Urlaubszeit

Mutter Birgit schreibt:

 

Hurra, der Urlaub rückt näher!!! Nur noch drei Tage, dann geht es bei mir für zwei Wochen ab nach Kroatien! Wir haben ein Mobilheim auf einem netten Campingplatz bei Porec gebucht, und ich freue mich schon sehr darauf!

 

Nun stellt sich aber bei mir gleich die Frage: Warum ist frau (und man) im Urlaub so viel anders als daheim? So relaxed, so gechilled, so absolut nicht zu erschüttern? Naja, letzteres nehme ich wieder zurück, wenn ich an den vergangenen Urlaub denke. Da hatten Bernd und ich mal einen ordentlichen Auszucker, weil wir tatsächlich den ganzen Tag alle 5 zusammengeklebt sind - und das auch für zwei Wochen lang, ohne dass sich wenigstens einer von uns beiden mal für ein Stündchen oder mehr eine kleine Auszeit für sich selbst genommen hätte. Aberdennoch beobachte ich an mir selber, dass ich viel fröhlicher und gelassener bin, den Kindern vielleicht einiges durchgehen lasse, was daheim nicht der Fall wäre, dass ich vielleicht gönnerhafter bin und generell umgänglicher, freundlicher, liebevoller.

 

Warum??? Ich meine, es ändert sich natürlich die Umgebung gravierend, aber ich habe im Urlaub immer noch einen gewissen Haushalt zu verrichten, die Kinder sind diesselben (oder nicht?! die sind auch meist wie ausgewechselt), der Partner auch ;) Und ich habe beim Baden auch nicht wirklich Erholung für mich, weil ich ständig hinter den Kleinen her sein muss. Außerdem bin ich ja nun schon seit einigen Jahren durchgehend in Karenz daheim. Sowas wie einen "Arbeitsalltag" gibt es bei mir ja nicht. Oder vielmehr gibt es Urlaub vom Muttersein nicht...

 

Was also ist so anders, wenn frau mal einen Tapetenwechsel bekommt? Und warum gelingt es nicht, dieses Urlaubsfeeling zu speichern und auch daheim abzurufen??? Hat jemand Theorien oder vielmehr Ideen dazu? Danke schon mal!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0