Eine Mutter schafft...

Mutter_Birgit schreibt...

 

Lange ist es her, seit wir unseren letzten Blog veröffentlicht haben.

Seither ist viel geschehen: In meinem Bauch wächst ein Baby heran, ein kleiner Junge! Bald wird er das Licht der Welt erblicken...

 

Es ist unser viertes Kind, und erst langsam beginne ich wirklich zu begreifen, was "Mutterschafft" eigentlich bedeutet - oder "Elternschafft". Nämlich, dass ich meine - oder ich und mein Mann wir unsere - von Natur aus zugedachte Rolle als Schöpfer annehmen!

 

Laut "Anastasia" wäre es das Natürlichste und Wundervollste, wenn Frau und Mann vor der Zeugung ihr Kind in Gedanken - und Worten erschaffen. Und wenn sie sich dann in dem Wunsch, gemeinsam ein neues Wesen zu schaffen vereinigen, dann ist das kein normaler Sex mehr, sondern eine Verbindung, die im Himmel geschlossen wurde und alles im Leben der beiden und der ganzen Familie verändern könnte.

 

Diesmal ist es anders gekommen, mein Mann und ich hegten keinen bewussten Wunsch nach einem Kind. Dennoch kann ich mich sehr gut an die Zeugung erinnern, in der ich losgelöst von sämtlichen Ängsten einer bevorstehenden Schwangerschaft war. Ich war wohl einfach bereit, zu empfangen - so, wie er bereit zu geben war. Und es war wunderschön!

 

Bei den anderen drei Kindern haben wir unsere Bereitschaft für ein Kind immer vorher ausgesprochen, und mit dieser Bereitschaft haben wir auch die Zeugung erlebt, es war jedesmal viel spezieller, intensiver, schöner als sonst. Und kurze Zeit später spürte ich, dass ich schwanger bin.

 

Trotzdem wussten wir auch diesmal noch nicht, welche Bedeutung diesem gemeinsamen Schöpfen zukommt und dass es sogar möglich ist, sich das neue Wesen in allen Details in Gedanken zu erschaffen. Dieses gemeinsame Erschaffen jedoch wäre laut Anastasia die Voraussetzung für eine glückliche Partnerschaft und Familie. Sie spricht davon, dass Sex nur um der Befriedigung willen tatsächlich nur eine kurze Befriedigung bringt, aber auf Dauer nicht glücklich machen kann. Weil die uns von Natur gegebene Schöpferkraft nicht ausgelebt wird. Oder weil Kinder nur "Zufallsprodukte" einer fleischlichen Lust sind, die echte Verbindung zweier Schöpfer jedoch fehlt.

 

Nun, mag sein, dass das alles sehr altmodisch und lebensfremd klingt... Ich frage mich nur, warum es dann kaum glückliche Familien gibt und Paare ihre Verliebtheit schon nach kürzester Zeit verlieren. Könnte da nicht vielleicht was dran sein?!

Fortsetzung folgt...


Kommentar schreiben

Kommentare: 0