getrübte) Sicht der Dinge, ihre Scheuklappen. Ihre Muster, ihre Geschichte, ihre Sorgen, Nöte und Ängste, und natürlich ihre Vorstellungen und Erwartungen an die Welt und an das Kind. Das stülpen wir diesem auch über, ob wir wollen oder nicht. Man - frau - kann nicht anders sein, als er bzw sie eben ist!

 

Auf der anderen Seite: Ist es wiederum gut, wenn Kinder mit wenigen Monaten schon in eine Kinderkrippe gesteckt werden, weil die Frau arbeiten muss - mit vielen anderen Kindern und wechselndem Personal?! Für mich als "moderne" Frau auch undenkbar, mein Kind von einer anderen Mutter stillen zu lassen! Wie auch?! Dazu wäre ja schon mal eine gänzlich andere Lebensweise und Wohnsituation Voraussetzung... Und - wäre es wirklich angenehm, "in der Sippe" zu wohnen? Gibt es da überhaupt Zeit und Raum, auch mal allein zu sein? Oder brauchen die Menschen dann dieses Allein sein nicht, so wie ich??? Wann brauche ich es denn?! Wenn ich mich überfordert fühle. Wenn mir die Arbeit, die Kinder, die Herausforderungen des täglichen Lebens zuviel werden. Und ist das auch in solchen Sippen so? Kann da jemals einem Einzelnen etwas "zuviel" werden? Wohl kaum, wenn die Arbeit gemeinsam erledigt wird, jeder seinen Teil beiträgt, auch schon die Kinder, und einfach mal jemand anderer "übernimmt", wenns grad nicht geht... Hört sich doch irgendwie verlockend an, oder nicht?!

 

Wie aber könnten wir uns langsam wieder an dieses einfache Leben herantasten??? Ohne gleich voll den Rahmen zu sprengen... Hat jemand Ideen dazu??? Ich hab zumindest eine kurzfristige Lösung für mich gefunden: Ich nehme einfach das Angebot von Oma und Opa an und lasse es mir heute gut gehen! Ohne jegliche Schuldgefühle, ohne schlechte Gedanken, ohne Sorgen um meine Kinder oder sonst irgendwas!!!  So sei es ;)  Mit RIESENGROSSEM Dank an die lieben Großeltern!!!

UND IHR???


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Krankenhaus vs Hausgeburt

Mutter_Birgit schreibt:

 

Meine drei Kinder sind allesamt im Krankenhaus geboren worden. Und das nicht mal ambulant, ich bin immer alle drei Tage dort geblieben. Bei der ersten Geburt hätte ich mich gar nicht anders getraut, bei den anderen beiden war wohl auch sowas wie Bequemlichkeit dabei. Einerseits dachte ich, ich könnte mich besser erholen, weil eben die Kleinen nicht rund um die Uhr dabei sind, andererseits war es auch angenehm, rund um die Uhr "Fachleute" zur Verfügung zu haben, die man mal schnell um Hilfe bitten kann, wenn das Baby die halbe Nacht wegen Blähungen schreit. Auch die ganzen Erstuntersuchungen werden gleich so nebenbei gemacht, ohne dass man lange das Bett verlassen muss.

 

Ein Vortrag von einer ganzheitlich denkenden Hebamme und natürlich viele eigene Überlegungen haben mich diesmal jedoch dazu bewogen, eine Hausgeburt in Betracht zu ziehen. Erstens bin ich mir nicht so sicher, ob die Erholung im Spital tatsächlich so toll ist - in einem vollbelegten Fünfbettzimmer, so wie ich das jedes Mal erlebt habe, mit Licht und mindestens einem schreienden Baby jede Nacht, vielen Menschen, die täglich aus- und eingehen und manchmal auch anstrengenden Bettnachbarinnen. Zweitens weiß ich auch nicht, ob diese sogenannten wichtigen Erstuntersuchungen alle unbedingt notwendig und aussagekräftig sind.

 

Und drittens, was natürlich noch viel ausschlaggebender ist: Wie erlebt das Baby eigentlich die Geburt im Krankenhaus???

Ist so ein hellerleuchteter, steriler Kreißsaal wirklich eine angenehme Umgebung, wenn man grade aus der Dunkelheit und Wärme des Bauches hinausflutscht? Und WIE flutscht man? Oder WIRD man geflutscht??? Im Nachhinein wurde mir klar, dass - obwohl bei mir eigentlich immer alles natürlich verlief oder verlaufen hätte können, doch immer mit irgendwelche Mitteln nachgeholfen wurde. Weil "draußen schon die nächste wartet" wurden die Wehen beschleunigt, weil ich zwischen den Wehen zu entspannt war, wurde ebenfalls beschleunigt, und weil man nicht bis Mitternacht warten wollte, wurde die dritte Geburt eingeleitet. Mit einem Magenschoner, weil der wehenauslösend ist. Der Arzt (!) versicherte mir, er habe das Mittel schon selbst ausprobiert, toll!!!

 

Nicht zuletzt: Wie habe ICH die Geburten erlebt? Klar, nach drei Kindern im Abstand von jeweils etwa 2 Jahren kennt man schon das Personal, die Umgebung und fühlt sich irgendwie eh auch "aufgehoben" dort. Trotzdem wusste ich ja nie, welche Hebamme mich begleiten würde und wie, und welche Leute sonst noch in den Kreißsaal laufen. Das Entspannen hat bei der ersten Geburt gar nicht funktioniert, bei den anderen beiden halbwegs - da hatte ich mich davor mit "hypnomentaler Geburtsvorbereitung" beschäftigt. Aber bin ich auch geistig wirklich bei meinem Baby oder viel mehr im Außen, bei den ungewohnten Geräuschen und Menschen?!

 

Und wie werde ich die Geburt daheim in den vier Wänden erleben, wo die Wehen beginnen und ich einfach "weitermachen" kann, ohne überlegen zu müssen, ob ich noch eine beschwerliche Fahrt ins Krankenhaus vor mir habe?! Wo ich eine vertraute Umgebung habe, in der ich mich entspannen kann, mit vertrauten Geräuschen und Gerüchen, und ganz allein nur mit meinem Mann und der Hebamme?! Im Idealfall... ich hätte schon vor, dass die Geschwister inzwischen bei Oma und Opa sind, weil ich mich sonst zu abgelenkt fühlen würde und ich mir nicht sicher bin, ob so ein Geburtserlebnis in so jungen Jahren nicht auch traumatisch erlebt werden könnte...

 

Wie - und wann - ich die Hausgeburt tatsächlich erleben werde, das werde ich euch gern berichten! Mutter-Barbara hat da schon sehr schöne Erfahrungen gemacht und mir auch die Hebamme Patricia Schmidmeier weiterempfohlen. Vielleicht magst du ja auch davon berichten, liebe Barbara?!


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Gedanken beim Warten...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Zwei Wochen noch bis zum errechneten Geburtstermin! Der Bauch fühlt sich oft aufgebläht und kurz vorm Platzen an. Letzte Nacht haben wir die Kinder vorsichtshalber schon bei der Oma schlafen lassen, weil es am Nachmittag so rund ging im Bauch und leichte Wehe zu spüren waren. Aber, Fehlalarm. Macht nichts. Wer weiß, wie lange es noch dauert. Vielleicht habe ich es mir gestern nur schon so sehr gewünscht, dass das Baby endlich kommen möge.

 

Wollte ich es forcieren? Habe ich versucht, vom Kopf her zu "erzwingen", dass es schon kommt? Vielleicht ist es ja noch gar nicht fertig. Dabei wäre genau dieses Warten können, dass etwas reif ist, eine typisch weibliche, positive Eigenschaft. Das Gespür dafür zu haben, wann es Zeit wird, mit einer Idee, einem Projekt nach Außen zu gehen und es nicht zu früh in die rauhe Welt zu entlassen. Es nicht an den Haaren herbeizuziehen oder es aus der Erde zu ziehen, ehe sich noch die Wurzeln gefestigt haben. Dieses Gespür können wir in der Schwangerschaft wieder "üben", was wir im Alltag vielleicht oft verloren haben.

 

Dennoch: Die Wochen ziehen sich! Obwohl ich bisher ohnehin noch zuviel um die Ohren hatte, um ich so richtig auf die Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt zu konzentrieren - und vor allem darauf, was mir und dem Baby wirklich gut tun würde. Außer mein Mittagsschläfchen halte ich regelmäßig ein, das geht gar nicht anders. Trotzdem falle ich müde und erledigt am Abend ins Bett. Die Nächte sind dafür unruhig, ich wälze mich von einer Seite auf die andere und weiß nicht mehr, wie ich liegen soll. Dazwischen Klogänge. Hüftschmerzen und Krämpfe und Verspannungen... Welche Schwangere kennt das nicht?! Dabei sind das ja wirklich harmlose Dinge! Ich höre immer wieder von Frauen, die die schlimmsten Torturen während der Schwangerschaft durchmachen müssen - ihnen und ihren Babys wünsche ich alles erdenklich Gute! Und bin gleichzeitig sehr dankbar, dass es mir gut geht!

 

Warum aber gibt es diese "Ungerechtigkeiten"? Warum geht es manchen Frauen so schlecht? Warum klappt bei manchen nicht einmal die Zeugung? Und die Geburt schon gar nicht??? Auf der anderen Seite höre ich von mehr und mehr Frauen, die sich einen Kaiserschnitt-Termin geben lassen - rein aus "Bequemlichkeit"(?!) oder Mangel an Vertrauen, und weil sich das Kind dadurch besser planen lässt.

 

Sind das Folgen unserer wie mir scheint unmenschlichen Lebensweise? Sollten wir nicht viel mehr eingebunden sein in die uns umgebende Natur?! Sollten wir nicht wieder nach den Jahreszeiten leben können und nach dem eigenen Zyklus und dem des Mondes und der Sonne?! Vielleicht würden wir dann unser weibliches Gespür wiederentdecken und unsere eigene Natur ausleben können - ohne Schmerzen, Kampf und Komplikationen...

 

Frauen, Weiber - Mütter und Großmütter: Wie finden wir zurück zu unserer Natur, zu unserer weiblichen Intuition? Wie können wir uns zusammentun und die starke, weibliche Kraft wiederbeleben, die in dieser Welt so fehlt??? Wie finden wir zurück zum Urvertrauen und zum Vertrauen in die eigene Weiblichkeit - und leben wieder das Leben, das der Schöpfer einst für uns erdacht hat???!!!


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Eine Mutter schafft...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Lange ist es her, seit wir unseren letzten Blog veröffentlicht haben.

Seither ist viel geschehen: In meinem Bauch wächst ein Baby heran, ein kleiner Junge! Bald wird er das Licht der Welt erblicken...

 

Es ist unser viertes Kind, und erst langsam beginne ich wirklich zu begreifen, was "Mutterschafft" eigentlich bedeutet - oder "Elternschafft". Nämlich, dass ich meine - oder ich und mein Mann wir unsere - von Natur aus zugedachte Rolle als Schöpfer annehmen!

 

Laut "Anastasia" wäre es das Natürlichste und Wundervollste, wenn Frau und Mann vor der Zeugung ihr Kind in Gedanken - und Worten erschaffen. Und wenn sie sich dann in dem Wunsch, gemeinsam ein neues Wesen zu schaffen vereinigen, dann ist das kein normaler Sex mehr, sondern eine Verbindung, die im Himmel geschlossen wurde und alles im Leben der beiden und der ganzen Familie verändern könnte.

 

Diesmal ist es anders gekommen, mein Mann und ich hegten keinen bewussten Wunsch nach einem Kind. Dennoch kann ich mich sehr gut an die Zeugung erinnern, in der ich losgelöst von sämtlichen Ängsten einer bevorstehenden Schwangerschaft war. Ich war wohl einfach bereit, zu empfangen - so, wie er bereit zu geben war. Und es war wunderschön!

 

Bei den anderen drei Kindern haben wir unsere Bereitschaft für ein Kind immer vorher ausgesprochen, und mit dieser Bereitschaft haben wir auch die Zeugung erlebt, es war jedesmal viel spezieller, intensiver, schöner als sonst. Und kurze Zeit später spürte ich, dass ich schwanger bin.

 

Trotzdem wussten wir auch diesmal noch nicht, welche Bedeutung diesem gemeinsamen Schöpfen zukommt und dass es sogar möglich ist, sich das neue Wesen in allen Details in Gedanken zu erschaffen. Dieses gemeinsame Erschaffen jedoch wäre laut Anastasia die Voraussetzung für eine glückliche Partnerschaft und Familie. Sie spricht davon, dass Sex nur um der Befriedigung willen tatsächlich nur eine kurze Befriedigung bringt, aber auf Dauer nicht glücklich machen kann. Weil die uns von Natur gegebene Schöpferkraft nicht ausgelebt wird. Oder weil Kinder nur "Zufallsprodukte" einer fleischlichen Lust sind, die echte Verbindung zweier Schöpfer jedoch fehlt.

 

Nun, mag sein, dass das alles sehr altmodisch und lebensfremd klingt... Ich frage mich nur, warum es dann kaum glückliche Familien gibt und Paare ihre Verliebtheit schon nach kürzester Zeit verlieren. Könnte da nicht vielleicht was dran sein?!

Fortsetzung folgt...


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Tierorakel

Tieren wird im Schamanismus, von Medizinmännern, Seherinnen und weisen Frauen von jeher besondere Bedeutung beigemessen, denn Tiere können mühelos die Brücke zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt queren und sind in der Anderswelt genauso daheim wie in der irdischen Welt. Sie können Botschaften überbringen, uns lehren, führen oder beschützen, selbst wenn sie nicht physisch anwesend sind.

Um selbst ein Tierorakel zu erstellen, kann man flache Kieselsteine sammeln und die Tiere bunt aufmalen oder mit einem wasserfesten Stift skizzieren. Für die unten angeführten Tiere brauchst man 17 Steine. Es sind dies die Tiere:

Pferd, Bulle, Kuh, Hirsch, Reh, Fuchs, Adler, Widder, Rabe, Bär, Wolf, Eber, Hund, Katze, Eule, Amsel und Biene.

 

Zur Orakelbefragung gibt man die Steine in einen Stoff- oder Lederbeutel. Am Ruheplatz zündet man eine Kerze an, zentriert sich, indem man ein paarmal tief ein- und ausatmet und formuliert eine Bitte oder Frage, wie zB "Welches Tier, welche Kraft und Qualität möchte mich jetzt und in nächster Zeit begleiten?" oder "Welche Botschaft möchte mir jetzt durch eines der Tiere übermittelt werden?" Man stellt immer nur eine Frage! Dann in den Beutel greifen und einen Stein herausnehmen. Um die Antwort zu erfassen, sollte man aber nicht nur die Worte ablesen, sondern auch versuchen, sich in das Tier hineinzuversetzen - welche Verhaltensweisen hat es, welche Gefühle und Assoziationen weckt es in mir, wie verhält es sich in freier Natur, welche Erlebnisse oder Geschichten fallen mir zu dem Tier ein, usw.

 

Einige Tiere mit ihren charakteristischen Eigenschaften:

Das Pferd

ruft uns auf, in der physischen Welt oder auch den inneren Welten auf Reisen zu gehen. Pferde sind Herdentiere und brauchen Gemeinschaft, sie haben große physische Kraft und Ausdauer, sind aber gleichzeitig sehr feinfühlig und besitzen eine hohe Sensitivität.

 

Der Bulle

symbolisiert physische Kraft und Mächtigkeit, Überzeugungskraft und Fruchtbarkeit. Als vorbildlicher Wächter seiner Herde ist er seinem Besitzer von großem Nutzen. Er gilt als Zeichen von Fülle und Wohlstand.

 

Die Kuh

als heiliges Symbol und Totem der keltischen Göttin Brigid, steht für selbstlose Mutterschaft mit großzügig fließenden, heilenden und nährenden Kräften. Dieser immerwährende Strom nährender und heilender Energie steht allgegenwärtig zur Verfügung: in der Natur, in unserer Nahrung, in unseren Herzen.

 

Der Hirsch

steht für majestätische Anmut, Integrität, Unabhängigkeit und Schöpfungskraft. Als Botschafter der Anderswelt wurde er mit Cernunnos assoziiert. Dieser keltische Naturgott vereinte sämtliche schöpferische Kräfte der Natur und galt als Begleiter der großen Erdgöttin.

 

Das Reh

verkörpert Sanftheit, Anmut und Eleganz. Sein scheuer Ruf entführt uns ins Reich der Feen und lädt ein, jenseits unserer materiellen, oberflächlichen Welt den Dingen ins Herz zu blicken, um die Ursachen zu erkennen, anstatt nur die Auswirkungen wahrzunehmen.

 

Der Fuchs

ist schlau und scharfsinnig; das kennen wir bereits aus Märchen. Er weiß, wann er sich offen zeigen kann, wann er sich besser versteckt hält oder wann er Schläue und Diplomatie einsetzt. Die Herausforderung ist, Scharfsinnigkeit und Schläue nicht zu nutzen, um andere zu täuschen oder zu betrügen.

 

Der Adler

lehrt uns, das Leben im größeren Überblick und Kontext zu betrachten, um anstehende Entscheidungen mit mehr Klarheit und Objektivität zu treffen. Der Adler trifft seine Entscheidung genau im richtigen Moment, verfolgt mutig sein Ziel und zeigt keine Scheu, neues, unbekanntes Territorium aufzusuchen.

 

Der Widder

repräsentiert die Kraft, Schwierigkeiten durchzustehen und zu überwinden, um letztlich sein Ziel zu erreichen. Er steht für Stärke und Stabilität, für Ausdauer und Durchbruch. Die Herausforderung kann sein, geduldig zu bleiben und trotz Zielstrebigkeit nicht mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.

 

Der Rabe

steht für Heilung, Einweihung und Schutz, aber auch für Zerstörung. Als Begleiter der keltischen Todesgöttin Morrigan taucht er auf, wenn etwas Altes stirbt oder vergeht und Platz macht für etwas Neues. Für die Druiden blickte er hinter den Schleier des Todes, in Vergangenheit und Zukunft und verkehrte als Botschafter zwischen den Welten.

 

Der Bär

vereint Urkraft, Souveränität, Instinkt und Intuition. Wegen dieser Eigenschaften war er in allen alten schamanischen und druidischen Zeremonien eines der wichtigsten und am meisten verehrte Krafttier. Der Name "Arthur" bedeutet im Keltischen "Bärenmann" und "Alban Arthan" für die Wintersonnenwende bedeutet "Licht des Arthur". Hier zeigt sich die Artus-Sage in ihrer tieferen Bedeutung!

 

Der Wolf

als wildes und doch sehr soziales Tier kann uns lehren, scheinbar Gegensätzliches zu vereinen. Weil er seine Intuition nutzt und nicht allein auf seine Kraft vertraut, weiß er genau, wann er Barrieren überwinden und Risiken eingehen kann. Als Gefährte und Rudeltier ist er treu, aber auch als Einzelgänger kann er problemlos überleben.

 

Der Eber

steht für Kampfgeist, Führerschaft und Ausrichtung. Der Eber lehrt uns, Richtung im Leben zu finden und mutig, kraftvoll und energisch für unsere Überzeugungen einzustehen. Die Herausforderung kann sein, erst abzuwägen, bevor mit roher, ungezügelter Kraft gekämpft wird.

 

Der Hund

verkörpert Loyalität, Treue und Vertrauen, aber auch Schutz. In der druidischen Tradition galt der Hund als Hüter der Mysterien. Um wichtige Werte zu beschützen, ist er bereit zum Kampf, unterscheidet aber instinktiv zwischen guter und böser Absicht. Die Herausforderung kann sein, nicht sofort reflexartig zuzubeißen.

 

Die Katze

lehrt uns die Fähigkeit, Situationen über längere Zeit ganz ruhig zu beobachten, ohne darauf zu reagieren. Scheinbar schlafend, aber in Wirklichkeit lauschend, nutzt sie ihre hoch entwickelten Sinne zur gleichzeitigen Wahrnehmung physischer und feinstofflicher Welten. So sehr sie die Nähe liebt, braucht sie doch auch ihre Unabhängigkeit.

 

Die Eule

steht für Weisheit und Wandel. Es heißt, sie würde den Schleier der Begrenzungen von Raum und Zeit durchdringen, sie sieht die Seelen kommen und gehen, und so galt ihr Schrei seit jeher als Omen für Tod und Geburt. Während sie lautlos durch die Nacht gleitet, nutzt sie ihre äußerst scharfen Sinne, um auf die Jagd zu gehen.

 

Die Amsel

sitzt am Torweg zweier Welten. Sie drängt uns, zu erkennen, welcher Weg jetzt für uns ansteht. Ist es der spirituelle Weg, der uns verspricht, die tiefsten Tiefen unserer Seele zu ergründen? Oder ist es die äußere Welt, die uns ruft, unseren Aufgaben und Verantwortungen nachzukommen?

 

Die Biene

zeigt uns, dass wir in Harmonie miteinander leben können, indem wir als Gemeinschaft zusammenhelfen. Sie lädt uns ein, Süße und Wunder des Lebens zu kosten und gemeinsam zu feiern. In der druidischen Tradition gab es viele Feste, und wir alle brauchen Zeiten, wo wir zusammenkommen, um Freude zu erleben.

 


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Ritual für Abschluss, Übergang und Neubeginn

  • Ich mache mir Gedanken, welche Phase meines Lebens oder welches Ereignis ich rituell beenden möchte. Ich bin bereit, das Vergangene noch einmal vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen.
  • Ich blicke aus der Distanz heraus möglichst neutral auf die Vergangenheit zurück und versuche zu verstehen und zu akzeptieren, dass auch traurige und schmerzhafte Erfahrungen zu unserem Leben gehören und diese oft wertvolle Lektionen enthalten können.
  • Ich schaue auch auf gute Erfahrungen zurück und erinnere mich an alle glücklichen und frohen Stunden.
  • Es ist wichtig, das Vergangene zu würdigen - das Schwierige und Schmerzhafte genauso wie das Schöne und Freudvolle. Nur so kann ich frei und unbelastet den nächsten Schritt in die Zukunft gehen! Dafür erlaube ich mir so viel Zeit, wie diese Schritte eben benötigen.
  • Alles, was "das Alte" symbolisiert, schreibe ich auf ein Blatt Papier nieder oder verwende dafür symbolisch einen Gegenstand oder Fotos. Das Alte" wird zu meiner Linken platziert, und dort wird auch eine Kerze angezündet.
  • Nun frage ich mich, was ich für die Zukunft in mein Leben einladen möchte. Ich denke an Schönes und Positives, an Freude, Liebe, Leichtigkeit, Freundschaften usw und schreibe einige Worte dazu auf.
  • Ich verwende ein Symbol für die Schöpfungskraft wie zB eine Blume oder einen Kristall und platziere dieses "Zukünftige" zu meiner Rechten, wo ich ebenfalls eine Kerze anzünde.
  • In der Mitte stehe ich mit einer Räucherschale und nehme den Platz zwischen Vergangenheit und Zukunft ein. Zuerst räuchere ich mich selbst zB mit einer Feder oder einem Fächer ab, wende mich dann der Vergangenheit zu und räuchere dort die Objekte ab. Dabei denke ich noch einmal an das Gute und auch weniger Gute und was ich daraus gelernt habe. Ich formuliere meine Gedanken und Gefühle mit eigenen Worten und danke für das, was ich in dieser Zeit lernen durfte. Ich drücke aus, was ich jetzt hinter mir lassen möchte, verabschiede mich und blase die Kerze aus.
  • Ich halte kurz inne und mache mir bewusst, dass ich an der Schwelle stehe: Das Alte ist abgeschlossen, aber das Neue noch nicht sichtbar. Es ist die Zeit dazwischen (wie in den Rauhnächten), die Zeit schöpferischer Stille, in der das neue Leben darauf wartet, geboren zu werden.
  • Ich räuchere mich selbst noch einmal ab und wende mich nun der "Zukunft" zu. Dort räuchere ich alles ab, was die Zukunft repräsentiert und tauche ein in ein Gefühl der Vorfreude und des Glücks, wenn sich meine Wünsche schon erfüllt haben. Ich freue mich auf das Zukünftige, selbst wenn es wieder ein paar Lektionen bereithält. Ich genieße mein Leben und bin davon überzeugt, dass letztendlich alles gut ist. Ich danke für all die guten Dinge, die ich schon in meinem Leben erfahren habe. So heiße ich die Zukunft willkommen und blase zuletzt die Kerze aus.

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Newsletter für die magischen Rauhnächte...

Die Rauhnächte waren bei unseren Vorfahren  - und sind es heute immer noch - Heilige Nächte. In ihnen wurde früher möglichst nicht gearbeitet, sondern nur wahrgenommen und in der Familie gelebt.Wollen wir gemeinsam den Mut haben und unser Wurzeln wieder integrieren ?

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Auszeit nehmen !

Mutter_Birgit beginnt einfach mal mit dem Schreiben...

 

Erst nachdem mein Sohn, also mein 3. Kind, abgestillt war, habe ich es mir endlich, endlich erlaubt, mal eine längere Auszeit zu gönnen. Ich hatte etliche Wochen, in denen alle drei Kinder nachts mit uns das Bett teilten und ich kaum noch Schlaf finden konnte. So habe ich letztes Jahr vor Weihnachten beschlossen, mir im Jänner ein Wochenende allein in einer Therme zu gönnen. Schlafen konnte ich trotzdem nicht ;) Aber es war schön, einfach mal Zeit für mich zu haben! Habe beim Heimfahren gleich wieder fürs nächste Jahr gebucht - same time same station!

 

Aber ich finde, eine kleine Auszeit sollte sich nicht auf ein einziges Wochenende im Jahr beschränken, sondern regelmäßig eingeführt werden. Zum Beispiel allein mal raus in die Natur, wöchentliches Yoga zum Entspannen oder ein inspirierendes Hobby, bei dem die Kinder in der Zwischenzeit gut versorgt sind... Ja, ich kenne die Aussagen wie "Rabenmutter" und "Egoist" usw... davon sollte frau sich bloß nicht beirren lassen! Erst wenn es der Mutter gut geht, geht es der ganzen Familie gut!

 


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Liebster Award

Vielen Dank, liebe Linda von "Lebendig sein", dass du uns für den "Liebster Award" nominiert hast!

 

Du hast uns elf Fragen gestellt, die wir hier beantworten möchten:

 

       1. Woher kommt deine Inspiration für’s Bloggen ?

Aus dem Bedürfnis heraus, sich mitzuteilen, um seine Erkenntnisse und Lösungsstrategien anderen eine Inspiration sein zu lassen! Oft fehlt uns der Überblick und dann kann ein Beitrag, der vom Herzen eines anderen Menschen kommt, wahre Wunder wirken ;)

Unsere Texte sind direkt aus dem Leben gegriffen. In den Blog fließen alle möglichen Themen ein, die uns täglich beschäftigen.

 

       2. Was glaubst du, macht deinen Blog lesenswert?

 

Wir meinen, - wenn sich jemand die Zeit nimmt und sich auf unsere langen Texte einlässt - hier einen Platz findet, an dem frau nicht allein gelassen wird. Unser Anliegen ist es, besonders in den schwierigen Zeiten der Mutterschaf(f)t Mut zu machen und mit einer oft im Alltag fehlenden Offenheit für diese Themen des Lebens an diese Dinge heran zu gehen. Unser grösstes Anliegen ist es, der Frau und dem Menschen allgemein zu zeigen bzw. ein Gefühl zu geben, dass wir nicht alleine sind - nein - wir sind ALL - EIN :)

Und außerdem gibt es neben den längeren Blogs auch einen kurzen, knackigen Newsletter. Dieser bietet die Möglichkeit, kurz zusammengefasste Erkenntnisse und Erfahrungen in Form von sehr wertvollen Tipps für den Alltag einmal im Monat zu bekommen! Also einfach anmelden!


3. Setzt dich das Bloggen manchmal auch unter Druck, machst du dir damit Stress, oder „kommt es dir leicht aus den Fingern“?

 

Wenn ein konkretes Thema ansteht und wir bereits am Schreiben sind, geht es leicht von der Hand. Aber dann gibt es Zeiten, wo es uns stresst, weil doch eigentlich schon ein Blog fällig wäre und wir im Moment kein besonderes Anliegen haben, das wir mit anderen Müttern teilen könnten, weil das Thema einfach zu "schwammig" ist oder wir sogar das Gefühl haben, im Moment nichts zu sagen zu haben. Doch auch das ist Teil des Lebens und der Mutterschaf(f)t - Alles hat seine Zeit und des glücklichen Lebens Feind ist der Streß - also - auch KEIN Blog darf sein ;)

 

4. Wie gehst du mit unangenehmen Gedanken um?

 

Mutter_Birgit: Wenn es mir einfällt, wende ich mich an Byron Katie und mache "The Work" dazu - schriftlich oder auch nur im Kopf. Noch besser geht's mit Unterstützung von außen, wie ich es früher mit einer guten Freundin übers Telefon praktiziert habe.

Mutter_Barbara: Ich konzentriere mich so gut wie möglich auf meinen Atem und nehme wahr, was sich jetzt gerade tut und  selten findet der Inhalt der Gedanken gerade statt ! Was sie tun ist das JETZT blockieren !  Einfach atmen und loslassen - oft leichter gesagt wie getan ;)

 

5. Was ist das Tollste, was du jemals entdeckt hast?

 

Das Tollste, das ich jemals entdeckt habe... hm... in ganz, ganz wachen und schönen Momenten MICH selbst :) das heißt, etwas Höheres, das durch mich wirkt und gleichzeitig doch Ich bin.

 WIr - sind wunderbare Wesen nur wir reden uns klein und kommt Irgendwas entgegen ,soll es eben so sein ;)

            

6. Hast du Kinder? Falls ja, möchtest du welche? (In beiden Fällen) Warum und wenn ja, wie viele?

 

Mutter_Birgit: Ja, 3 Kinder - und das möchte ich auch so! Wahrscheinlich, weil ich selber auch 2 Geschwister habe und es sich für mich irgendwie "komplett" anfühlt. Naja, manchmal wären 2 einfacher, zB wenn in der Früh darum gestritten wird, wer auf welcher Seite von mir im Bett kuscheln darf (der 3. liegt dann halt oben auf - geht ja jetzt noch, wo sie noch so klein sind) ;)  

Mutter_Barbara: Ja , 5 kleine und große Meister ! Für mich war es Bestimmung um die bedingungslose Liebe leichter zu lernen ! Die einfachste Form dieser Liebe ist die Mutter _ Kind Liebe und darauf wird meiner Meinung nach alles im Leben eines Menschen aufgebaut. Auch wenn man oder frau sich gegen Kinder entscheiden , wird die Bindung  zu den einigenen Eltern das eigene Leben prägen !

                                                7. Was mögen andere an dir?

 

Mutter_Birgit: Ich glaube, andere schätzen an mir die Fähigkeit, zuzuhören. Meine Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Loyalität. Was meinst du dazu, Barbara? Das denke ich auch und nicht zu vergessen _ dein schönes, freches aber  herzliches Lächeln, dein Arrengement für die SINN und HERZ - VOLLEN Dinge in der Entwicklung der Menschen, deinen Stil zu schreiben und dadurch die Herzen zu erreichen, die Ruhe die du im Umgang mit deinen Kindern ausstrahlst, deine Stimme, deinen Humor, dein Glaube und und und ... i mog di a afoch ;)  Dickes Bussi, liebe Babsi!!!

 

Ich schätze an Mutter_Barbara ihren großartigen Sinn für das Ganze, ihre Mütterlichkeit - sie schaut darauf, dass alle versorgt sind und es ihnen gut geht. Ich schätze ihre Tiefgründigkeit und ihren Ideenreichtum, ihren Mut, ihre Kraft und ihren Willen, die Welt zu verbessern und generell wie sie ihr Leben meistert, ihre coole Ausstrahlung, ihr Lächeln, ihre Kreativität und noch viel, viel mehr... I mog di afoch :))) - Moi Danke, liebe Birgit !

 

                                      8. Inwiefern würdest du die Welt gerne verändern?

 

Mutter_Birgit: Ich möchte mithelfen, eine neue (Arbeits-)Kultur zu schaffen. Kinder sollen sich nicht länger im Schulsystem verbilden lassen, sondern in neuen Schulen aufwachsen dürfen, in denen sie sich selbst immer besser kennenlernen und herausfinden, wer sie sind und was sie wollen. Und dieses dann unmittelbar ausleben können - in Form einer Arbeit, die ihnen wirklich entspricht und wo es nicht mehr darum geht, bloß Geld zu verdienen, um irgendwie überleben zu können.

Ich träume von einer Welt, in der die Grundbedürfnisse jedes Menschen erfüllt sind, in der Frieden herrscht und eine Gemeinschaft voller Mitgefühl. In der wir uns überhaupt erst zum echten "Mensch sein" aufschwingen und unser volles Potenzial entwickeln können. Und dass sich die einzelnen Potenziale zusammen noch potenzieren :)

Mutter_Barbara: Es wurde alles gesagt ,bzw. geschrieben :)

 

9. Bist du auch mal gerne alleine für dich oder lieber in Gesellschaft?

 

Mutter_Birgit: Ich bin gern in Gesellschaft, besonders wenn es eine Gruppe von Gleichgesinnten ist und ich gute, tiefgründige Gespräche führen kann. Aber ich brauche das Allein sein, um wieder ganz zu mir zu kommen.

Mutter_ Barbara: Ich liebe Menschen mit denen man in die Tiefe gehen kann , dann wiederrum abhebt und in andere Sphären aufsteigt :) Ich finde Small Talk = Zeitverschwendung und es wäre oft besser statt dessen einfach zu schweigen . Allein sein ist seit langem wie eine Sternschnuppe - aber ich erfreu mich sehr darn ;) Brauchen würde ich es täglich um in meine Kraft zu kommen - das wäre das Geheimrezept für eine entspannte Mutter_Barbara !

 10. Welches Buch hat dich am meistens geprägt?

 

Mutter_Barbara: "Der Weg des echten Mannes" und "Sex als Gebet" von David Deida

Mutter_Birgit: "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron

 

11. Was heißt es für dich, lebendig zu Sein?

 

Wenn ich ganz bei mir bin, mich gut spüren kann, einer inspirierenden Tätigkeit nachgehe oder tiefgehende Gespräche führe... und natürlich auch beim Sex... dann fühle ich die Lebendigkeit wie ein warmes Kribbeln bis hin zu einem starken Pulsieren im ganzen Körper und besonders im Bauch und im Herzen. Es ist wie Verliebtsein, ich könnte Bäume ausreißen! Mutter_ Barbara: Mit Menschen meine Zeit verbringen welche bereit sind ihr und das SEIN von ihrem Gegenüber als GANZES wahrzunehmen  ....weil wir uns unserer vielen Körpern bewusst sind !

 

Und... die neuen Nominierten sind:

Claudia und Ed von "Afoch lebn"

Claudia von "Claudia's Cancer Challenge

Stefan Wolf "http://www.loveproductions.org/ "

 

Und das sind unsere elf Fragen an die Nominierten:

1. Was hat dich dazu veranlasst, einen Blog zu starten?...dich durch einen Blog der Welt mitzuteilen ?

2. Was willst du den Menschen mit deinem Blog besonders ans Herz legen?

3. Welche Rückmeldungen hast du bereits auf deinen Blog bekommen?Über welche Rückmeldungen hast du dich bei deinen Blogs am meisten gefreut ?

4.Wie lebst du, wie kann man sich dein Zuhause vorstellen?

5. Hast du ein besonderes Hobby?Fühlst du dich zu etwas berufen in deinem Leben und folgst du dieser Gabe ?

6. Liest du gerne? Hast du ein Lieblingsbuch?Welches Buch hat dich am meisten geprägt bzw. dich wach gerüttelt ?

7. Verreist du gerne? Was ist dein Lieblingsland und warum?

8. Hast du etwas übrig für Politik?
Wer oder was hat Dich in deinem Leben am meisten geprägt?

9. Was war das traurigste Erlebnis in deinem Leben? .. und was hast du daraus gelernt was dich reifer und stärker machte ?

10. Was war das schönste Erlebnis in deinem Leben? ... und warum ist es so passiert ?

11. Wie siehst du in die Zukunft - pessimistisch oder mit Optimismus?

 

 

Was hat es mit dem „Liebster Award“ eigentlich auf sich?

Wenn du für den „Lieb­ster Award“ nomi­niert wirst und ihn anneh­men möch­test, gibt es ein paar Vor­schläge zur besten Vor­ge­hens­weise, damit sowohl der nomi­nie­rende Blog und ich, als auch die von mir nomi­nier­ten Blogs den größt­mög­li­chen Nut­zen aus die­ser „Ver­net­zungs­mög­lich­keit“ zie­hen kön­nen, bei der es sich um eine Art Ket­ten­brief für Blog­ger han­delt. Dieser wurde dafür geschaf­fen, neue Blogs und Blog­ger zu ent­decken bzw. in der soge­nann­ten Blo­gosphäre zu begrü­ßen.

Schreib hierzu einen neuen Blogbeitrag zum „Liebster Award“ mit folgendem Inhalt:

1. Danke der Per­son, die dich nomi­niert hat, und poste einen Link zu ihrem Blog (und evtl. auch zum Beitrag).
2. Zeige den „Lieb­ster Award“ auf dei­nem Blog, indem du ihn in den Bei­trag ein­fügst oder ihn mit­tels eines Wid­gets anzei­gen lässt (dies funk­tio­niert am besten, wenn man die Grafik auf den Com­pu­ter lädt und dann in den Blog­bei­trag hoch­lädt.
3. Beant­worte die elf gestell­ten Fra­gen.
(4. Optional: Erzähle elf zufäl­lig aus­ge­wählte Fak­ten über dich.)
5. Nomi­niere fünf bis elf Blogs, von denen du meinst, dass sie den „Lieb­ster Award“ ver­dient haben und denen weni­ger als 1000 „Fans“ fol­gen. Nicht alle Blogs zei­gen die Zahl ihrer“ Fol­lo­wer“ an. Hier kannst du ein­fach beim Inha­ber nach­fra­gen.
6. Erstelle eine neue Liste mit Fra­gen, deren Beant­wor­tung du dir von den nomi­nier­ten Blogs wünschst.
7. Schreibe die hier ste­hen­den „Hand­lungs­emp­feh­lun­gen“ in dei­nen Bei­trag und dann:
8. Infor­miere die Menschen/Blogs, die du nomi­niert hast, dass sie für den“ Lieb­ster Award“ nomi­niert wur­den. Teile einen Link zu dei­nem Bei­trag mit ihnen, damit sie wis­sen, was es mit die­sem Award auf sich hat, denn sie könn­ten noch nichts davon gehört haben.

 

 

 

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Was ich an dir mag...

Mutter Birgit schreibt...

 

Bei einem unserer Mutterschaf(f)ts-Treffen zeigte sich mal wieder ganz deutlich, wie unzufrieden (speziell) frau oft mit sich selber ist. Die eine kann ihr Kinn nicht ausstehen, die andere jammert über ihre Nase, über ihre zu breiten Hüften oder Schultern, dem zu großen oder zu kleinen Busen, Orangenhaut, Falten und überhaupt ganz unmöglicher Figur - nicht zu vergessen die Haare! Sprich, frau ist selten mit dem zufrieden, wie und was sie ist und würde meistens viel lieber aussehen wie "die anderen" oder zumindest Teile von sich selbst austauschen. Und selbst, wenn frau mit den körperlichen Gegebenheiten so halbwegs zufrieden ist, so findet sich bestimmt irgendein anderer "innerer" Makel. Mir scheint, bei Männern ist diese Unzufriedenheit mit sich selbst nicht so weit verbreitet. Oder geben sie's nur nicht zu?!

 

Ich musste immer wieder an dieses Thema denken und fragte mich, warum das wohl so sei. Nun habe ich in einem Buch von Frithjof Bergmann (Neue Arbeit, Neue Kultur) eine interessante These gefunden, die ich euch hier mitteilen möchte:

Die Selbstunkenntnis

Frithjof Bergmann hat diese Wortschöpfung als Gegensatz zur "Selbsterkenntnis" erfunden, um zu verdeutlichen, wie wenig wir über uns selbst wissen. Er meint, dass wir gerade, wenn es etwa um unsere Wünsche geht, also darum, was wir wirklich, wirklich wollen, sehr oft im Dunkeln tappen und wir tatsächlich so etwas wie einen blinden Fleck haben. Er meint, dass wir große Schwierigkeiten haben, uns selbst zu erkennen. Dass wir unsere unterschwelligen Begierden nicht kennen, aber oft nicht einmal die bloße Form und Kontur unseres Körpers. Als Beispiel gibt er an, dass sich viele Menschen zu einer Diät zwingen, sich dabei aber unsicher sind und nicht wissen, was sie von der Wirkung halten sollen. Also warten sie. Endlich treffen sie jemanden, den sie längere Zeit nicht gesehen haben, und wenn dieser dann sagt: "Du siehst dünner aus", atmen sie erleichtert auf.

 

Noch schlimmer scheint es mit unseren Emotionen zu sein. Etwa, dass uns jemand anderer darauf aufmerksam macht, dass man deprimiert oder traurig wirkt, ohne dass man es bisher selber bemerkt hätte. Erst ein Blick in den Spiegel zeigt einem dann vielleicht, dass man tatsächlich abgeschlagen und fertig aussieht.

Andere können uns auch oft viel besser sagen, welche Farbe oder welches Kleidungsstück zu uns passen würde - und das, obwohl sie uns gerade mal ein paar Minuten gesehen haben.

 

Auf der anderen Seite aber haben wir ein wunderbar klarsichtiges Wissen um andere Menschen und um sehr viele andere Dinge in der Außenwelt. Unsere Begegnungen mit anderen Menschen sind daher sehr erstaunlich und asymmetrisch.

"Wir stehen uns gegenüber, ein Ich und ein Du. Wir beide tappen, was uns selbst angeht, im Dunkeln. Aber ich weiß, dass Du mit Deinen Augen sehr viel klarer sehen kannst, was ich bin, als ich selbst, und dasselbe gilt umgekehrt. Du sitzt da und hast das Gefühl, von mir erkannt zu werden. Das erzeugt mit einem Schlag eine ganz erstaunliche enge wechselseitige Verbindung. Wo es um Dich selbst geht, bist Du verloren, aber ich habe ein Augenpaar, mit dessen Hilfe Du Dich selbst kennen lernen könntest; und umgekehrt ist es genauso. Darum brauchen wir einander auf die allergrundlegendste Weise. Wir sind dermaßen miteinander verbunden, dass man sich auch vorstellen könnte, wir seien ein einziger komplexer Organismus mit vier Augen."

 

Das heißt, dass uns andere Menschen auf eine endgültige und tiefgehende Weise in vielem wahrscheinlich schneller und besser erkennen als wir uns selbst, und dass wir anderen in manchen Dingen mehr vertrauen sollten als unserem eigenen Urteil... Das habe ich so noch nie betrachtet. Setzt aber voraus, dass wir sehr gut zuhören lernen, um alle Nuancen wahrzunehmen, die da gesagt werden. Und auf der anderen Seite ist natürlich auch die Frage, wie ich mein Gegenüber wahrnehme und ihm meine Beobachtungen über ihn kundtue - in Liebe?!

 

Wir könnten es immerhin wieder wie ein Spiel angehen und einmal schauen, was einem andere so alles über uns selbst verraten können. Und dann darüber staunen... Wir schauen in die Welt hinaus, nur um uns selbst besser kennen zu lernen. Oder wie Goethe dies formuliert hat:

 

Man muss sich selbst verlassen und in die Welt gehen, um zu sich selbst zu kommen.

 

Also, liebe Frauen (und auch Männer)... Glaubt euren Freunden, die euch sagen, dass die Figur super ist, so wie sie ist, dass euer Kinn perfekt ist und die Hüften und überhaupt alles an euch :) Ihr seid es wert, geliebt zu sein - vor allem von euch selbst!!!


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Mein armes Mäuschen

Mutter Birgit schreibt:

 

Gestern große Verzweiflung: Mia, meine bald 4-jährige Tochter hatte seit der Nacht von Freitag auf Samstag arges Erbrechen und Durchfall, hat anfangs noch getrunken, aber am Sonntag dann alles verweigert, was ich ihr zum Mund geführt habe. Nach einem langen Mittagsschlaf war sie dann auf einmal kaum noch ansprechbar. Sie verdrehte die Augen, gab eigenartige Dinge von sich - also fantasierte oder halluzinierte offensichtlich - und hing schlapp im Bett herum. Sie hatte hohes Fieber, und ich war mit ihr und meinem Kleinsten, dem bald 2-jährigen Clemens allein daheim, der ebenfalls Durchfall und Erbrechen hatte, aber lange nicht so stark wie sie.

 

Ich hatte große Panik, sie würde mir vollkommen "wegkippen". Zum Glück waren helfende Hände zur Stelle: ein Dank an den lieben Winnie, unseren Freund und praktischen Arzt in Pernitz sowie an meine liebe Freundin Petra! Über Nacht hat sie sich soweit erholt, dass sie in der Früh wieder vollkommen ansprechbar war und wieder getrunken und sogar ein bisschen gegessen hat! Jetzt hoffe ich einfach, dass sie sich rasch erholt und bald wieder der Schalk aus ihrem Gesicht sieht - so wie auf diesem Bild von unserem letzten Urlaub!

 

Wie mein kleines Mäuschen da so schlaff in meinen Armen gelegen ist, da wurde mir nicht bloß bewusst, wie zerbrechlich der Mensch eigentlich ist, sondern auch, wieviel Liebe für diesen kleinen, besonderen Menschen da ist. Wie sehr ich um sie besorgt bin, auch wenn das im Alltag oft überdeckt ist. Als ich sie so reglos liegen sah, da wünschte ich mir nichts anderes herbei als ihr ohrenbetäubendes Kreischen, ihre Lebendigkeit, ihre Geschichten, ihr Lachen, ihre kindliche Freude. Manches, was ich oft kritisiere, wie etwa dass sie so laut wäre, so schrill, so jammernd... das fehlte mir plötzlich.

 

Und ich musste an ein interessantes Interview von Robert Betz und der Geistigen Welt denken, was so die Hauptqualität des Monats Juni ist. Es ist die LIEBE! Oh ja, da ist sie plötzlich wieder - tief und bewegend... Und ich merke, wie sehr sie mir gefehlt hat. Wie sehr ich im Außen war, beschäftigt mit diesem und jenem, ohne mich selbst mehr gut zu spüren und ohne meine Mitmenschen mehr wirklich wahrzunehmen. Ohne die Liebe zu mir selbst und zu anderen noch wirklich wahrnehmen zu können. Nun stehen uns einige Tage Urlaub bevor, und ich will die Zeit nutzen, wieder ganz bei mir "anzukommen" und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren... die LIEBE!!!

 

 


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Urlaubszeit

Mutter Birgit schreibt:

 

Hurra, der Urlaub rückt näher!!! Nur noch drei Tage, dann geht es bei mir für zwei Wochen ab nach Kroatien! Wir haben ein Mobilheim auf einem netten Campingplatz bei Porec gebucht, und ich freue mich schon sehr darauf!

 

Nun stellt sich aber bei mir gleich die Frage: Warum ist frau (und man) im Urlaub so viel anders als daheim? So relaxed, so gechilled, so absolut nicht zu erschüttern? Naja, letzteres nehme ich wieder zurück, wenn ich an den vergangenen Urlaub denke. Da hatten Bernd und ich mal einen ordentlichen Auszucker, weil wir tatsächlich den ganzen Tag alle 5 zusammengeklebt sind - und das auch für zwei Wochen lang, ohne dass sich wenigstens einer von uns beiden mal für ein Stündchen oder mehr eine kleine Auszeit für sich selbst genommen hätte. Aberdennoch beobachte ich an mir selber, dass ich viel fröhlicher und gelassener bin, den Kindern vielleicht einiges durchgehen lasse, was daheim nicht der Fall wäre, dass ich vielleicht gönnerhafter bin und generell umgänglicher, freundlicher, liebevoller.

 

Warum??? Ich meine, es ändert sich natürlich die Umgebung gravierend, aber ich habe im Urlaub immer noch einen gewissen Haushalt zu verrichten, die Kinder sind diesselben (oder nicht?! die sind auch meist wie ausgewechselt), der Partner auch ;) Und ich habe beim Baden auch nicht wirklich Erholung für mich, weil ich ständig hinter den Kleinen her sein muss. Außerdem bin ich ja nun schon seit einigen Jahren durchgehend in Karenz daheim. Sowas wie einen "Arbeitsalltag" gibt es bei mir ja nicht. Oder vielmehr gibt es Urlaub vom Muttersein nicht...

 

Was also ist so anders, wenn frau mal einen Tapetenwechsel bekommt? Und warum gelingt es nicht, dieses Urlaubsfeeling zu speichern und auch daheim abzurufen??? Hat jemand Theorien oder vielmehr Ideen dazu? Danke schon mal!


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Blitzbrot

(Aus "Vegane und vegetarische Brotaufstriche" von Johanna Sederl)

ZUTATEN für 1 Kastenform - in 60 Minuten fertig!

 

400 g gemahlener Dinkel

 100 g  gemahlener Buchweizen

1 Packung Weinsteinbackpulver

1/2 l Wasser + 1 EL Apfelessig

2 EL Brotgewürz

1 TL Salz

2 EL kalt gepresstes Öl, wie Oliven- oder Rapsöl

1 Kastenform

1 Bogen Backpapier

 

ZUBEREITUNG

Alle Zutaten vermischen, das Wasser zum Schluss dazugeben und mit dem Mixer oder dem Kochlöffel gut verrühren.

Es entsteht eine patzige Masse, die nicht geknetet werden kann. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform

füllen. Bei Heißluft bei 200°C 20 Minuten backen, danach auf 180°C zurückschalten und weitere 20 Minuten fertig backen.

 

Stichprobe: Mit einer Nadel das Brot anstechen - wenn kein Teig kleben bleibt, ist das Brot fertig gebacken. Danach unbedingt auskühlen lassen.

 

Tipp: Dieses Brot enthält keine Germ (Hefe) und ist daher für Menschen mit Hefeunverträglichkeit gut geeignet! Sie können statt Buchweizen natürlich auch ein anderes Getreide verwenden, zB Dinkel, dann haben Sie ein reines Dinkelbrot, oder gemahlene Hirse.


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Dicke Luft

Mutter Birgit schreibt...

 

Konflikte und Auseinandersetzungen...

 

Ein Thema, das uns heute Vormittag beim Mutterschaf(f)ts-Frühstück beschäftigte... und wie ich auch beim Schreiben gerade bemerke, ein "abendfüllendes" Thema ist!

 

Die erste Erkenntnis:

Ich kann Beziehung nicht ohne Konflikte haben! Konflikte und Auseinandersetzungen sind TEIL einer Beziehung, sie sind notwendig, um eine Beziehung überhaupt leben zu können!

 

Was ich aber immer wieder (auch an mir selbst) beobachte ist, dass Konflikte weh tun und deshalb unerwünscht sind. Oft redet man aneinander vorbei, beharrt auf seiner Meinung, geht nicht wirklich auf den anderen ein und meint auch zu wissen, dass das Gegenüber das alles "absichtlich" und "gegen" einen selbst tut - "z'fleiß", sozusagen. Wenn ich aber, wie in einem vergangenen Blog, wieder auf das humanistische Weltbild verweisen darf, dann gibt es hier dieses 'zfleiß' nicht. Und das prüfe bitte jede selbst nach, ob das stimmen könnte.

 

Die zweite Erkenntnis:

JEDER Mensch agiert nur FÜR SICH SELBST, aber NIE von Grund auf GEGEN JEMAND ANDEREN!

 

ACHTUNG: Für die Überprüfung, ob das stimmen könnte, ist aber bereits ein gewisser Vertrauensvorschuss notwendig. Das heißt, ich nehme ZUERST einmal an, dass mein Gegenüber - sei es nun mein Kind, mein Partner oder irgendjemand anderer - mich NICHT kränken, verletzen, ärgern, demütigen, klein halten, etc wollte, sondern einen Grund hat, warum es so handelt, und dass dieser Grund ihm selbst dient. Und DANN überprüfe ich, ob es stimmen kann.

 

Wenn also nicht absichtlich gegen mich gehandelt wurde, könnte ich mich ja kurz einmal - als objektiver Beobachter sozusagen - an ihn wenden, ihm schildern, was ich gerade beobachtet habe (und zwar rein die äußerlichen Beobachtungen OHNE jegliche Interpretation!), und ihn fragen, worum es ihm dabei geht, wieso er so gehandelt hat?! Das geht sogar schon bei kleineren Kindern, hier ist es aber besonders notwendig, dass frau versucht, das Bedürfnis dahinter zu deuten und mitzuteilen. Das tut übrigens JEDEM gut, denn auch wir Erwachsene sind uns manchmal selbst nicht so im Klaren, WARUM wir so handeln, wie wir handeln. Und da ist es sehr hilfreich, wenn unser Gegenüber zumindest einen Versuch wagt, mich verstehen zu wollen. Selbst, wenn ich nicht genau errate, worum es dem anderen dabei geht - es ist eine klare Ansage: Ja, ich möchte wirklich verstehen, was du brauchst!

 

Die dritte Erkenntnis:

Ich stelle mich bewusst in das "Haus" des anderen!

Ich versuche zu erfühlen, was bei ihm los ist.

 

FOLGE: Der andere FÜHLT sich verstanden! Oder kann dann ganz klar sagen, Nein, darum gehts nicht, es ist vielmehr so und so... Und es findet ein echter Austausch statt, das Gegenüber öffnet sich, und dies wirkt absolut DE-ESKALIEREND, das heißt, der Konflikt wird gemildert.

 

Und dennoch kann ich unabhängig davon eine andere Meinung, ein anderes Empfinden haben und eine andere Entscheidung treffen! Ich muss es niemanden recht machen, ich muss aber auch niemanden zurecht weisen, sprich ihm SEINE Wahrnehmungen und Gefühle absprechen.

 

Die vierte Erkenntnis:

Meine Entscheidung hat nichts mit dem Wunsch des anderen zu tun!

 

Das heißt, ich spreche ihm diesen Wunsch nicht ab, ich anerkenne, dass er diesen Wunsch hat, auch wenn ich ihn nicht erfüllen kann, auch wenn ich anderer Meinung bin.

 

Zur Veranschaulichung hier, wie ein Konflikt "gesund" ablaufen sollte, dh ohne irgendwelche "Schäden" zu hinterlassen oder einen chronischen Konflikt daraus entstehen zu lassen, der bei jeder Gelegenheit wieder entflammt:

 

Beispiel Mama und Kind:

  1. Wunsch: Kind hat einen Wunsch, zB möchte, dass der Freund bei ihm übernachtet.
  2. Nein: Mama sagt: Nein, ich möchte das (heute) nicht, weil sie ihre berechtigten Gründe hat.
  3. Kampf: Kind beginnt zu kämpfen, dh will seinen Wunsch durchsetzen.
  4. Mama bleibt bei ihrem Nein, denn das ist ihre Entscheidung zum Wohle der ganzen Familie, die sie unabhängig vom Wunsch des Kindes trifft bzw treffen muss.
  5. Trauer: Kind beginnt zu weinen oder rennt beleidigt davon.
  6. Versöhnung: Kind kommt meist zurück, als wäre nichts gewesen, Mama und Kind gehen liebevoll miteinander um.

 

Warum verlaufen aber viele Konflikte NICHT gesund?!

 

Ausgehend vom vorigen Beispiel (und das ist sicherlich nicht vollständig und psychologisch wahrscheinlich etwas dürftig, frau verzeihe mir):

  1. Mama ist nicht klar in ihrer Entscheidung. Sie sagt zwar Nein, ist innerlich aber unsicher; zB sie sollte nicht so streng sein, das Kind hat an dem Tag eh schon so viele Neins gehört, ein Nein ist generell etwas sehr Negatives, oder ähnliches.
    FOLGE: Das Kind wird sehr stark kämpfen, und es wird vielleicht ein wiederkehrendes Thema, dh diesen Kampf gibt es immer wieder mal.
  2. Mama beginnt zu schimpfen, dass sich das (Kämpfen) nicht gehört, dass sich das Kind nicht so aufführen soll wegen "so einer Kleinigkeit", etc, etc. -
    FOLGE: Kind fühlt sich verletzt und unverstanden und wird in weiteren Konflikten allein deshalb schon wütend. ODER
  3. Mama gibt nach, weil sie denkt, na wenn es dem Kind SO wichtig ist..., ist aber gleichzeitig darüber genervt, weil sie eigentlich anders entscheiden wollte.
    FOLGE: Grant bei der Mama kommt auf, Kind lernt auf Dauer, dass es mit Kämpfen bekommt, was es will.
  4. Bisher verlief alles "gesund", aber sobald das Kind zu weinen beginnt, reicht es der Mama: "Jetzt brauchst du nicht auch noch zu weinen beginnen, Heulsuse", oder was auch immer. Diese Phase ist jedoch für Kinder extrem wichtig - und würde uns Erwachsenen auch gut tun, manche können es nur leider nicht zulassen: Die Tränen sind nämlich eine sehr geniale Reaktion des Körpers, um das gesamte System wieder in Balance, ins Gleichgewicht zu bringen!
    FOLGE: Das Gleichgewicht kann, so folge ich daraus, NICHT optimal wieder hergestellt werden, Kind fühlt sich in seinen Gefühlen nicht ernst genommen. ODER
  5. Mama wird bei Tränen immer weich
    FOLGE: Kind lernt, dass man mit Tränen erreicht, was man möchte und wird vielleicht die nächsten Male sofort zu weinen beginnen. Und ich glaube, auch hier wächst ein leichter Unmut bei der Mama, weil sie auch nicht authentisch gehandelt hat, was dann wiederum dazu führen kann, dass der Konflikt eigentlich gar nicht gelöst wurde, sondern sich irgendwie auf eine "andere Ebene" verzogen hat und immer wieder über den Tag verteilt ausbricht, bis aus dem leichten Unmut eventuell ein großer Tobsuchtsausbruch geworden ist...
  6. Es wird nach einem 'ungesunden' Konflikt sofort wieder zur Tagesordnung übergegangen, dh der Zorn ist nicht verraucht, es gab gar keine Versöhnung oder eine halbherzige, nur damit der Frieden wieder (oberflächlich) hergestellt ist. Jedoch ist - gerade, wenn es sehr "heiß" herging - ein Bruch zwischen den beiden passiert. Und den sollte man nicht einfach übergehen, sondern versuchen, zu reparieren (zB indem man das Kind fragt, ob es sich sehr erschreckt hat, als man es angeschrien hat)

Die fünfte Erkenntnis:

Konflikte halten einen (versteckten) Schatz für uns bereit!

 

Was meine ich damit?! Wenn ich das nächste Mal mit meinem Partner, meinem Kind einen Konflikt habe, FREUE ich mich darüber. Denn wenn es mir doch einmal gelingt, nicht gleich in Rage zu kommen und damit in die Trennung zu gehen, wenn es mir gelingt, in das "Körperhaus" des anderen zu steigen und seine Bedürfnisse zu erspüren, dann kann etwas ganz Wunderbares passieren, nämlich VERBINDUNG. Mitgefühl. Liebe.

 

One Love ;)

 

P.S.: Ich würde mich sehr über einen Erfahrungsaustausch freuen! Immer wieder mal gelingt es schon, dass ich diese positive Erfahrung mache. Und manchmal auch wieder gar nicht, aber ich höre auf, so streng mit mir zu sein ;) Denn was unsere Kinder wirklich brauchen, sind authentische Mütter (und Väter natürlich genauso), die echte Gefühle haben, nicht "pädagogisch wertvolle" Eltern.

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Der sprechende Papagei

Mutter Birgit schreibt:

 

Ein Spaziergang und eine interessante Begegnung

 

Gestern war ich mit meiner Tochter Judith spazieren, und wir sind bei einem Garten vorbeigegangen, in dem ein sprechender Papagei auf einer Wäschespinne saß. Es war sehr entzückend und faszinierend, dem plappernden, singenden, pfeifenden Tier zuzuhören. Er begrüßte uns artig mit "Servas, griaß di!" und sang uns dann mit der Ansage "Rico, singen!" ein sehr menschliches "Hollare diria, hollare gugu" vor. Judith fragte mich, ob das ein echter Papagei wäre, denn es klang so, als würde ein Tonband, eine CD ablaufen. Als ich dann auch den Besitzer kennenlernte und er uns einiges über seinen 29-jährigen Papagei von der Elfenbeinküste erzählte, war mir klar: Der Papagei WAR ein lebendes Tonband! Alles, was man - wahrscheinlich öfter - zu ihm sagte, speicherte er und gab es in genau der Stimmqualität wieder. Er hörte sich an wie sein Besitzer! Hatte er anfangs wahrscheinlich einfach nachgeplappert, was man ihm vorgesagt hatte, so hat er mittlerweile auch gelernt, wann man welche Aussage verwendet und setzt dies scheinbar sinnvoll ein. Was er da allerdings von sich gibt, weiß er zum Glück nicht. Wenn zum Beispiel jemand in den Garten glotzt, schreit er ihm entgegen: "Wos schaust denn so deppert?!" oder wenn er selbst irgendwo hin macht, sagt er mit einer bestimmten Stimme: "Rico Haufi gmacht" oder so ähnlich, und mit einer anderen Stimme: "Host scho wieder überall hingschissn - Schweindi!" Tja, also es war höchst faszinierend, aber denkwürdig zugleich.

 

Nachdenklich...

 

Ich muss an meine Kinder denken... Wie sie mich imitieren, wie sie im selben Tonfall meine Schimpftiraden wiederholen und sich gegenseitig herumkommandieren. So, wie ich das offenbar gelegentlich mache. Was gebe ich da weiter?! Ich höre mir selbst zu, wenn Dinge aus meinem Mund kommen, die mir schon bei meinen Eltern auf die Nerven gegangen sind. Warum kommt das aus mir heraus?!

 

Offenbar funktionieren wir auch nicht anders als Tonbandgeräte. Wir sind nicht anders als dieser sprechende Papagei! Bis zum 7. Lebensjahr saugen wir alles auf, funktionieren wir wie ein Recorder - wir nehmen einfach alles auf, was wir hören, sehen, fühlen, schmecken, riechen. ALLES, einfach alles. Es geht über in unser Unterbewusstsein und wird dort gespeichert. Nun ist es aber leider so, dass wir 90% des Tages aus dem Unbewussten heraus leben, dass wir quasi wie ferngesteuert durch die Gegend laufen und unser Unbewusstes die Kontrolle über uns hat. Das heißt, wir sagen Dinge, die wir von Kind auf abgespeichert haben, wir tun Dinge in einer angelernten Weise, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir funktionieren reflexartig, wir reagieren bloß auf unsere Umwelt, anstatt bewusst zu AGIEREN. Ja, es scheint, als hätten in der Situation wir gar keine Möglichkeit oder vielmehr gar keine Zeit, anders zu handeln.

 

Als Erwachsener wird uns zumeist kurz danach bewusst, was da abgegangen ist, und dann ärgern wir uns vielleicht noch über uns selbst, dass wir so und nicht anders gehandelt oder etwas gesagt haben, das wir auch etwas liebevoller hätten ausdrücken können. Und sobald ein Funken Bewusstheit da ist, scheint es nur noch schlimmer zu werden, weil uns unsere unbewussten Phasen danach noch viel stärker auffallen und stören.

 

Wie wird aber aus dem sprechenden Papagei ein Mensch???

 

Tja, der Papagei im Garten wird wohl nie zu der Bewusstheit gelangen, WAS er da sagt und dass er es auch anders formulieren könnte, auch wenn er es schon recht gezielt einsetzen kann. Wie aber sieht es mit uns Menschen aus? Wir müssen leider davon ausgehen, dass sich auch unser Unbewusstes nicht "von selbst" ändern wird. Das heißt, solange wir nicht die bewusste Führung über unser Denken, Sprechen und Handeln übernehmen - also die Verantwortung über unser Tun, werden uns immer irgendwelche unbewusst abgespeicherten Dinge "dazwischen kommen". Und die hören sich dann immer gleich an - wie ein Tonband, sozusagen. Was also tun?! Ich habe ein paar wenige Ideen zusammengetragen, und die können gern vervollständigt werden! Wie so vieles müssen aber auch diese regelmäßig angewandt und eingeübt werden.

 

Ein paar Hilfestellungen:

 

Die eine Sache wäre NLP - Neuro-linguistisches Programmieren: Hier geht man davon aus, dass Prozesse im Gehirn wie auf einer Computerfestplatte gespeichert werden, dass manche dieser Prozesse jedoch schädlich für uns sind. Mit NLP kann man solche schädlichen Programme verändern und positive Programme "installieren". Wie das geht, lese jede bitte selber nach. Ich habe selbst noch keine Erfahrungen damit gemacht, wäre aber neugierig.

 

Eine andere Idee wäre, gezielt an seiner Sprache zu arbeiten und sich die "gewaltfreie Kommunikation" nach Marshall Rosenberg einmal genauer anzuschauen. Es soll laut Wikipedia Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. Wen es interessiert, der schaue bei folgender Veranstaltung am 22. Mai 2016 in Bad Vöslau vorbei!

 

Was IMMER wichtig wäre: Im Moment zu sein, also so gut es eben geht im Hier und Jetzt zu leben. Wie macht man das?! Die besten Antworten darauf hat meiner Meinung nach Eckhart Tolle. Ich kann sein Buch "Jetzt!", seine vielen Vorträge (auch auf YouTube) oder etwa sein Hörbuch "Torwege zum Jetzt" nur wärmstens empfehlen! Zwei kleine Übungen daraus:

 

* Für ein paar Minuten die Augen schließen und die Stille hören, die allen Geräuschen zugrunde liegt.

* Den Körper von innen spüren, angefangen zB bei den Handflächen. Kann ich meine Hände spüren, auch wenn ich sie nicht sehe und nicht bewege?! Kann ich meinen ganzen Körper von innen spüren? Und das sogar während ich etwas mache?

 

Und was machst DU, um ins Jetzt zu kommen und mehr als ein sprechender Papagei zu sein???

 


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Wie mir mein Leben meine innere  Glaubenssätze  spiegelt ...

... ja wie denn nur ? Ist es möglich das du durch deine Familie  bloß dein innerstes gespiegelt bekommst ? Was bist du dir SELBST WERT , wie KLAR bist du dir über deinen Lebensweg ,wie sehr achtest DU auf deinen Körper , wie gut hörst DU SELBST den Menschen zu , wie sehr schätzt DU dein Umfeld und die Menschen darin in ihrem SEIN ? Da kommt mir wieder die Nummer von Thomas D. in meinen  Kopf !    

Ich begebe mich hiermit auf meine persönliche Challenge und beziehe mich fürs Erste auf den Blog von Birgit : Ich werde versuchen mich über alle Konflikte zu freuen .

 :) Besonders darauf , an ihnen zu wachsen ! Vorstellen kann ich es mir gerade gut und bin echt schon gespannt ,wie sich das auf mein Umfeld auswirkt !

 Falls jemand von euch mitmachen will ,würde ich mich auch freuen mehr von Erfahrungen etwas zu hören !

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Mein Stern

Unbefangen ist dein Handeln  
Vorbehalte kennst du nicht
Bist der Antrieb meines Strebens 
Sehe ich in dein Gesicht

Befreist in mir das starre Denken
Und löst in mir den tristen Blick
Lässt den Fokus auf dich lenken
Schaue nun zu dir zurück

Dein grenzenloser Drang nach Taten
Und die Zartheit deines Seins

Lassen mich sooft erstaunen

Ist dein Herz doch noch so klein


Schau zurück in deine Augen

Sind sie doch so klar und rein

Lebe jetzt den Augenblick

Könnt er doch nur endlos sein

Unheilig

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